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Auch im
Osten des Landes ist das Programm
FIT IM VERKEHR angelaufen. Kollege
Thomas Abele aus Aalen informierte eine kleine hoch motivierte Gruppe
von Pflegedienstmitarbeitern der Sozialstation „Ambulanter Pflegedienst
am Ipf GmbH“ in Bopfingen über das Thema „Aktuelle Rechtsänderungen“.
FPX: Herr Abele, wie
kam das
FIT IM VERKEHR-Seminar
zustande?
Abele: Der
Ambulante Pflegedienst am Ipf GmbH betreibt neben einer klassischen
Sozialstation auch ein Pflegeheim mit stationärer Unterbringung. Diese
Firma war einer der zahlreichen Adressaten, die vom Fahrlehrerverband
Baden-Württemberg e.V. angeschrieben und auf die Möglichkeit eines
FIT IM VERKEHR-Seminars
hingewiesen worden waren. Der Chefin, Frau Lutz, sagte die Idee zu.
Sie nahm umgehend Kontakt mit der Geschäftsstelle in Korntal auf und
integrierte das Seminar in die regelmäßige innerbetriebliche
Fortbildung ihrer Mitarbeiter. Ich wurde sodann von der
Geschäftsstellenleiterin, Frau Wimpff, informiert und musste lediglich
mit der Pflegedienstleitung noch den Termin abstimmen.
FPX: Wie lief das
Seminar ab?
Abele: Das für
neunzig Minuten geplante Seminar begann am frühen Nachmittag um 13.30
Uhr, denn die meisten Teilnehmer mussten um 15.30 Uhr zur Abendschicht
antreten. Als ich hinkam und meinen Laptop und meinen Beamer aufbaute,
war mir, offen gesagt, ein bisschen mulmig. Ich war sehr gespannt
darauf, was mich erwartete. Vor erfahrenen Verkehrsteilnehmern zu
stehen ist ja doch etwas anderes, als Theorieunterricht vor
Fahrschülern zu halten. Doch der Bammel war, schon kurz nachdem ich
angefangen hatte, kein Thema mehr. Ich traf auf eine äußerst
motivierte Gruppe von sieben Teilnehmern. Eine Teilnehmerin hatte erst
vor kurzem den Führerschein gemacht, die anderen waren alle über
vierzig und langjährige Führerscheinbesitzer.
FPX: Wie sind Sie
eingestiegen?
Abele: Ich habe
die Teilnehmer einfach gebeten, mich alles zu fragen, was sie schon
immer mal von einem Fahrlehrer wissen wollten. Und schon waren wir
mitten in lebendigen Diskussionen. Das Spektrum der Fragen reichte von
den alten und neuen Führerscheinklassen über die neuen Verkehrsregeln
bis hin zu ganz speziellen und teilweise schwierigen Kreuzungen in der
Umgebung. Danach habe ich mit der PowerPoint-Präsentation (ppp) die
aktuellen Rechtsänderungen behandelt. Dabei waren nicht nur die
Teilnehmer, sondern auch ich selbst überrascht, wie gering teilweise
das Wissen über schon länger bestehende Verkehrsregeln war,
beispielsweise die Vorschriften über das Vorbeifahren an einem an der
Haltestelle stehenden Linienbus.
FPX: Konnten Sie
mit der Präsentation gut arbeiten?
Abele: Damit
steht dem unterrichtenden Fahrlehrer ein tolles Hilfsmittel zur
Verfügung. Die ppp kommt zum einen mit komprimierter Information
direkt auf den Punkt, andererseits ermutigen die Bilder zum Nachfragen
und Diskutieren. Der Nachmittag entwickelte plötzlich eine
schwungvolle Eigendynamik. Die vorgegebenen neunzig Minuten vergingen
wie im Flug und machten auch mir solchen Spaß, dass ich eine
Viertelstunde überzog.
FPX: Wie war die
Resonanz bei den Teilnehmern?
Abele: Die
Gruppe hat sich am Schluss sehr herzlich für den tollen Nachmittag
bedankt. Da alle wegen des Schichtbeginns schnell weg mussten, blieb
leider keine Zeit, um im Anschluss mit den Teilnehmern noch ein
bisschen zu plaudern.
FPX: Und Ihr
persönliches Fazit?
Abele: Wenn ich
so etwas wieder einmal mache, achte ich darauf, dass am Ende noch ein
wenig mehr Zeit zur Verfügung steht. So wäre es vielleicht möglich
gewesen, einige der Anwesenden als Multiplikatoren für die
Vereinbarung weiterer Seminare, beispielsweise in ihren Vereinen, zu
gewinnen. Mir selbst hat die Sache so gut gefallen, dass ich mich
freuen würde, wenn mir mein Verband bald mal wieder ein Seminar
vermitteln würde. Aber ich bin, nach den mit dieser Gruppe gesammelten
Erfahrungen, auch fest entschlossen, selbst in meinem Umfeld verstärkt
auf die Suche nach Kundschaft für
FIT IM VERKEHR-Seminare
zu gehen.
FPX: Herr Abele,
wir danken für dieses Gespräch!
Interview: Jochen Klima |