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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 20.10.11

 

© FahrSchulPraxis
Entnommen aus Ausgabe Juli/2007, Seite 367

Editorial

Null-Toleranz bei Betrügereien

 

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

in den letzten Jahren verstärkt sich der Eindruck, dass in unserer Gesellschaft Bestechlichkeit und Korruption zunehmen. Auch unser Berufsstand ist davon nicht verschont geblieben. Es ist mit dem Berufsethos des Fahrlehrers unvereinbar, Fahrschüler unter Missachtung des im Fahrlehrergesetz klar definierten Lehrauftrags mangelhaft auszubilden. Von einem verantwortungsbewussten Fahrlehrer wird heute weitaus mehr erwartet, als den Fahrschüler mit der sicheren Bedienung des Fahrzeugs vertraut zu machen. Die Ausflucht, richtig Autofahren lerne man ohnehin erst durch die eigene Praxis, hat so noch nie gestimmt und ist heutzutage erst recht falsch. In einer guten Fahrschule lernen die Schüler so zu fahren, dass die Prüfung nur noch Formsache ist und sie von Anfang an als kenntnisreiche, verantwortungsbewusste Kraftfahrer am Straßenverkehr teilnehmen.

Die Bestrebungen nach optimaler Fahrausbildung werden aber in schnöder Weise sabotiert, wenn Fahrlehrer ihre Schüler mit Betrug und Manipulationen durch die Prüfung zu schleusen versuchen. Wer so pflichtvergessen handelt, schadet der Verkehrssicherheit und somit der Allgemeinheit, zugleich aber dem Ansehen des Berufsstandes. Es war deshalb gut, dass die Delegierten auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V. (BVF) in Köln eine Resolution verabschiedet haben, die Null-Toleranz bei Betrügereien fordert. Die Resolution kann auf der Internetseite des Verbandes nachgelesen werden. Ich bin sicher, dass die übergroße Mehrzahl aller Kolleginnen und Kollegen diese Resolution aus vollem Herzen begrüßt.

Mit besten Grüßen Ihr

Peter Tschöpe

Vorsitzender des
Fahrlehrerverbandes
Baden-Württemberg e. V.

Interne Links zum Thema:

FahrSchulPraxis
Ausgabe Juli 2007

Erscheinungsdatum 15.07.2007

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