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Aufsichtsrat und
Mitgliedervertreter stehen zur Wahl |
Die Fahrlehrerversicherung ist ein
Verein auf Gegenseitigkeit (VaG). Die meisten Kunden sind
Vereinsmitglieder und haben ein Mitspracherecht in Fragen der
Vereinsführung. Bis 1997 war oberstes Organ die Mitgliederversammlung.
Dazu mussten jedes Jahr alle Mitglieder eingeladen werden. Von den mehr
als 60.000 Mitgliedern kamen aber selten mehr als 100.
Der Aufwand war dennoch enorm, denn alle
mussten schriftlich eingeladen werden. Nicht minder kompliziert
gestalteten sich oft die Abstimmungsvorgänge. Es lag deshalb nahe, von der
im Versicherungsaufsichtsgesetz enthaltenen Möglichkeit der
Mitgliedervertreterversammlung Gebrauch zu machen. Die
Mitgliederversammlung vom 27. Juni 1997 nahm mit großer Mehrheit eine
entsprechende Satzungsänderung an. Seitdem ist die
Mitgliedervertreterversammlung das oberste Organ des Vereins.
Mitgliedervertreter, der Name sagt es schon, handeln im Auftrag der
Mitglieder. Sie haben die Interessen aller Mitglieder des
Versicherungsvereins wahrzunehmen. Dazu ist es wichtig, dass die
Mitglieder ihre Wünsche und Sorgen den Mitgliedervertretern mitteilen. Die
Landesagentur Baden-Württemberg stellt derzeit drei Mitgliedervertreter:
Jochen Klima, Günter Luppart und Peter Tschöpe. Sie haben bei der
diesjährigen Mitgliedervertreterversammlung am 24. Juni die Möglichkeit,
Wünsche und Anregungen von Mitgliedern der Fahrlehrerversicherung
vorzutragen. Wer seine Interessen vertreten sehen möchte, muss sich mit
einem der Mitgliedervertreter in Verbindung setzen.
Wahlperiode endet
Mit der diesjährigen Versammlung endet die
5-jährige Wahlperiode des amtierenden Aufsichtsrates; zugleich geht die
vierjährige Wahlperiode der Mitgliedervertreter zu Ende. Günter Luppart
kandidiert nicht mehr. Ihm sei an dieser Stelle für seine engagierte
Arbeit im obersten Organ des berufsständischen Versicherungsunternehmens
herzlich gedankt. Für ihn wird der zweite Vorsitzende des Verbandes,
Wolfgang Fischer, kandidieren.
Zukunftssicherung muss Priorität haben
Bei allen Beratungen und Entscheidungen
dieses Gremiums muss die gesicherte wirtschaftliche Zukunft des
Unternehmens obersten Rang einnehmen. Die Fahrlehrerversicherung will
ihren Mitgliedern bei attraktiven Prämien umfassenden Versicherungsschutz
und erstklassigen Service bieten. Bei der Kalkulation der Prämien ist aber
immer auch die Vorsorge für die Zukunft des Unternehmens zu
berücksichtigen. Die Fahrlehrerversicherung soll schließlich zum Wohle des
Berufsstandes auch langfristig erfolgreich sein. Übrigens ist die beste
Basis für günstige Prämien noch immer sorgsames, schadenfreies Verhalten
der Versicherungsnehmer.
Gründungsinitiative kam aus
Baden-Württemberg
Bislang war Baden-Württemberg im
Aufsichtsrat des Unternehmens durch Gebhard L. Heiler vertreten. Er war
seit 1995 dessen Vorsitzender. Gebhard Heiler will sich nach eigenem
Bekunden noch mehr ins Privatleben zurückziehen und deshalb nicht mehr für
ein Aufsichtsratsmandat kandidieren. Die Initiative zur Gründung der
Fahrlehrerversicherung VaG ging 1952 vom Fahrlehrerverband
Baden-Württemberg aus. Die Kollegen Hermann Horlacher aus Stuttgart und
Karl Rederer aus Ulm trugen den Gedanken eines berufseigenen
Versicherungsunternehmens in die anderen Bundesländer. Auch in der
Folgezeit kamen für das Unternehmen häufig richtungweisende Impulse aus
dem Südwesten. Seit Gründung war immer mindestens ein Kollege aus
Baden-Württemberg Mitglied des Aufsichtsrates, das ist gleichsam
Tradition. Deshalb wird in diesem Jahr Peter Tschöpe für einen Platz im
Aufsichtsrat kandidieren.
Xaver Edenhausen
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