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FAHRLEHRERVERBAND
Baden-Württemberg e.V.
und
FSG/TTVA mbH
Zuffenhauser Str. 3
70825 Korntal-Münchingen
Tel. 0711 839875-0
Fax 0711 8380211
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| Letzte Aktualisierung dieser Seite:
25.09.03 |
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1960 Ereignisse
, Entwicklungen in Baden-Württemberg
-
Am 25. Juni fand die Mitgliederversammlung des Verbandes in Reutlingen in
der Listhalle statt. Herr ORegRat Dr. Göbel informierte mit seinem
Referat ausführlich über die anstehenden Änderungen des
Straßenverkehrsrechts. Herr Volkmuth berichtete über die Arbeit der
Bundesvereinigung im abgelaufenen Jahr.
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Zahlen
und Fakten:
Der Verband hat inzwischen 803 Mitglieder.
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oben <
Was
gab's im Bund?
-
Wilhelm Bramhoff, Gelsenkirchen, Vorsitzender der Bundesvereinigung der
Fahrlehrerverbände e.V., erklärt am 8. Juli aus gesundheitlichen
Gründen seinen Rücktritt. Zum Nachfolger wird am 8. Juli Fritz
Volkmuth, Köln, gewählt. Wilhelm Bramhoff verstirbt am 10. Juli im
Alter von 71 Jahren.
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Eine Änderung der StVZO tritt am 1. August in Kraft. U.a. wurde der
Führerschein der Klasse 5 (Mopedführerschein) eingeführt. Bis zu
diesem Zeitpunkt benötigte man keinen Führerschein für Mopeds. Für
die Klasse 2 Ausbildung muss ab 1. August ein Lehrfahrzeug mit mehr 7,5
t zulässigem Gesamtgewicht verwendet werden. Dies bedeutet für viele
Fahrlehrer eine große Härte, da ihre Lehrfahrzeuge oft nicht die 7,5 t
z.G. erreichen.
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Es geht die Nachricht durch die Presse, im Verkehrsministerium bestünden
Pläne, das Mindestalter zum Erwerb des Führerscheins für Pkw auf 20
Jahre heraufzusetzen. Die Fahrlehrerschaft meldet dagegen Bedenken an.
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Die Fachzeitschrift "Fahrschule" kann seit Januar von allen
Fahrlehrern bezogen werden. Bisher war der Bezug nur den Mitgliedern der
Verbände vorbehalten.
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Die Verkehrswacht Köln hat versuchsweise ein Papierschild mit einem
"L" und dem Zusatz "Man lernt nie aus" hergestellt
und gibt es an die jungen Kraftfahrer nach bestandener
Führerscheinprüfung aus.
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Im Laufe des Jahres wurden im Bundesgebiet 119.433
Kraftfahrzeugdiebstähle gemeldet. Lediglich 31.991 Fälle konnten von
der Polizei bzw. der Justiz aufgeklärt werden.
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1961 Ereignisse,
Entwicklungen in Baden-Württemberg
-
Hermann Horlacher, Stuttgart, erster Vorsitzender des Verbandes von 1950
bis 1957, stirbt am 9. Mai im Alter von 62 Jahren.
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Otto F. Henninger, Karlsruhe, stellvertretender Vorsitzender des
Verbandes von 1950 bis 1957, stirbt am 8. Juni im Alter von 63 Jahren.
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Am 24. Juni fand die Mitgliederversammlung des Verbandes in Mannheim,
Rosengarten, statt. Informiert wird u.a. darüber, dass ein neuer
Bundesfragenkatalog mit 500 Fragen eingeführt werden soll und dass das
Thema "Führerscheinprüfung ohne Fahrlehrer" endlich vom
Tisch sei.
Diskutiert wird ausführlich darüber, ob der Verband eine
"Fahrlehrer-Einkaufszentrale" (FEZ) gründen soll, mit dem
Ergebnis, dass zwar prinzipiell nichts gegen eine solche Einrichtung
spricht, aber diese unabhängig vom Verband sein müsse.
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Karl Rederer legt sein Amt als Kassier ein Jahr vor Ablauf der
Wahlperiode nieder, da er im Versicherungsverein als Vorstand stark
beansprucht ist. Herr Gromer, Pforzheim, wird bis zur nächsten
Mitgliederversammlung das Amt des Kassier kommissarisch übernehmen.
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Auch 1961 wird darüber diskutiert, ob der Name des Prüfers dem
Fahrlehrer vor der Prüfung bekannt gegeben werden soll oder nicht. Die
Tendenz ging dahin, dass der Name nicht bekannt gegeben werden sollte.
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Im Herbst wird der Prüfungsverein für Verkehrslehrmittel und
Fahrschulbedarf e.V. (PVF) in Stuttgart gegründet.
