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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 01.03.04

 

© FahrSchulPraxis
Entnommen aus Ausgabe Februar/2004, Seite 64

Regionalversammlungen

Der Verband rief und viele kamen!

 

Eine der wichtigsten Aufgaben eines Berufsverbandes ist es, seine Mitglieder aktuell, kompetent und zuverlässig zu informieren. Weil für 2004 viel Neues zu erwarten war, berief der Fahrlehrerverband Baden-Württemberg e.V. schon im Frühherbst sieben Regionalversammlungen für Dezember und Januar ein, die in enger Zusammenarbeit mit der TP-Leitung des TÜV Süd und anderen Partnern vorbereitet und abgehalten wurden.

Die Umsetzung von Annex II, neue Ausbildungs- und Prüfungsvorschriften und die Einführung der Zweiten Ausbildungsphase sind nur einige der Themen, mit denen Fahrlehrer derzeit stark umgehen.


Volle Säle in allen Regionen

Mit Partnern geht's besser

Sieben Regionalversammlungen mit insgesamt rund 1.500 Teilnehmern erfordern sorgsame Planung und Logistik. Die Verbandsführung nahm deshalb die ausgestreckte Hand des Vertriebs der DaimlerChrysler AG gerne an. So stellten die Mercedes-Benz Niederlassungen ihre Räumlichkeiten zur Verfügung und bewirteten die Fahrlehrer Mercedes like. Dafür an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank.


Michael Eßer, Mercedes Benz NL Reutlingen u. Tübingen


Eric Fehr (re) nimmt den 1. Preis einer Verlosung - ein 4mataic Winterevent in Österreich - von Heike Schaut (Handelsmarketing-Beauftragte der Mercedes Benz NL RT und TÜ) entgegen.
Mitte: Peter Tschöpe, Michael Eßer

Mit im Boot: Der TÜV

Nicht minder erfreulich war die Mitwirkung der TP-Leitung des TÜV Süd. Wie schon bei Einführung der Grundfahraufgabe "Gefahrbremsung" war es ein Anliegen der TP-Leitung, alle Fahrschulen - auch die nicht organisierten - über die anstehenden Neuerungen zu informieren. Der Vorstand des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg e.V. und die TP-Leitung einigten sich dabei auf einen für beide Seiten ersprießlichen Modus, wonach der Verband die Veranstaltungen vorbereitete und managte, die Niederlassungen des TÜV den Versand und die Kosten der Einladungen übernahmen. So konnten alle Fahrschulen, egal ob Verbandsmitglied oder nicht, teilnehmen. Allerdings gab es am Ende der Versammlungen bei einigen Kolleginnen und Kollegen etwas lange Gesichter, denn die inhaltschwere Informationsmappe des Verbandes bekamen nur die Mitglieder.

 

Sieben Orte - ein Programm:

Der erste Durchlauf mit vier Veranstaltungen startete am 1. Dezember in Karlsruhe mit weit über 200 Teilnehmern. Dann folgten am 2. Dezember Freiburg, am 3. Dezember Weingarten und am 4. Dezember Pfullingen mit jeweils knapp 200 Teilnehmern. Nach dem Jahreswechsel begann am 19. Januar die zweite Staffel mit über 300 (!) Teilnehmern in Stuttgart, gefolgt von Schwäbisch Gmünd und Heilbronn, ebenfalls mit jeweils knapp 200 Teilnehmern. Innerhalb kürzester Zeit wurde so der größte Teil aller in Baden-Württemberg aktiven Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer über das Kommende informiert. Damit sollte einer reibungslosen Anwendung der neuen Vorschriften nichts mehr im Wege stehen.

Annex II

Der Ablauf war sorgsam organisiert und abgestimmt. Als erstes informierte der Zweite Vorsitzende des Verbandes, Kollege Wolfgang Fischer, über die Auswirkungen von Annex II auf die Ausbildung. Mit einer anschaulichen Präsentation sorgte Fischer für Aufschluss und Klarheit.


Wolfgang Fischer

Energiesparende Fahrweise

Danach berichtete der Dritte Vorsitzende des Verbandes, Jochen Klima, über die "Energiesparende Fahrweise in Ausbildung und Prüfung". Klima vertritt zusammen mit drei Kollegen den Verband im Gesprächskreis Fahrerlaubnisprüfung und konnte so aus erster Hand detailliert über die dort erzielten Ergebnisse berichten.


Jochen Klima

TÜV informiert über die Prüfung

Der Leiter der Technischen Prüfstelle, Dipl.- Ing. Marcellus Kaup, informierte profund über die von Annex II auf die Fahrerlaubnisprüfung ausgehenden Änderungen. Soweit Kaup aus dienstlichen Gründen verhindert war, vertrat ihn der FE-Verantwortliche der TP, Josef Madeia. Außer über Neuerungen sprachen beide Herren auch über die Identitätskontrolle bei der Prüfung, ein Punkt, der zurzeit manche Gemüter zu erhitzen vermag.


Marcellus Kaup

Kaffeepause und Bewegung

Nach so viel geistiger Anstrengung war es jeweils geboten, die Beine zu vertreten und etwas für das körperliche Wohl zu tun. Auch nutzten die Kolleginnen und Kollegen die Pause zum fachlichen Austausch. Viele nahmen die Gelegenheit wahr, sich über die neuesten Produkte von Mercedes Benz zu informieren oder sich an den Informationsständen der Allianz, der Fahrlehrerversicherung, der FSG/TTVA mbH und des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg e.V. umzuschauen.

Allianz, ein starker Partner

Die Vertreter der Allianz Private Krankenversicherungs-AG informierten über die ziemlich schmerzhaften Einschnitte, die auf die Mitglieder der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung zukommen. Sie rieten dringend, die Absicherung für Krankheit und Alter zu überprüfen und erforderlichenfalls anzupassen.

Zum guten Schluss der Chef

Das Finale des informativen Nachmittags blieb Peter Tschöpe vorbehalten. Er berichtete unter anderem über die zum Jahresbeginn eingeführte Zweite Ausbildungsphase für Fahranfänger und die geplante Fahrerlaubnisklasse für Leichtkraftfahrzeuge.

Besonders wichtig war es ihm, auch die Verkehrssicherheitsaktion des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg e.V., die Patenschaft der Besonnenheit, allen Kolleginnen und Kollegen ans Herz zu legen.

Jochen Klima

 

FahrSchulPraxis - Ausgabe Februar 2004

Erscheinungsdatum 15.02.2004

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