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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 19.10.11

 

© FahrSchulPraxis
Entnommen aus Ausgabe Januar/2010, Seite 3
Editorial

2010 hat begonnen!


Peter Tschöpe

Vorsitzender des
Fahrlehrerverbandes
Baden-Württemberg e.V.

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

was wird das neue Jahr uns bringen? Diese Frage haben sich in der Neujahrsnacht wahrscheinlich viele Menschen gestellt. Niemand von uns kann in die Zukunft blicken. Und Prognosen, wie wir wissen, sind ja besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen ... Gleichwohl aber wissen wir, welche Aufgaben im neuen Jahr zu bewältigen sind. Ob wir dabei immer erfolgreich sein werden, ist ebenfalls nicht mit Sicherheit vorauszusagen. Die Fahrlehrerverbände müssen sich in den nächsten Monaten großen Anstrengungen unterziehen, um erfolgreich zu sein. Denn auf der Agenda für das neue Jahr stehen wichtige Gesetzesvorhaben: Die Umsetzung der dritten EG-Führerscheinrichtlinie ins deutsche Recht muss bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein. Außerdem muss in diesem Jahr auch die seit Jahren ausstehende Reform des Fahrlehrergesetzes endlich ernsthaft angegangen und möglichst zum Abschluss gebracht werden. Dazu gehören Maßnahmen der Entbürokratisierung, verbesserte Möglichkeiten zur Kooperation von Fahrschulen ohne Aufgabe der umfassenden Verantwortlichkeit von Inhaber und verantwortlichem Leiter der Fahrschule für die Ausbildung; weiter die Verbesserung der Ausbildung künftiger Fahrlehrer, wie sie bereits in der Resolution des DFA-Symposiums vom November des Jahres 2001 gefordert wurde. Wir hoffen weiter, dass die zuständigen Ministerien bei ihrer Einschätzung bleiben, wonach Fahrschulen nicht unter die Dienstleistungsrichtlinie fallen und nicht wieder wesentliche Teile unseres Berufsgesetzes im Hau-Ruck-Verfahren europäischen Vorgaben geopfert werden.

In unserem Verband sind in diesem Jahr satzungsgemäß die Vorsitzenden der Kreisvereine und ihre Stellvertreter neu zu wählen. Dabei muss jedem Mitglied bewusst sein: Die wichtigsten Entscheidungsträger sind die Mitglieder selbst. Es kommt also darauf an, welche Frauen und Männer Sie in die verantwortungsvolle Aufgabe, Ihren Kreisverein zu führen, berufen. Die meisten von Ihnen wissen, dass gute Verbandsarbeit die beruflichen, rechtlichen und sozialen Regelungen und das Ansehen des Berufsstandes zu mehren sowie die Grundlagen für die tägliche Arbeit zu optimieren vermag. Deshalb sollten Sie die Kolleginnen und Kollegen, die Verantwortung in den Kreisvereinen übernehmen, durch Ihr Vertrauen und Ihre aktive Teilnahme am verbandlichen Geschehen nach Kräften unterstützen. Bei der Wahl von Führungskräften demonstriert der Wähler in mehrfacher Hinsicht seine Souveränität.

Ich wünsche Ihnen allen souveräne Wahlen und ein erfolgreiches Jahr 2010.

Mit besten Grüßen

Ihr

Peter Tschöpe

 

 

 

FahrSchulPraxis
Ausgabe Januar 2010

Erscheinungsdatum 15.01.2010

Ausgewählte Artikel dieser Ausgabe im WWW:

 

Inhaltsverzeichnis

 

EDITORIAL: 2010 hat begonnen!

 

> Vorschau: 60. ordentliche Mitgliederversammlung in Ulm

> Fahrlehrer-Gala 2010 in Ulm

 

FIT IM VERKEHR - Brillantes Seminar in Hegau

 

Fahrschüler können nicht "verkauft" werden: Verband hilft beim Fahrschul-Kauf

 

Private Kfz-Nutzung: Fahrtenbuch spart Steuern

 

Prüfer schreibt JA statt NEIN: Erteilung der Fahrerlaubnis rechtmäßig?

 

Vorrang für Fußgänger: Wann wird's am Zebrastreifen brenzlig?

  Kreisverkehr, Fahrstreifenwechsel etc.: Reicht antippen des Blinkers aus?
 

Kombinierte Ausbildung: Theorie, Sonderfahrten und mehr

 

TÜV SÜD Auto Service GmbH: Infos für die Abfahrtkontrolle

 

Was Fahrer über Assistenzsysteme wissen sollten: Eine originäre Aufgabe für Fahrlehrer

 

Gerichtsurteile: Motorradschutzkleidung schützt vor Schaden (958) Zwischen Vorsatz und Fahrlässigkeit (957) Pkw-Standzeit muss keinen Mangel bedeuten (956) Freie Fahrt auf einem Wirtschaftsweg (955) Abgelenkt durch Navi-Bedienung: Volle Haftung bei Auffahrunfall (954) Abmahnung mit klaren Verhaltensregeln (953) Raucherpause kann Arbeitszeit verkürzen (952)