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Im
Editorial des Juniheftes hatte der Verbandsvorsitzende angekündigt,
im Herbst die angestellten Fahrlehrer/innen, gleich, ob in Voll-
oder in Teilzeit tätig, zu einem Erfahrungsaustausch einzuladen.
Dabei soll versucht werden, ein realistisches Bild über die aktuelle
soziale Situation sowie die fachlichen und sonstigen Anforderungen
an angestellte Fahrlehrer in Baden-Württemberg zu erhalten.
Inzwischen wurde mit Kollege Günter Rau, dem Arbeitnehmervertreter
des Verbandes, der Termin für das Treffen abgestimmt.
Kollege Rau hat Anfang
September alle dem Fahrlehrerverband Baden-Württemberg e.V.
angehörenden angestellten Fahrlehrer persönlich für den
09.10.2008 zu dem Erfahrungsaustausch eingeladen und um
schriftliche Anmeldung gebeten. Die Veranstaltung findet in Korntal
im Seminarraum der FSG/ TTVA mbH statt. Die Verbandsführung wünscht
rege Teilnahme, damit ein möglichst breiter Überblick gegeben ist.
Wir
wollen im Wesentlichen über diese Punkte sprechen:
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Findet der
Musteranstellungsvertrag der Bundesvereinigung der
Fahrlehrerverbände e.V. in wesentlichen Punkten unverändert
Anwendung?
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Welche Passagen des
Vertrags sollten geändert, welche ergänzt werden?
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Welche fachlichen
Leistungen hat der angestellte Fahrlehrer in seinem Betrieb zu
erbringen:
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nur praktischen
Unterricht?
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regelmäßig auch
theoretischen Unterricht?
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regelmäßige
Begleitung der von ihm/ihr ausgebildeten Schüler bei der
praktischen Prüfung?
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Bürotätigkeiten?
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Fahrzeugpflege?
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Vergütung:
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Werden Fahrlehrer
auf der Basis von Monatsgehalt oder gegen Stundenlohn
angestellt?
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Wie setzt sie sich
zusammen? Gibt es signifikante regionale Unterschiede?
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Urlaubs- und
Feiertagsvergütung?
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Boni,
Sonderzuwendungen?
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Darf das Fahrzeug der
Fahrschule auch privat genutzt werden? Wie ist die private Nutzung
geregelt?
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Setzen Angestellte ihr
eigenes Fahrzeug für die Schulung ein?
Ziel des Treffens ist
es auch, Anregungen und Wünsche der Angestellten aufzugreifen und
deren Realisierbarkeit zu besprechen.
Danach ein Forum mit den Fahrschulinhabern
Nach Auswertung der
Ergebnisse soll zu diesen Fragen auch ein Meinungsaustausch der
Fahrschulinhaber erfolgen. Vorrangiges Ziel dieser Aktivitäten ist
es, die Stellung der Angestellten langfristig als künftig
interessante, lohnende Alternative zur Selbständigkeit zu gestalten.
Dabei muss freilich immer auch die wirtschaftliche Machbarkeit von
Verbesserungen im Auge behalten werden.
Wir sind sicher, die
Dialoge mit den Angestellten und den Fahrschulinhabern werden beiden
Seiten nützen. Deshalb hoffen wir für beide Veranstaltungen auf
guten Zuspruch.
Übrigens: Zufriedene
Mitarbeiter sind langfristig ein Gewinn für jedes Unternehmen.
Jürgen Bauer |