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Liebe Redaktion der
FahrSchulPraxis,
schon seit geraumer
Zeit drängt es mich, einmal die Feder in die Hand zu nehmen und
einen Leserbrief zu schreiben. Aber Sie wissen ja, wie es bei uns
Fahrlehrern zugeht: Kaum ist man aus dem Auto, muss man sich auf die
nächste Theorie vorbereiten oder sitzt über dem alltäglichen
Bürokram. Aber heute fand ich endlich einmal Zeit und Ruhe, um meine
Gedanken einigermaßen geordnet zu Papier zu bringen.
Mein Motiv ist nicht
Frust, sondern Freude. Der Mensch erfreut sich bekanntlich an den
angenehmen und heiteren Begebenheiten des Lebens. Beim Schwaben
kommt noch hinzu, will man dem uns seit Urzeiten angedichteten und
in aller Welt verbreiteten Ruf Glauben schenken, dass er sich über
jede Art von Einsparung besonders freut. Das hat laut meiner Mutter,
einer waschechten Oberschwäbin, nichts mit Knickerigkeit zu tun,
sondern vor allem mit praktischer Intelligenz. Dazu gehört -.
ebenfalls nach meiner Mutter - „immer etwas mehr im Lager zu haben
als im Schaufenster“.
Sparen, sparen …
… und mein Häusle ist
auch schon gebaut. Nun aber zur Sache. Unser baden-württembergischer
Fahrlehrerverband macht berufspolitisch und betreuungsmäßig einen
recht guten Job. Das allein ist schon Grund genug, dabei zu sein.
Dass die Mitgliedschaft darüber hinaus auch noch bares Geld spart,
ist, glaube ich, manchem Mitglied nicht bekannt.
Ich fange mit dem
Nächstliegenden, den beiden Monat für Monat kostenlos ins Haus
kommenden Fachzeitschriften an. Bekäme ich die FAHRSCHULE und
die FahrSchulPraxis nicht, müsste ich, um fachlich auf dem
Laufenden zu bleiben, sie für ziemlich viel Geld abonnieren. Ich
schätze, da kämen etwa 260 Euro pro Jahr heraus. Beide Blätter sind
sehr informativ, wenn auch im Stil sehr unterschiedlich. Während uns
die FAHRSCHULE den großen Blick in das bundesweite Geschehen
öffnet, ist die fachliche Tiefe der FahrSchulPraxis
unübertroffen.
Gut
abgesichert
Seit 25 Jahren bin
ich samt meiner Familie über den Gruppenvertrag des
Fahrlehrerverbandes krankenversichert und damit gut versorgt. Ganz
abgesehen von sonstigen Vorteilen spare ich dadurch etwa weitere 160
Euro pro Jahr.
Ähnliches gilt für
die Teilnahme am Gruppenvertrag der Altersversorgung, dessen
Nachlässe eine Einsparung, wenig gerechnet, etwa 220 Euro pro anno
beträgt. Wenn ich nur die drei Posten addiere, ist der
Verbandsbeitrag schon vergessen. Auch bei der Fortbildung spare ich
bares Geld, weil die Kurse für Verbandsmitglieder günstiger sind als
für außenstehende Kolleginnen und Kollegen.
Beispielhafte
Formular-Bibliothek
Unser Verband hat im
Laufe der Zeit eine geradezu beispielhafte
Formularbibliothek aufgebaut. Darin
sind rd. 35 Mustervordrucke enthalten, die vom Anstellungsvertrag
über den Vertrag zur Gründung einer Gemeinschaftsfahrschule bis zum
Zusatzvertrag zum Ausbildungsvertrag reichen. Damit hilft der
Verband bei allen wichtigen in der Fahrschule vorkommenden
Rechtsgeschäften, seien sie nun privatrechtlicher oder
öffentlich-rechtlicher Art. In diesen Mustern steckt viel
Hirnschmalz, Überlegung und Können. Wenn man sie kaufen muss (was
Verbandsmitglieder nicht müssen, denn sie kriegen die Vordrucke im
Gegensatz zu Nichtmitgliedern umsonst), kommt da einiges zusammen.
Diesen Service kann ich nur loben, weil er mir und sicher auch
vielen Kolleginnen und Kollegen schon einiges Geld gespart hat.
Damit soll es mit
meinen Rechenkünsten fürs Erste genug sein. Es gibt exklusiv für
Verbandsmitglieder bestimmt auch noch manches andere Schnäppchen.
Aber erstens bin ich kein ausgesprochener Schnäppchenjäger und
zweitens, so denke ich, kommt es im Leben besonders darauf an, dass
die wichtigen Dinge stimmen.
Mein Verband sorgt
jahraus, jahrein für gute fachliche Information, bietet gute
Fortbildung an und hat durch die Gruppenverträge ein verlässliches,
preisgünstiges Paket der Daseinsvorsorge für mich geschnürt. Dass
ich dabei auch noch spare, erquickt mein Schwabenherz. So sind wir
halt - net wahr?
Ich grüße alle, die
das lesen, sehr herzlich.
Ihr ...
Anmerkung der Redaktion:
Der Schreiber dieses Leserbriefs ist ein ganz „normales“ Mitglied
ohne Funktion im Verband. Der Name ist der Redaktion bekannt, aber
er „möchte nur zum Nachdenken anregen und nicht als jemand gelten,
der sich wichtig machen will“.
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