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Die Landesagentur des Versicherungsvereins für Baden-Württemberg wird
auf den jeweiligen Geschäftsführer des Landesverbandes übertragen.
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Auf Anregung des baden-württembergischen Innenministeriums haben sich am
6. November in Stuttgart das Deutsche Rote Kreuz, die
Landesverkehrswacht und der Verband zu einer Arbeitsgemeinschaft
"Erste Hilfe" zusammengeschlossen. Die Arbeitsgemeinschaft
will einen möglichst großen Teil der Bevölkerung, insbesondere aber
die Kraftfahrer, in Erster Hilfe ausbilden, um den Folgen von
Verkehrsunfällen stärker als bisher entgegenzuwirken. Ein Erste Hilfe
Kurs war zu dieser Zeit noch nicht notwendig, um den Führerschein zu
erlangen.
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Zahlen
und Fakten:
898 Fahrlehrer gehören dem Verband an.
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Was
gab's im Bund?
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Heinz Appenzeller, erster Vorsitzender des baden-württembergischen
Fahrlehrerverbandes, wird auf der Mitgliederversammlung der
Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V. am 30. Juni in Hamburg
zum 2. stellvertretenden Vorsitzenden der Bundesvereinigung gewählt.
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Im Dezember verstirbt der Vorsitzende der Bundesvereinigung der
Fahrlehrerverbände e.V. und Aufsichtsratsvorsitzende des
Versicherungsvereins, Herr Fritz Volkmuth, Köln.
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Zahlen
und Fakten: Am
1. Juli beläuft sich der Gesamtbestand an motorisierten Fahrzeugen im
Bundesgebiet (einschl. Westberlin) auf nahezu 10,7 Mio.
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1962 Ereignisse
, Entwicklungen in Baden-Württemberg
-
Am 18. April eröffnet der TÜV Mannheim ein eigenes Prüfgelände in
Mannheim-Neuostheim, das bei der Fahrprüfung zur Durchführung von
Rangier- und Wendeaufgaben genutzt werden soll.
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Bei der Mitgliederversammlung am 30. Juni in Göppingen, Stadthalle wird
das tausendste Mitglied, Herr Klaus Weigelt aus Stuttgart, vorgestellt.
Bei den Vorstandswahlen wird Herr Appenzeller als 1. Vorsitzender und
Herr Grünewald als 2. Vorsitzender im Amt bestätigt. Herr Gromer, der
als Kassier und 3. Vorsitzender nach dem Rücktritt von Herrn Rederer
kommissarisch dieses Amt ausgeübt hat, wird von der Versammlung
gewählt. Die Beiratsmitglieder Hahn, Kopp und Richter werden im Amt
bestätigt. Für Herrn Gromer kommt Herr Stephan, Neckarsulm, in den
Beirat. Herr Wolfer kandidiert aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr
für das Amt des Rechnungsprüfers. Dafür wird Herr Gebhard L. Heiler,
Stuttgart/Münchingen gewählt. Herr Jährling wird im Amt des
Rechnungsprüfers bestätigt.
Was
gab's im Bund?
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Das "Punktsystem für Mehrfachtäter im Straßenverkehr" wird
eingeführt.
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Vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands wurde ein Arbeitskreis
"Auge und Verkehr" gegründet, der sich dafür einsetzt, dass
alle Führerscheininhaber an einem einfachen Testgerät auf ihre
Sehschärfe geprüft werden. Drei bis fünf Prozent aller
Verkehrsunfälle seien auf mangelhaftes Sehvermögen zurückzuführen.
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Am 17. Februar wählt die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V.
auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, Herrn Johannes Tevs,
Kiel, zum neuen Vorsitzenden und Herrn Leo Steinacker, Koblenz zum
stellvertretenden Vorsitzenden. Heinz Appenzeller, Stuttgart, gehört
weiterhin dem Vorstand an. Durch das plötzliche Ableben des bisherige
Vorsitzenden, Fritz Volkmuth, wurde diese Neuwahl notwendig.
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Zahlen
und Fakten:
Von 2850 Kilometern Bundesautobahn sind bisher insgesamt 685 Kilometer mit
Leitplanken am Mittelstreifen ausgerüstet. 1962 wurden insgesamt 2.024.348
Fahrerlaubnisprüfung im Bundesgebiet (einschl. Westberlin) abgelegt. Davon
1.423.478 in der Klasse 3 und 216.011 in der Klasse 1.
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1963 Ereignisse,
Entwicklungen in Baden-Württemberg
Was
gab's im Bund?
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Bayern führt am 1. Januar als erstes Land der Bundesrepublik den Sehtest
für Führerscheinbewerber ein. Andere Bundesländer wollen folgen,
sobald in Bayern die ersten Erfahrungsberichte vorliegen.
