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Etwas mehr als vier Jahre nach dem
Internet-Start des Fahrlehrerverbandes Baden Württemberg e.V. gehen die
Hits rasant auf die zweite Million zu. Um genau zu sein, bei
Redaktionsschluss dieser Ausgabe der FahrSchulPraxis konnte der
1.390.000ste Besucher begrüßt werden. Das ist eine rekordverdächtige Zahl,
die auf eine einladende Homepage, eine logisch aufgebaute Sitemap,
aktuelle und zuverlässige Information, eben auf Qualität schließen lässt.
Von Anfang an war die Richtung, die
Vorsitzender Peter Tschöpe vorgab, klar: "Wir wollen mit unserem
Internet-Auftritt eine Plattform für ungehinderte, ungefilterte und
unzensierte Öffentlichkeitsarbeit schaffen, die von hoher Fachlichkeit,
Klarheit der Sprache und Offenheit bestimmt ist."
Die "Publikumsseiten" kommen an
Diesen hohen Anspruch erfüllen die
Textseiten des Verbandes Monat für Monat, insbesondere auch durch die
Übernahme von aktuellen Beiträgen dieser Zeitschrift.
Täglich 1500 bis 2000 und monatlich ca. 25.000 Zugriffe machen deutlich,
dass die "Publikumsseiten" besonders gut ankommen. Am meisten wird die
Übersicht der Führerscheinklassen
angeklickt, gefolgt von der Info über die
Motorradführerscheinklassen. An
dritter Stelle steht der
Pkw-Führerschein, danach die
Lkw-Führerscheine.
Infos für Fahrschüler nimmt den 5.
Platz ein und, das sollte den Billigheimern zu denken geben,
Fahrschulpreise und
Gebühren liegen mit dem 10. Platz am
Ende des Publikuminteresses.
Einen guten Mittelplatz (7) hingegen hält
FAQ - englisches Kürzel für häufig gestellte Fragen (Frequently
Asked Questions). Bei den mehr fachlich ausgerichteten Themen belegt
Infos für Fahrlehrer den ersten und
Gerichtsurteile den zweiten Platz (in
der Gesamtwertung Platz 6 und 8). Die
Suchmaschine liegt - neunte Stelle - ebenfalls weit hinten,
was als deutliches Indiz für Übersichtlichkeit und logische Zuordnung der
einzelnen Materien gewertet werden darf.
Kein Fachchinesisch
Webmaster Iris S. Wimpff, seit Beginn für
Gestaltung und Aktualität der Website verantwortlich, achtet auf
sprachliche und grafische Klarheit. Sie ist meist auch Spiritus rector
neuer Rubriken und Inhalte. Die Website des Verbandes ist sozusagen ihr
Kind. Sie versucht, den Wissensdurst und die Neugier der Besucher zu
ergründen, um möglichst nahe am Publikum zu sein und treffsicher über das
Fahrschul- und Führerscheinwesen in Baden-Württemberg zu informieren, ja
aufklären zu können.
Apropos, das Medium Internet ist ja
bekanntlich weltweit zugänglich, so auch die Website des
Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg e.V. Die zuhauf über Hotline
einlaufenden E-Mails zeigen, dass sich die Domain
www.fahrlehrerverband-bw.de auch bis weit außerhalb der Grenzen unseres
Bundeslandes, ja sogar im weit entfernten Ausland, großen Zuspruchs
erfreut.
Oft sind die Anfragen mit großem Lob und
Anerkennung für die Site garniert. Das geht dem Webmaster und den diversen
Autoren runter wie Öl und motiviert sie, das elektronische Sprachrohr des
Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg e.V. zu hegen und zu pflegen, vor
allem aber immer auf dem neuesten Stand zu halten. Dies ist nicht zuletzt
dank vieler Anregungen und Wünsche der Verbandsmitglieder bisher immer gut
gelungen.
Verantwortung und Impressum
Nach den Vorschriften des
Teledienstgesetzes (TDG) müssen Websites, ähnlich wie öffentliche
Printmedien, ein
Impressum enthalten. Aus diesem muss
klar hervorgehen, wer für den Inhalt verantwortlich ist. Für den
Internetauftritt des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg e. V. steht
dessen Vorstand in der Pflicht. Er muss dafür sorgen, dass bei allen
Veröffentlichungen Recht und Ordnung gewahrt sind.
Da die Textseiten des Verbandes häufig auch
auf Rechtsvorschriften verweisen oder solche enthalten, sind exakte
Ausführungen und Wiedergabe besonders wichtig.
Gegen Spam
Unlängst gab es in Genf die erste
Anti-Spam-Konferenz der Vereinten Nationen, auf der Vertreter aus 60
Ländern den unerwünschten Werbe-Mails den Kampf ansagten. Es sei eine
Seuche, die man in den Griff bekommen müsse, sagte der Chef der
australischen Telekombehörde, Robert Horton. Aber nicht nur die Spams,
sondern auch der sonstige im Internet beförderte Schrott und Müll sollte
dringend bekämpft werden. Denn die zutiefst basisdemokratische
Datenautobahn Internet leidet darunter, wenn sich Desinformation und
Unmoral weiter breit machen.
Wolfgang Fischer
Xaver Edenhausen
Wie das
Internet entstand
Schon 1957, kurz
nach dem der sowjetische Satellit Sputnik ins All aufgebrochen war,
arbeitete eine US-Arbeitsgruppe namens "ARPA" an neuen Technologien der
Kommunikation. Auftraggeber war das Militär. Computer waren sündhaft
teuer und aus militärischer Sicht nur dazu gut, Kriegsszenarien
durchzuspielen. Die unter der Leitung von J.C.R. Licklider arbeitende
Abteilung Command and Control legte den Grundstein für das Internet.
Licklider war ein Visionär, der schon frühzeitig erkannt hatte, dass
Computer nicht nur zu rein wissenschaftlichen und militärischen Zwecken
genutzt werden können, sondern in Zukunft dank interaktiver und
intuitiver Bedienung immer größere Verbreitung finden würden. Sein
Nachfolger, Ivan Sutherland, heuerte den Computerfreak Bob Taylor an,
den immens störte, dass jeder Großrechner eine eigene, zu einem anderen
System gänzlich inkompatible Sprache besaß. So hatte Taylor die Idee,
ein Forschungsprojekt durchzusetzen, um einen neuartigen Computerverbund
zu entwickeln.
Schon 1976 wurde
das Internet massentauglich.
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