FAHRLEHRERVERBAND
Baden-Württemberg e. V.

  

www.flvbw.de

 

Home     RSS     Kontakt     Impressum     Suche

 

Home

News im Web

Fahrschulsuche

Infos für Fahrschüler

Infos für Verkehrsteilnehmer

Infos für Fahrlehrer

Fortbildungsangebote für Fahrlehrer

FahrSchulPraxis
Die Fachzeitschrift
des Verbandes

Ausgaben 2009

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dezember 2009

November 2009

Oktober 2009

September 2009

August 2009

Juli 2009

Juni 2009

Mai 2009

April 2009

März 2009

Februar 2009

Januar 2009

Übersicht 2009

und mehr...

 

 

 

 

Jahresübersichten

Titelsuche

Abonnement

AGB

Führerscheinklassen

Gerichtsurteile

FAQ

Presse News

Interessante Links

Geschichte

Schmunzelecke

Mitglied im Verband

Suche nach Inhalten

Wir über uns

Kontakt

Impressum

 

FAHRLEHRERVERBAND
Baden-Württemberg e.V.

und
FSG/TTVA mbH
Zuffenhauser Str. 3
70825 Korntal-Münchingen

Tel. 0711 839875-0
Fax 0711 8380211
zum Kontaktformular ...

 

 

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 19.10.11

 

© FahrSchulPraxis
Entnommen aus Ausgabe Oktober/2009, Seite 559
Unfallgefahr

In der Großstadt lebt man sicherer

 

Einer unlängst veröffentlichten Studie der Technischen Universität Dortmund zufolge sind in Großstädten wohnende Menschen weniger gefährdet, Opfer eines Verkehrsunfalls zu werden, als Bewohner des Umlandes.

Die Idylle vom Häuschen auf dem Lande, wo Kinder angstfrei tollen können, wird nach den Erkenntnissen der Forscher von der im Umland der großen Städte und auf dem flachen Land weit höheren Unfallgefahr überschattet.

Professor Christian Holz-Rau und Dr. Joachim Scheiner vom Fachgebiet Verkehrswesen und Verkehrsplanung der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund analysierten für Niedersachsen erstmals Verkehrsunfalldaten unter Berücksichtigung des Wohnortes der verunglückten Personen. Denn, so die Forscher, die Betrachtung der Unfallorte allein lasse nicht unbedingt einen Rückschluss darauf zu, ob die Bevölkerung eines bestimmten Ortes mehr oder weniger gefährdet sei. Man müsse auch daran denken, dass sich die Bewohner des Umlandes, namentlich als Pendler und Schüler, in die Städte hineinbewegten.

In den Städten überwiegen die leichten Unfälle

Nach dieser Analyse ist das Risiko, im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken, schon für die in den dicht besiedelten Umlandkreisen der großen Städte wohnenden Menschen um rd. 40 Prozent höher als für die Stadtbevölkerung. In ländlichen Gegenden ist das Risiko, im Straßenverkehr einen tödlichen Unfall zu erleiden, doppelt bis dreimal so hoch wie in den Städten. Auch die Gefahr, schwere Verletzungen zu erleiden, ist auf dem Land um 70 bis 100 Prozent größer als in Großstädten. Hingegen kommen leichte Verletzungen als Folge von Verkehrunfällen in Großstädten etwas häufiger vor. Nach den Forschungsergebnissen gilt die höhere Sicherheit in den großen Städten für alle Altersgruppen gleichermaßen.

Gefahrenbereich Landstraße

Nach Dr. Scheiner leben in ländlichen Kreisen schon die Kleinsten drei bis fünf Mal gefährlicher als die Kinder der großen Städte. Hohe Geschwindigkeiten und riskante Überholmanöver auf Landstraßen gereichen häufig nicht nur den Fahrern, sondern allen Insassen der beteiligten Autos zum Unheil. Hinzu kommt die anscheinend besondere Risikofreundlichkeit der Landjugend. „Bei jungen Erwachsenen explodiert das Unfallrisiko im ländlichen Raum förmlich und liegt um das 10- bis 20-fache höher als in Großstädten“, heißt es in der Studie. Mit 18 stehe bei den Jugendlichen auf dem Land in aller Regel der Pkw vor der Tür, mit dem vergleichsweise große Strecken zurückgelegt würden, wodurch das Risiko zwangläufig steige. Nicht zuletzt auch forderten „verhängnisvolle nächtliche Discofahrten“ einen traurigen Tribut. Im Gegensatz dazu ließen die jungen Menschen in den Städten bei voraussehbarem Alkoholgenuss ihr Auto oft stehen und bedienten sich der öffentlichen Verkehrsmittel.

Fazit

Das Fazit der Studie von Prof. Holz-Rau und Dr. Scheiner lautet: „Es mag viele Gründe geben, die Städte zu verlassen und in das Umland zu ziehen. Aus der Perspektive der Verkehrssicherheit ist den Haushalten zu raten, besser in der Stadt zu bleiben. Für Familien gilt das in besonderem Maße.“

GLH

 

FahrSchulPraxis
Ausgabe Oktober 2009

Erscheinungsdatum 15.10.2009

 

Ausgewählte Artikel dieser Ausgabe im WWW:
 

Inhaltsverzeichnis

 

EDITORIAL - Es ist geschafft!

 

Fahrlehrer im Ehrenamt: Rückblick, Schlussbilanz und Dank

 

Theoretische Prüfung: Fragen geändert - Inkrafttreten offen

 

FIT IM VERKEHR: Info-Veranstaltung für Firmen

 

StVO-Änderung: Haltlinie - Neue praxisnahe Regelung

 

Ausbildungskosten: Kostenübernahme vertraglich sichern

 

Mofa-Ausbildung: Es bleibt bei sechs Doppelstunden

 

Neue Prüfungsfrage: Generalverbot für die StVO?

 

Praktische Ausbildung - Notrufsäulen: Die stummen Helfer am Straßenrand

 

Fortbildung 2010: Bewährtes und Neues

 

Unfallgefahr: In der Großstadt lebt man sicherer

 

Vernichten alter Akten: Was darf nach Jahresende weg?

 

Zwei Plagen zugleich? Grippeimpfung - wogegen wirkt sie?

 

Gerichtsurteile: Altes Wohnmobil in der Umweltzone (934) Kein Nutzungsausfall für Wohnmobil (933) Zweifelhafte „freie Fahrt“ (932) Schrittgeschwindigkeit auf Gehweg für Radfahrer (931) Vertrauen auf ein eingeschaltetes Blinksignal (930) Jahreswagenbesteuerung (929) Lack ist Lack (928) Unzulässige Abmahnung (927) Anspruch auf Weihnachtsgeld (926) Unangemessene Werbung (925) Mitgehangen - Mitgefangen (924)