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Dipl. Ing. Ludwig Sporer, ehemaliger Vorsitzender der Bundesvereinigung
der Fahrlehrerverbände e.V. (1951 - 1954) und langjähriger
Vorsitzender des Fahrlehrerverbandes Bayern, verstirbt am 6. Januar.
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Werner Hilff, Westfalen, wird Vorsitzender der Bundesvereinigung der
Fahrlehrerverbände.
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Es gibt neue Richtlinien für die Prüfung der Bewerber um eine Erlaubnis
zum Führen von Kraftfahrzeugen. Sie beinhaltet u.a.: Jeder Bewerber um
eine Fahrerlaubnis muss sich einem einfachen Sehtest unterwerfen.
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Erstmals gibt es einen bundeseinheitlichen Fragenkatalog für die
theoretische Prüfung.
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Die Bestimmungen über Prüfungsfahrzeuge, Prüfungsorte, Prüfungsdauer
und Prüfungsinhalte werden genauer gefasst.
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Ab 1. Juli dürfen nur noch gelbe Blinkleuchten als
Fahrtrichtungsanzeiger an der Vorderseite der Fahrzeug verwendet werden
bis dahin waren die Blinkleuchten weiß.
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Der NSU Prinz 4 wird von der Redaktion "fahrschule" getestet
(Heft 8, Seite 308). Der Prinz kostet DM 4.390 und fährt Spitze 120
km/h.
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Zahlen
und Fakten:
1963 wurden insgesamt 1.808.506 Fahrerlaubnisprüfung im Bundesgebiet
(einschl. Westberlin) abgelegt. Davon 1.341.134 in der Klasse 3.
Ebenfalls 1963 wurden 1.261 Fahrlehrerlaubnisprüfungen im Bundesgebiet
(einschl. Westberlin) bestanden (3.224 Prüfungen wurden nicht
bestanden).
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1964 Ereignisse,
Entwicklungen in Baden-Württemberg
-
Am 26. März verstarb Franz Kopp sen., Freiburg, im Alter von 70 Jahren.
Bis zu seinem Tode war er Beiratsmitglied des Verbandes. Im April 1950
hat Franz Kopp sen. den Verband der Kraftfahrlehrer Südbaden
mitbegründet, der sich im November dem Landesverband der
Kraftfahrlehrer e.V. Württemberg-Hohenzollern anschloss.
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Die Wahlen bei der Mitgliederversammlung am 27. Juni bestätigen den
bisherigen Vorstand (1. Vorsitzender: Appenzeller, 2. Vorsitzender:
Grünewald und Gromer als Kassierer) im Amt.
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Der Beirat setzt sich aus den Herren Schorr, Lörrach, Heiler,
Stuttgart/Münchingen, Wolfer, Nürtingen, und Hahn, Reutlingen,
zusammen. Als Rechnungsprüfer werden die Herren Lutz, Stuttgart, und
Jährling, Bruchsal, gewählt.
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Der Verband führt Anfang Juli seine erste Fachstudienreise in
Zusammenarbeit mit einem Heidelberger Reisebüro nach London durch.
Internationales
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1965 Ereignisse,
Entwicklungen in Baden-Württemberg
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Am 3. Juli findet die Mitgliederversammlung in Heidelberg, Stadthalle als
reine Arbeitstagung statt. Dies war notwendig, da außer den üblichen
Regularien einige wichtige Entscheidungen wie Satzungsänderung -
Einrichtung von Kreisvereinen und Bezirksverbänden, Abstimmung über
den Entwurf einer Wettbewerbsordnung und einer Satzung für die
Schlichtungsausschüsse anstanden.
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Der Verband gibt Beispiele für Kalkulationen für Fahrschulen heraus.
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Ein Gruppenversicherungsvertrag für die Bereiche Kranken- und
Krankenhaustagegeld wird ins Leben gerufen.
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Am 14. Juli besuchten französische Kollegen den Verband in Stuttgart, um
Einblicke in das deutsche Fahrschulwesen zu bekommen.
Was
gab's im Bund?
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Auf seiner Sitzung vom 9. April stimmte der Bundesrat einer Änderung der
StVZO zu, nach der man in der Bundesrepublik jetzt wieder ein
führerscheinfreies motorisiertes Zweirad fahren kann. Dieses Fahrzeug
besitzt einen 50-ccm-Motor, entwickelt eine Höchstgeschwindigkeit von
25 km/h und darf ab 16 Jahren gefahren werden - das MOFA.
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Vom 25. Juni bis 3. Oktober findet auf dem Münchner Messegelände die
offiziell als I. Weltausstellung anerkannte Internationale
Verkehrsausstellung (IVA) statt.
