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Am 30.
Januar traf sich der Beirat des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg
e.V. in Korntal zur ersten Sitzung in diesem Jahr. Die Beiräte nahmen
viele wichtige Informationen und Erkenntnisse mit nach Hause. Die
Vorsitzenden der Kreisvereine werden in den nächsten Wochen
Versammlungen einberufen und dabei ihr Wissen an die Kolleginnen und
Kollegen weitergeben.
Das hat in diesem Jahr
besondere Bedeutung, weil in den Kreisvereinen Vorstandswahlen anstehen.
Wohin soll die Richtung in punkto Änderung des Fahrlehrergesetzes und
anderer berufsständischer Fragestellungen gehen? Das wird in starkem
Maße von der Meinung der Mitglieder bestimmt, die sie nirgendwo
deutlicher und ungeschminkter zum Ausdruck bringen können als in ihrem
Kreisverein. „Namen sind Nachrichten“, ist ein geflügeltes Wort. Demnach
passt es exakt zu Wahlversammlungen zu sagen, was Sache ist. Diese
Gelegenheit sollte man sich als Mitglied nicht entgehen lassen.
Verkehrsgerichtstag
Zurück zum Beirat. Zunächst stand der Bericht über
den 48. Deutschen Verkehrsgerichtstag in Goslar an. Einer der
Arbeitskreise war mit dem Thema „Unfallrisiko junger Fahrer“ befasst. Da
mit den Modellen „Begleitetes Fahren mit 17“ und „Zweite
Ausbildungsphase“ nur ein Teil der Risikogruppe erreicht wird, schlug
der Arbeitskreis vor, für alle jungen Fahrer alternative obligatorische
Ausbildungsmodelle zu schaffen. Dies ist eine für den Berufsstand sehr
interessante Entwicklung.
Geplante Änderungen des Fahrlehrergesetzes
(FahrlG)
Im Vorstand der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF)
e.V. wird aktuell über diverse Vorschläge zur Änderung des
Fahrlehrergesetzes diskutiert. An der Meinungsbildung hierzu will der
Vorstand des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg e.V. seine Mitglieder
beteiligen. Dabei geht es beispielsweise um die Frage, ob die
vorgeschriebene Archivierung von Tages- und Ausbildungsnachweisen auch
künftig auf Papier erfolgen muss oder ob eine elektronische
Dokumentation genügt.
60. Mitgliederversammlung am 24. April in Ulm
Weiter wurden die Beiräte ausführlich über das Programm der
Mitgliederversammlung informiert. Das diesjährige Tagungs- und
Rahmenprogramm ist dem sechzigsten Geburtstag des südwestdeutschen
Fahrlehrerverbandes angemessen und kann sich durchaus sehen lassen. Für
den Vormittag konnte mit Professor Dr. Malte Mienert ein hochkarätiger
Referent verpflichtet werden. Sein Vortrag hat den Titel „Der Übergang
in die Automobilität als Entwicklungsaufgabe des Erwachsenwerdens“. Der
ehemalige und der derzeitige Verbandsvorsitzende, Gebhard L. Heiler und
Peter Tschöpe, ziehen im Dialog Bilanz aus 60 Jahren und nehmen die
Zukunft des Berufs ins Visier.
Weitere Informationen zur
Mitgliederversammlung finden Sie hier ...
Die Gala
Im Mittelpunkt der
Fahrlehrer-Gala am Abend wird neben der bekannten bayerischen
Damen-Show-Band Isartaler Hexen der aus der Spaßredaktion des
Radiosenders SWR3 bekannte Andreas Müller stehen.
Außerdem lädt am
Nachmittag Ansgar Brendel zu einem Workshop für Angehörige und
Fahrschulmitarbeiter zum Thema „Wege im Steuerdschungel“ ein.
Alters-
und Krankheitsvorsorge
Ein weiterer
Tagesordnungspunkt der Beiratssitzung war ein Kurzvortrag von Herrn
Peter Schulte von der ALLIANZ über die Themen „Vorteile des
Gruppenvertrages zur Privaten Lebensversicherung“ und „Das
Bürgerentlastungsgesetz - Auswirkungen auf die Krankenversicherung“. Bei
genügend Interesse der Mitglieder hat jeder Kreisvorsitzende die
Möglichkeit, Herrn Schulte zu einer Kreisversammlung einzuladen.
Liebe Kolleginnen und
Kollegen, schon aus diesen wenigen Punkten können Sie ersehen: Es lohnt
sich, zur Kreisversammlung zu kommen. Nur dort bekommen Sie - wie immer
- viele wichtige Informationen aktuell aus erster Hand.
Jochen
Klima
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