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Heiler:
Herr Wilhelm, lässt Ihre Gegenwart bei
Motorrad Total
darauf
schließen, Mercedes werde künftig auch Motorräder bauen?
Wilhelm:
Schon letztes Jahr hatte ich die Ehre, dabei sein zu dürfen. Und da
wurde die Idee geboren, hier vielleicht mal etwas Besonderes machen zu
können. Denn Motorrad Total trifft in diesem Jahr ziemlich genau mit der
Markteinführung unseres "Brot- und Butterautos" für den Fahrschulmarkt,
der neuen A-Klasse nämlich, zusammen. Da passt es doch wunderbar, dabei zu
sein und für die Motorradfahrlehrer etwas tun zu können. Es freut uns zu
sehen, wie gut die neue A-Klasse hier ankommt und wie gerne die Fahrlehrer
gerade auf den typischen Motorradstrecken damit fahren. Da braucht
Mercedes-Benz überhaupt keine Motorräder zu bauen, um auf Ihre Frage
zurückzukommen.
Heiler:
Sie haben für diese Veranstaltung drei Fahrzeuge der neuen A-Klasse
an den Gardasee bringen lassen. Sind die Autos nun so spezifiziert, wie
Sie glauben, dass sie von Fahrschulen gewünscht werden?
Wilhelm:
Wir haben die Ausstattung der Fahrzeuge bewusst so gewählt.
Wenngleich ich sagen muss, dass wir zum Zeitpunkt der Auswahl der
jeweiligen Ausstattung selbst noch nicht exakt wussten, wie das Auto genau
aussieht, welche Farben es da geben wird. Aber wir wussten, dass wir uns
für den Fahrschulmarkt auf die Dieselmotoren konzentrieren müssen. Es gibt
3 neue Dieselversionen: A 160 CDI, A 180 CDI und A 200 CDI. Wir waren uns
einig, dass der A 180 CDI und der A 200 CDI im Fahrschulbereich wohl am
meisten gefragt sein würden. Jedenfalls ist das, nach den seit Juni
vorliegenden Bestellungen zu urteilen, die vorherrschende Richtung am
Fahrschulmarkt. Wobei sich immer stärker herauskristallisiert, dass der A
180 CDI für die Bedürfnisse der Fahrschule geradezu ideal motorisiert ist
und hervorragende Fahrleistung bietet. Wir wollten den Fahrlehrerinnen und
Fahrlehrern hier möglichst alles zeigen, was es gibt. Deshalb haben wir je
ein Auto der Ausstattungslinie Classic, Elegance und Avantgarde
mitgebracht. Wir haben überdies gedacht, es sollten
in diesen Fahrzeugen möglichst alle gängigen Ausstattungsdetails enthalten
sein, damit die Fahrlehrer hier möglichst viel ausprobieren können. Es
gibt ja ungezählte Individualisierungsmöglichkeiten. Auch die neuen Farben
- außen und innen - wollten wir zeigen.

Ein klasse Fahrschulwagen, die neue A-Klasse
Heiler:
Gibt es kurz nach Markteinführung schon erste Indikatoren über die
Akzeptanz der neuen A-Klasse im Fahrschulmarkt?
Wilhelm:
Verkaufsstart für die neue A-Klasse war am 21. Juni. Seitdem stellen wir
eine erfreulich starke Nachfrage fest. Der Auftragsbestand liegt schon
jetzt über dem Plan.
Heiler:
Und ab wann liefern Sie?
Wilhelm:
Sehr rasch. Und voraussichtlich ab Dezember können wir fahrschulmäßig
ausgerüstete Fahrzeuge mit Doppelbedienungsanlage liefern. Wer früher dran
sein will, kann die Nachrüstung bei den bekannten Doppelpedalausrüstern
vornehmen lassen, die stehen Gewehr bei Fuß. Wir glauben, die A-Klasse ist
ein hervorragendes Fahrschulfahrzeug, denn wir haben dabei weitestgehend
auch die Wünsche und zahlreichen Anregungen der Fahrlehrer übernommen. Zur
Vorgängerbaureihe kamen viele Rückmeldungen aus den Reihen der
Fahrlehrerschaft, die uns sehr halfen und für die wir ein aufrichtiges,
herzliches Dankeschön sagen. Es freut mich besonders zu sehen, wie groß
das Interesse ist und wie rege hier von der Möglichkeit Gebrauch gemacht
wird, mit den Fahrzeugen völlig zwanglos zu fahren, sie mal
auszuprobieren, ohne dass dahinter gleich ein Verkaufsgespräch steht.
Heiler:
Das scheint so zu sein. Denn am gestrigen Mittwoch, der ja seminarfrei
war, kam man an keines der Autos ran. Sie waren voll ausgebucht. Die
Fahrlehrer haben die Autos auf den gebirgigen Strecken rund um den
Gardasee, auf denen sie sich tags zuvor mit dem Motorrad hinauf- und
hinuntergeschraubt hatten, richtig ran genommen und scharf getestet.
Wilhelm:
So soll das auch sein. Die Gelegenheit ist einmalig. So wie man
hier ein Fahrzeug testen kann, geht das zu Hause oft gar nicht. Es ist
einfach schön, Fahrverhalten, Fahrdynamik und Bremsverhalten auf so
gepflegten, kurvenreichen Landstraßen, auf Berg- und Talstrecken, zu
erleben. Die Rückmeldungen sagen mir: Mit diesem Auto scheint uns ein
besonders guter Wurf gelungen zu sein. Zumal auch die Schwächen, die der
Vorgänger vielleicht noch hatte, bei diesem Fahrzeug ausgemerzt sind. Das
große Interesse an diesem neuen Fahrschulauto stimmt mich sehr froh, und
ich möchte mich beim Fahrlehrerverband Baden-Württemberg und bei allen
Teilnehmern ganz herzlich dafür bedanken, dass ich bei Garda Total dabei
sein darf.
Heiler:
Vielen Dank für das Gespräch, Herr Wilhelm. |