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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 29.09.03

 

© FahrSchulPraxis
Entnommen aus Ausgabe Juli/2002, Seite 360

Der 52. Verbandstag im Rückblick

Workshops - Angebot für Angehörige

 

Die in den letzten Jahren parallel zur Hauptversammlung für Angehörige der Mitglieder angebotenen Workshops waren immer sehr gut besucht. Anstelle eines touristischen Programms bot der Verband auch diesmal zwei Workshops an. Gesundheitsvorsorge durch vernünftige Ernährung und Wie gewinnt man Kunden waren die Themen.

Am Vormittag im Plenum hieß es bei Frau Eckert Fit bleiben beim Arbeiten, am Nachmittag ging es bei Frau Dr. Preiß um Ernährung und Gesundheit

Was nützen die besten gymnastischen Übungen zur Vorbeugung gegen Rückenleiden, wenn sich der Fahrlehrer falsch ernährt? Das mag die Überlegung der Verbandsführung gewesen sein, diese beiden Gesundheitsthemen zu kombinieren. Denn, in der Tat, ein infolge falscher Ernährung immer weiter wachsender Bauch hat auch nachteilige Wirkung auf die Wirbelsäule.

Wie Vielsitzer essen sollten 

Frau Dr. Preiß gab den Frauen der Mitglieder Anleitungen für die Ernährung von bei der Arbeit fast ausschließlich sitzenden Menschen.

  • Ausgewogene Zusammensetzung der Nahrung, 
  • richtige Verteilung der Mahlzeiten über den Tag und 
  • Erfolg versprechende Diäten 

waren die Themen, die Frau Dr. Preiß ihren Zuhörerinnen bot und in intensiven Diskussionen mit ihnen vertiefte. 

Radikalkuren schlagen zurück

Fast jeder, der einmal versucht hat, durch eine Diät abzunehmen, musste die Erfahrung machen, dass danach die Pfunde sehr schnell wiederkamen. Frau Dr. Preiß machte deutlich, dass Radikalkuren nichts nützen. Erfolgreiche Diäten müssen langfristig angelegt und mit einer Umstellung der Ernährungsgewohnheiten einhergehen. Außerdem sollte jede Diätkur von ausreichender Bewegung begleitet sein. 


Frau Dr. Preiß: Essverhalten ändern

Fett meiden 

Wer pro Tag 30 g Fett zu sich nimmt, kann davon ausgehen, dass er sein Gewicht hält. Jedes Gramm Fett mehr bedeutet Gewichtszunahme, ein geringerer Fettanteil hingegen allmähliche Gewichtabnahme. Ihr erfrischender Vortrag sorgte von Anfang an für sehr gute Stimmung. Aber Dr. Preiß beließ es nicht nur bei Worten, sondern ließ ihre Zuhörerinnen anhand eines Arbeitsblattes einen Speisenplan für einen Tag zusammenstellen und errechnen, wie viel Fett man bei diesen Mahlzeiten zu sich nehmen würde. 

Vom Cost-Center zum Profit-Center

Unter der Überschrift "Das Fahrschulbüro - vom Cost-Center zum Profit-Center" zeigte Diplom-Betriebswirt Ulrich Schäfers seinem Auditorium auf, was zählt, wenn aus Führerscheininteressenten Kunden werden sollen. Sein Arbeitspapier enthielt eine Reihe von Strategien und Tipps, die er den Teilnehmern vorstellte und auf Anwendbarkeit im Fahrschulalltag untersuchte. Mit einer Stärken / Schwächen-Analyse, so sein Rat, sollte jeder Fahrschulinhaber seine Position am Markt abklären. Wer seine eigenen Stärken herausstellt statt sich nur den Mitbewerbern anzupassen, hat beste Chancen, Führerscheininteressenten für sich zu gewinnen. Wer jedoch seinen Blick nur auf die Mitbewerber richtet und kein eigenes Profil entwickelt, darf sich nicht wundern, wenn die Kunden ausbleiben. Die Zeit, in der Fahrschulen einfach zuwarten konnten, bis die Führerscheinbewerber von alleine kamen, ist schon lange vorbei. Heute muss sich jedes Unternehmen um die Kunden bemühen. Das darf jedoch kein plattes Anbiedern sein. Eine solche Taktik könnte allenfalls kurzlebige Erfolge bringen, langfristig würden die Kunden sie durchschauen. 


Ulrich Schäfers: Die eigene Stärke erkennen

Umwerben, wertschätzen, wohl fühlen

Unternehmer und Mitarbeiter müssen sich darüber im Klaren sein, dass Kunden von heute drei Dinge erwarten:

  • sie wollen umworben werden, 
  • sie wollen mit Wertschätzung behandelt werden und 
  • sie wollen sich wohl fühlen. 

Werden diese drei Punkte beachtet, ist schon ein ganz wichtiger Schritt der Kundengewinnung und der Kundenbindung gelungen. Gesprächsführung im persönlichen Kontakt und am Telefon, Präsentation der eigenen Stärken, Umgang mit schwierigen Kunden und Nachbetreuung der ehemaligen Fahrschüler waren weitere wichtige Inhalte, zu denen die Teilnehmer nützliche Hinweise für die Umsetzung in ihren Betrieben mitnehmen konnten.


Interessierte Zuhörer

 

FahrSchulPraxis - Ausgabe Juli 2002

Erscheinungsdatum 15.07.2002

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