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Nach dem großen Erfolg im Jahr 2006 organisierte die FSG/TTVA
auch in diesem Herbst eine attraktive Reise zum 2. Deutschen
Fahrlehrerkongress in Berlin. Ein tolles Hotel, hochkarätige
Vorträge, eine riesige Fachausstellung und ein perfekt
vorbereitetes attraktives Rahmenprogramm fanden bei allen
Mitgereisten großen Anklang. |

Estrel-Hotel Berlin |
Neunzig
Reiseteilnehmer checkten am 13. November am Terminal 2 des
Stuttgarter Flughafens für den Flug nach Berlin ein. Kurz zum
Estrel-Hotel in Neukölln und schon ging es zu einem ersten Höhepunkt
der Reise.
Besuch beim Innenminister
| In dem am
Spreebogen gelegenen Bundesministerium des Innern wurde die
Gruppe an diesem Donnerstagnachmittag ohne irgendwelche
Sicherheitskontrollen von Andreas Ziegler aus dem
Referat Öffentlichkeitsarbeit freundlich empfangen und mit einer
Präsentation über das Gebäude und die vielfältigen Aufgaben des
wichtigen Ministeriums informiert. Kurze Zeit später rollte
Wolfgang Schäuble in den Raum und beantwortete mit
launigen Worten die an ihn gerichteten Fragen. |

Verbandsmitglieder
zu Besuch beim Innenminister

Innenminister Wolfgang Schäuble (r.) sprach mit Peter Tschöpe
und den Gästen aus Baden-Württemberg |
Leider wurde der
Innenminister kurz danach zu einer namentlichen Abstimmung in den
Bundestag gerufen. Verbandsvorsitzender Peter Tschöpe überreichte
ihm zum Abschied ein badisch-schwäbisches Weinpräsent und bedankte
sich für den freundlichen Empfang bei dem für die innere Sicherheit
der Bundesrepublik verantwortlichen Minister.
Informatives DDR-Museum
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Gleich anschließend:
Besuch des DDR-Museums in Berlin-Mitte. Dabei sorgten ein
informativer Rundgang durch das frühere Ostberliner
Regierungsviertel mit dem Staatsratsgebäude, dem Gebäude des
Politbüros und dem Marx-Engels-Forum |

Klassisches
DDR-Einheits-Wohnzimmer |
sowie die
aufschlussreiche Führung eines in der DDR aufgewachsenen jungen
Historikers für authentische Einblicke in den Alltag der Deutschen
hinter der Mauer.
Hochkarätige Referate, grandiose Fachausstellung
| Freitag und
Samstag fand im Estrel-Hotel der 2. Deutsche Fahrlehrerkongress
statt. Mehr als 1.000 Teilnehmer lauschten gespannt den
Referenten und bevölkerten in den Pausen die riesige
Fachausstellung. Ohne die anderen schmälern zu wollen, zwei
herausragenden Vorträgen gebührt besondere Erwähnung. So
präsentierte zum Kongressauftakt der deutsche Astronaut
Prof. Dr. Ulrich Walter faszinierende Bilder aus dem
Weltraum und gab Einblicke in das aufwändige Auswahlverfahren
und das komplexe Trainingsprogramm der Space-Shuttle-Crew.
Zum Abschluss
hielt der Marketingexperte und Rhetoriklehrer Joachim
Bullermann der Fahrlehrerschaft den Spiegel vor, indem
er die Marketingaktivitäten des Berufsstandes kritisch und
humorvoll von außen betrachtete. |

Astronaut Prof. Dr.
Ulrich Walter

Joachim Bullermann,
Marketing-Experte und Rhetoriklehrer |
Mit einem
Beifallssturm im Stehen bedankten sich die Tausend bei Bullermann,
der mit seinen Ausführungen voll ins Schwarze getroffen hatte.

Eine riesige
Fachausstellung lockte zahlreiche Besucher
Zum Abschluss des
offiziellen Teils wurden unter den Anwesenden wieder viele von den
Ausstellern gestiftete Preise verlost, was bei den Gewinnern für
leuchtende Augen sorgte.
„Come-together“
mit Volkswagen
Wie bereits beim
ersten Kongress vor zwei Jahren hatte auch dieses Mal Volkswagen am
letzten offiziellen Abend wieder zu einem Come-together ins Palais
am Funkturm eingeladen. Eine Fahrt mit dem Bus durch das nächtliche
Berlin, Rock’n-Roll und gute Berliner Hausmannskost machten gute
Stimmung.
Stadtführungen
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Als weitere
interessante Programmpunkte hatte Nadine Demjanow von der
FSG/TTVA zwei unterschiedliche Stadtführungen organisiert. Eine
Gruppe ließ sich in die Zeit Friedrichs II, besser bekannt als
der Alte Fritz, versetzen. Der Führer schlüpfte dabei nicht nur
ins historische Kostüm, sondern stellte mit gekonnt
schauspielerischer Leistung |

Der "Alte Fritz"
führte durch die bauliche Historie Berlins |
den geschichtlichen
Bezug zu der „Unter den Linden“ zwischen dem Brandenburger Tor und
dem Schöneberger „Roten Rathaus“ reichlich vorhandenen historischen
Bausustanz her.
Die zweite Gruppe
bekam bei „Berlin von unten – Stadtgeschichte aus einer
ungewöhnlichen Perspektive“ interessante Einblicke in die Berliner
Unterwelt.
Mamma mia – ein Ausflug in die Siebziger
Zum Abschluss stand
das Abba-Musical Mamma mia im Theater am Potsdamer Platz auf dem
Programm. Bei der zeitlosen Musik von Abba und den farbenprächtigen
Kostümen aus den 70er-Jahren kam viel Freude auf. Sonntag zur freien
Verfügung Vor dem Rückflug nach Stuttgart am späten
Sonntagnachmittag konnten die Reisenden zwischen Ausschlafen,
Wellness, einer Fahrt auf der Spree, Bummeln Unter den Linden oder
auf dem Kurfürstendamm frei wählen. Übereinstimmendes Fazit: Die
deutsche Hauptstadt war die Reise wieder einmal wert.
Jochen Klima (und Fotos) |