|
Die
gesetzliche Rentenversicherung (GRV) basiert nicht - wie manche
Beitragzahler noch immer meinen - auf Erträgen aus Kapitalrücklagen,
sondern auf dem sogenannten Generationenvertrag. Das bedeutet, die
aktuell Erwerbstätigen müssen Monat für Monat die Mittel für die
Rentenzahlungen an die Ruheständler aufbringen.
Der
Generationenvertrag – einst als große Sozialtat beschworen – ist
längst keine Garantie mehr für eine auskömmliche Altersversorgung.
Warum? Weil die Anzahl der Beitragszahler gegenüber der Anzahl der
Rentner von Jahr zu Jahr schwindet. Die gesetzliche
Rentenversicherung sitzt also in der demographischen Falle, denn
heute kommen auf 100 Erwerbsfähige im Alter von 20 bis 59 Jahren
etwa 42 Alte (60 und älter), während bei gleichbleibender
demographischer Entwicklung spätestens im Jahr 2040 das Verhältnis
von Beitragszahlern und Rentnern eins zu eins sein wird.
Der
„Eckrentner“
Dem Rentenniveau
liegt als Berechnungsgrundlage der sog. „Eckrentner“ zugrunde. Diese
fiktive Person erhält eine ungeschmälerte Rente, weil sie
- während 45 Jahren
ein Einkommen erzielt hat, das dem Durchschnittsverdienst in
Deutschland entspricht
- und davon ohne
Unterbrechung Beiträge an die GRV abgeführt hat.
Diese Voraussetzungen
werden viele künftige Rentner (trotz Altersgrenze 67) nicht
erfüllen. Das aber bedeutet einschneidende Rentenkürzungen, sofern
nicht zusätzlich Privatvorsorge getroffen wurde. In vielen Fällen
wird dann Altersarmut kein wohlfeiles politisches Schlagwort mehr
sein, sondern traurige Realität.
Versorgungslücke – mehr als 50%!
Nach einer
statistischen Erhebung des Deutschen Instituts für Altersvorsorge
bezieht ein 35-jähriger Durchschnittsverdiener heutzutage ein
Bruttomonatsgehalt von 2.200 € und erhält bei normaler
Gehaltsentwicklung vor Renteneintritt ein monatliches Nettogehalt
von ca. 1.665 €. Verlässt er sich allein auf die gesetzliche
Rentenversicherung, kann er nach der aktuellen Berechnungsgrundlage
bestenfalls eine Rente von 829 € erwarten. Die so entstehende
Versorgungslücke von 836 € wäre fatal.
Deshalb unser Tipp:
Beugen Sie der Altersarmut vor! Dafür ist die private Altersvorsorge
unverzichtbar.
Wenn Sie dieses Thema näher interessiert, wenden Sie sich an Ihren
Ansprechpartner in Sachen Altersvorsorge, Herrn Toni Borosch.
Herr Borosch ist in der Regel jeden zweiten Dienstag im Monat in
der Geschäftsstelle des Fahrlehrerverbandes unter der
Tel. 0711-839875-60 erreichbar
(hier die nächsten Termine: 30.09.08 / 14.10.08 / 28.10.08).
E-Mails an H. Borosch, die Sie über unser
Kontaktformular
senden, leiten wir natürlich gerne umgehend an ihn weiter...
|