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Der Beirat des Fahrlehrerverbandes
Baden-Württemberg e.V. muss künftig auf einige verdiente Mitglieder
verzichten. Verbandsvorsitzender Peter Tschöpe entbot ihnen im Namen des
gesamten Beirats ein herzliches Lebewohl und würdigte mit warmen Worten
des Dankes und einem kleinen Präsent das langjährige Wirken der
Ausscheidenden in dem nach der Mitgliederversammlung höchsten Gremium des
Verbandes.

v.l.: Emil Veser, Peter Tschöpe, Karen
Maronde und Günther Dauser
(Foto: Jochen Klima)
Karen Maronde war zweimal als
Angestelltenvertreterin gewählt worden. In diesem Amt hat sie sich immer
energisch und umsichtig für die Belange der angestellten Fahrlehrer
eingesetzt. Weil sie nun Prüferin beim TÜV ist, legte sie ihr Amt nieder.
Tschöpe wünschte ihr einen guten Übergang in ihre neue Tätigkeit und gab
der Hoffnung Ausdruck, sie möge dem Berufsstand auch weiterhin verbunden
bleiben.
Günther Dauser will Jüngeren Platz
machen: Er hat während 13 Jahren den Kreisverein Alb-Donau-Kreis / Stadt
Ulm überaus erfolgreich geführt und hinterlässt seinem Nachfolger ein gut
bestelltes Haus. Daneben trug er Verantwortung als Mitglied des
Finanzausschusses des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg e.V. und des
Verwaltungsrates der FSG/TTVA mbH. Sein abgewogenes Urteil und sein kluger
Rat bleiben dem Verband noch eine Weile erhalten, denn die Mitgliedschaft
im Finanzausschuss endet nicht automatisch mit dem Ausscheiden aus dem
Beirat.
Emil Veser, dieses "Urgestein" des
Beirats, war schon Vorsitzender des Kreisvereins Enzkreis / Stadt
Pforzheim, als es den Beirat in seiner heutigen Form noch gar nicht gab.
Auch er zieht sich für Jüngere zurück und tut das, wie alles in seinem
Leben, bewusst und mit Überzeugung. Eine umfassende Würdigung seines
Wirkens war in der Kürze der Zeit nicht möglich, weshalb sich Peter
Tschöpe auf die Glanzlichter seiner Karriere beschränkte. Weit mehr als 30
Jahre hat Emil Veser dem Verband gedient, u. a. auch viele Jahre als
dritter Vorsitzender und Motorradreferent. Unvergessen und legendär sind
auch seine Auftritte als "Feuerwerker" in vielen Gefahrgutseminaren.
Auch Josef Madeia wurde vom
Verbandsvorsitzenden auf dieser Sitzung in den Ruhestand verabschiedet.
Dafür gab es mehrere Gründe, nicht zuletzt den, dass er Fahrlehrer gewesen
war, bevor er FE-Verantwortlicher der TP-Leitung des TÜV Süddeutschland
wurde. Herr Madeia hat sich bei den Fahrlehrern den Ruf eines stets fairen
und kompetenten Ansprechpartners erworben. Man nennt ihn nicht umsonst
Mister FEDA, denn er kennt das EDV-System gleichen Namens aus dem
Effeff und kann es auch erklären. Seine Fähigkeit, anstehende Probleme mit
großer Ruhe und zur allgemeinen Zufriedenheit lösen zu können, zeichnet
ihn besonders aus. Die Verbandsführung ist deshalb froh, dass er -
zumindest bis sein Nachfolger eingearbeitet ist - dem TÜV noch zeitweise
zur Verfügung stehen wird.

v.l.: Peter Tschöpe, Josef Madeia
(Foto: Jochen Klima)
Beirat und Vorstand verabschiedeten die
Ausscheidenden mit lang anhaltendem Beifall und wünschten ihnen alles Gute
für ihren weiteren Lebensweg.
Jochen Klima |