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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 24.08.04

 

© FahrSchulPraxis
Entnommen aus Ausgabe August/2004, Seite 415

Millionär im Internet

www.fahrlehrerverband-bw.de hoch frequentiert

 

Etwas mehr als vier Jahre nach dem Internet-Start des Fahrlehrerverbandes Baden Württemberg e.V. gehen die Hits rasant auf die zweite Million zu. Um genau zu sein, bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe der FahrSchulPraxis konnte der 1.390.000ste Besucher begrüßt werden. Das ist eine rekordverdächtige Zahl, die auf eine einladende Homepage, eine logisch aufgebaute Sitemap, aktuelle und zuverlässige Information, eben auf Qualität schließen lässt.

Von Anfang an war die Richtung, die Vorsitzender Peter Tschöpe vorgab, klar: "Wir wollen mit unserem Internet-Auftritt eine Plattform für ungehinderte, ungefilterte und unzensierte Öffentlichkeitsarbeit schaffen, die von hoher Fachlichkeit, Klarheit der Sprache und Offenheit bestimmt ist."

Die "Publikumsseiten" kommen an

Diesen hohen Anspruch erfüllen die Textseiten des Verbandes Monat für Monat, insbesondere auch durch die Übernahme von aktuellen Beiträgen dieser Zeitschrift.
Täglich 1500 bis 2000 und monatlich ca. 25.000 Zugriffe machen deutlich, dass die "Publikumsseiten" besonders gut ankommen. Am meisten wird die Übersicht der Führerscheinklassen angeklickt, gefolgt von der Info über die Motorradführerscheinklassen. An dritter Stelle steht der Pkw-Führerschein, danach die Lkw-Führerscheine. Infos für Fahrschüler nimmt den 5. Platz ein und, das sollte den Billigheimern zu denken geben, Fahrschulpreise und Gebühren liegen mit dem 10. Platz am Ende des Publikuminteresses.

Einen guten Mittelplatz (7) hingegen hält FAQ - englisches Kürzel für häufig gestellte Fragen (Frequently Asked Questions). Bei den mehr fachlich ausgerichteten Themen belegt Infos für Fahrlehrer den ersten und Gerichtsurteile den zweiten Platz (in der Gesamtwertung Platz 6 und 8). Die Suchmaschine liegt - neunte Stelle - ebenfalls weit hinten, was als deutliches Indiz für Übersichtlichkeit und logische Zuordnung der einzelnen Materien gewertet werden darf.

Kein Fachchinesisch

Webmaster Iris S. Wimpff, seit Beginn für Gestaltung und Aktualität der Website verantwortlich, achtet auf sprachliche und grafische Klarheit. Sie ist meist auch Spiritus rector neuer Rubriken und Inhalte. Die Website des Verbandes ist sozusagen ihr Kind. Sie versucht, den Wissensdurst und die Neugier der Besucher zu ergründen, um möglichst nahe am Publikum zu sein und treffsicher über das Fahrschul- und Führerscheinwesen in Baden-Württemberg zu informieren, ja aufklären zu können.

Apropos, das Medium Internet ist ja bekanntlich weltweit zugänglich, so auch die Website des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg e.V. Die zuhauf über Hotline einlaufenden E-Mails zeigen, dass sich die Domain www.fahrlehrerverband-bw.de auch bis weit außerhalb der Grenzen unseres Bundeslandes, ja sogar im weit entfernten Ausland, großen Zuspruchs erfreut.

Oft sind die Anfragen mit großem Lob und Anerkennung für die Site garniert. Das geht dem Webmaster und den diversen Autoren runter wie Öl und motiviert sie, das elektronische Sprachrohr des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg e.V. zu hegen und zu pflegen, vor allem aber immer auf dem neuesten Stand zu halten. Dies ist nicht zuletzt dank vieler Anregungen und Wünsche der Verbandsmitglieder bisher immer gut gelungen.

Verantwortung und Impressum

Nach den Vorschriften des Teledienstgesetzes (TDG) müssen Websites, ähnlich wie öffentliche Printmedien, ein Impressum enthalten. Aus diesem muss klar hervorgehen, wer für den Inhalt verantwortlich ist. Für den Internetauftritt des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg e. V. steht dessen Vorstand in der Pflicht. Er muss dafür sorgen, dass bei allen Veröffentlichungen Recht und Ordnung gewahrt sind.

Da die Textseiten des Verbandes häufig auch auf Rechtsvorschriften verweisen oder solche enthalten, sind exakte Ausführungen und Wiedergabe besonders wichtig.

Gegen Spam

Unlängst gab es in Genf die erste Anti-Spam-Konferenz der Vereinten Nationen, auf der Vertreter aus 60 Ländern den unerwünschten Werbe-Mails den Kampf ansagten. Es sei eine Seuche, die man in den Griff bekommen müsse, sagte der Chef der australischen Telekombehörde, Robert Horton. Aber nicht nur die Spams, sondern auch der sonstige im Internet beförderte Schrott und Müll sollte dringend bekämpft werden. Denn die zutiefst basisdemokratische Datenautobahn Internet leidet darunter, wenn sich Desinformation und Unmoral weiter breit machen.

Wolfgang Fischer
Xaver Edenhausen

 

Wie das Internet entstand

Schon 1957, kurz nach dem der sowjetische Satellit Sputnik ins All aufgebrochen war, arbeitete eine US-Arbeitsgruppe namens "ARPA" an neuen Technologien der Kommunikation. Auftraggeber war das Militär. Computer waren sündhaft teuer und aus militärischer Sicht nur dazu gut, Kriegsszenarien durchzuspielen. Die unter der Leitung von J.C.R. Licklider arbeitende Abteilung Command and Control legte den Grundstein für das Internet. Licklider war ein Visionär, der schon frühzeitig erkannt hatte, dass Computer nicht nur zu rein wissenschaftlichen und militärischen Zwecken genutzt werden können, sondern in Zukunft dank interaktiver und intuitiver Bedienung immer größere Verbreitung finden würden. Sein Nachfolger, Ivan Sutherland, heuerte den Computerfreak Bob Taylor an, den immens störte, dass jeder Großrechner eine eigene, zu einem anderen System gänzlich inkompatible Sprache besaß. So hatte Taylor die Idee, ein Forschungsprojekt durchzusetzen, um einen neuartigen Computerverbund zu entwickeln.

Schon 1976 wurde das Internet massentauglich.

 

FahrSchulPraxis - Ausgabe August 2004

Erscheinungsdatum 15.08.2004

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