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Sehr geehrte Leserinnen
und Leser, was
wird das neue Jahr uns bringen? Diese Frage haben sich in der
Neujahrsnacht wahrscheinlich viele Menschen gestellt. Niemand von
uns kann in die Zukunft blicken. Und Prognosen, wie wir wissen, sind
ja besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen ...
Gleichwohl aber wissen wir, welche Aufgaben im neuen Jahr zu
bewältigen sind. Ob wir dabei immer erfolgreich sein werden, ist
ebenfalls nicht mit Sicherheit vorauszusagen. Die Fahrlehrerverbände
müssen sich in den nächsten Monaten großen Anstrengungen
unterziehen, um erfolgreich zu sein. Denn auf der Agenda für das
neue Jahr stehen wichtige Gesetzesvorhaben: Die Umsetzung der
dritten EG-Führerscheinrichtlinie ins deutsche Recht muss bis Ende
dieses Jahres abgeschlossen sein. Außerdem muss in diesem Jahr auch
die seit Jahren ausstehende Reform des Fahrlehrergesetzes endlich
ernsthaft angegangen und möglichst zum Abschluss gebracht werden.
Dazu gehören Maßnahmen der Entbürokratisierung, verbesserte
Möglichkeiten zur Kooperation von Fahrschulen ohne Aufgabe der
umfassenden Verantwortlichkeit von Inhaber und verantwortlichem
Leiter der Fahrschule für die Ausbildung; weiter die Verbesserung
der Ausbildung künftiger Fahrlehrer, wie sie bereits in der
Resolution des DFA-Symposiums vom November des Jahres 2001 gefordert
wurde. Wir hoffen weiter, dass die zuständigen Ministerien bei ihrer
Einschätzung bleiben, wonach Fahrschulen nicht unter die
Dienstleistungsrichtlinie fallen und nicht wieder wesentliche Teile
unseres Berufsgesetzes im Hau-Ruck-Verfahren europäischen Vorgaben
geopfert werden.
In unserem Verband
sind in diesem Jahr satzungsgemäß die Vorsitzenden der Kreisvereine
und ihre Stellvertreter neu zu wählen. Dabei muss jedem Mitglied
bewusst sein: Die wichtigsten Entscheidungsträger sind die
Mitglieder selbst. Es kommt also darauf an, welche Frauen und Männer
Sie in die verantwortungsvolle Aufgabe, Ihren Kreisverein zu führen,
berufen. Die meisten von Ihnen wissen, dass gute Verbandsarbeit die
beruflichen, rechtlichen und sozialen Regelungen und das Ansehen des
Berufsstandes zu mehren sowie die Grundlagen für die tägliche Arbeit
zu optimieren vermag. Deshalb sollten Sie die Kolleginnen und
Kollegen, die Verantwortung in den Kreisvereinen übernehmen, durch
Ihr Vertrauen und Ihre aktive Teilnahme am verbandlichen Geschehen
nach Kräften unterstützen. Bei der Wahl von Führungskräften
demonstriert der Wähler in mehrfacher Hinsicht seine Souveränität.
Ich wünsche Ihnen
allen souveräne Wahlen und ein erfolgreiches Jahr 2010.
Mit besten
Grüßen
Ihr
Peter Tschöpe
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