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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 08.07.04

 

© FahrSchulPraxis
Entnommen aus Ausgabe Juni/2004, Seite 315

Familienfreundlicher Verbandstag

In Friedrichshafen erstmalig Kinderbetreuung

 

Der Vorstand des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg e.V. unternahm in diesem Jahr zum ersten Mal den Versuch, die Kinder der Mitglieder und Gäste durch ein professionelles Team betreuen zu lassen. Den Eltern sollte der Tag ganz alleine gehören, frei von Sorge um die Kids. Das kam gut an.

Die Firma "Spaßmacher" unter der Leitung von Frau Storch-Schöbinger übernahm die Betreuung des Nachwuchses von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr. Frühzeitig erfolgte Anmeldung durch die Eltern gewährleistete die Abstimmung des Angebots auf die gegebenen Bedürfnisse.

Nachdem die Kinder die Mittagspause mit ihren Eltern verbracht hatten, fand das Programm um 13.30 Uhr seine Fortsetzung. Zwei Konferenzräume waren eigens zu diesem Zweck hergerichtet. In einem konnten die Kinder nach Herzenslust spielen und sich bewegen, im anderen wurde gemeinsam gebastelt. Selbst die Kleinsten bemalten mit großem Geschick Teller, die jetzt sicher manche Wohnung zieren. Auf die "Arbeit" folgte ein gemeinsames Essen. Dieses zog sich etwas länger hin, da die Nahrungsaufnahme immer wieder durch das lustige Stop-and-go-Spiel unterbrochen wurde.

Am Nachmittag kam ein batteriebetriebenes "Motorrad" zum Einsatz, das von diversen "Nachwuchspolizisten" mit großem Elan durch die Gänge des Graf-Zeppelin-Hauses gesteuert wurde. Ein dreijähriges Mädchen, das am Morgen dem ganzen Betrieb noch äußerst skeptisch gegenüber gestanden hatte, konnte abends nur unter Tränen von ihrem PS-Traum Abschied nehmen.

Manche junge Herren im Alter von etwa zehn Jahren nutzten die Gelegenheit zu fachkundigen Gesprächen über den Beruf ihrer Väter und eigene Karrierepläne. Viele Erwachsene, die auf dem Weg in die Konferenzräume einen Blick auf die Aktivitäten warfen, zeigten sich sehr interessiert.

Manche Väter offenbarten ungewöhnliche Wünsche. So wurde zum einen das Anliegen geäußert, die Ehefrau in der Spielgruppe abgeben zu dürfen, zum anderen wurde um die eigene Teilnahme nachgesucht. Frau Storch-Schöbinger wehrte erfolgreich ab: Bei einer Maximalgröße von 1,5 Meter und gutem Betragen lasse sich darüber reden.

Das gute Wetter am Nachmittag wurde noch zu einem Ausflug an den See genutzt. Der Tag klang mit Besuchen auf einem Spielplatz und einer Eisdiele aus. Wiederholung der "Kinderstube" ist für 2005 bereits geplant.

 

FahrSchulPraxis - Ausgabe Juni 2004

Erscheinungsdatum 15.06.2004

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