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1966 Ereignisse,
Entwicklungen in Baden-Württemberg
-
Heinz Appenzeller legt sein Amt als 1. Vorsitzender des Verbandes am 22.
Januar nieder. Er war seit 1958 1. Vorsitzender. Der 1. stellvertretende
Vorsitzende Grünewald übernimmt die Geschäfte bis zur
Mitgliederversammlung.
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Am 4. Juni findet die Mitgliederversammlung in der Harmonie in Heilbronn
statt. Bei den Vorstandsneuwahlen wird Heinz Grünewald, Mannheim, zum
1. Vorsitzenden, Gebhard L. Heiler zum stellvertretende Vorsitzenden und
Eugen Gromer, Pforzheim, zum Kassierer gewählt. Zum Pressereferent wird
Johannes Kalusche, Stuttgart-Weilimdorf, gewählt. Rechnungsprüfer
werden die Herren Lutz und Hübler, beide Stuttgart.
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Am 19. Oktober wurde auf einer Pressekonferenz in Stuttgart das
Kennzeichen für Neulinge vorgestellt (weißes Kleeblatt und weißes
"N" auf rotem Grund).
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Der Verband führt in Zusammenarbeit mit der
PVF-Fahrlehrer-Einkaufsgenossenschaft vom 26. Oktober bis 2. November
die erste Fachstudienreise in die USA durch. U.a. beinhaltet das
Programm - außer den touristischen Zielen - Besuche der
Verkehrsbehörde New Yorks, einer Fahrschule in New York, des New York
City Police Departements und der Associated Engineering Service Co., die
Sicherheitsvorrichtungen im Personenkraftwagen anfertigt. 110 Fahrlehrer
aus dem gesamten Bundesgebiet nehmen daran teil.
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Am 19. November findet in Stuttgart eine außerordentliche
Mitgliederversammlung des Verbandes statt. Es wurde berichtet, dass die
über längere Zeit andauernden Auseinandersetzungen mit dem
Verkehrspädagogischen Institut (VPI) und der PVF-Genossenschaft nun
ausgeräumt waren und die angestrebte Zusammenarbeit vertieft werde.
Weitere Themen waren die Einführung des Kennzeichens
"Neuling", die Aktion "Treffpunkt Fahrschule" und
die Annahme der von der Kartellbehörde nun genehmigten
Wettbewerbsregeln.
Was
gab's im Bund?
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Das Volkswagenwerk verteilt über die Fahrlehrerverbände die Broschüre
"Fahren lernen mit VW". Bei der Broschüre, an deren
Entwicklung u.a. auch die Bundesvereinigung beteiligt ist, handelt es
sich um eine programmierte Lernmöglichkeit für den Fahrschüler, die
es bisher nicht gab.
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Zahlen
und Fakten:
Im Bundesgebiet und West-Berlin wurden 1.565.920 Fahrerlaubnisse
erteilt. In der Klasse 3 waren es 1.197.090 und in der Klasse 1 waren es
93.831.
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Ab 1. Juni müssen in der Sowjetzone alle Fahrer von Kraftfahrern
außerhalb geschlossener Ortschaften Schutzhelme tragen. Nur für Fahrer
von Kleinkrafträdern gilt vorerst die Verordnung nicht.
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1967 Ereignisse,
Entwicklungen in Baden-Württemberg
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Der Verband startet die Aktion "Treffpunkt Fahrschule", die
Autofahrer bewegen soll, in der "Fahrschule im die Ecke", ihre
Kenntnisse aufzufrischen und neue zu erwerben. Es ist geplant, die
Aktion mit wechselnden Themen, zum Beispiel "Fahren im
Winter", als ständiges Angebot der Verbandsfahrschulen
einzurichten.
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Das Verkehrspädagogische Institut (VPI) in Schorndorf wird
"Zentrales Ausbildungsinstitut" des Verbandes.
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Die diesjährige Mitgliederversammlung des Verbandes findet am 3. Juni in
Konstanz im Konziliumsgebäude statt.
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Am 12. August verstirbt Ing. Christian Hahn, Reutlingen, im Alter von 71
Jahren. Er war Gründungsmitglied des Verbandes und des
Versicherungsvereins. Im Beirat des Verbandes war er bis 1966 aktiv
tätig.
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1968 Ereignisse,
Entwicklungen in Baden-Württemberg
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Am 6. April wurden die neuen Räume des Verkehrspädagogischen Instituts
(VPI) in Schorndorf der Öffentlichkeit vorgestellt.
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Der gesamte Vorstand wurde bei der Mitgliederversammlung am 20. April im
Kurhaus in Freudenstadt im Amt bestätigt. Als Rechnungsprüfer wurden
die Herren Karl-Heinz Schmoll, Mannheim, und Günter Gruber, Pforzheim,
neu gewählt.
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Am 16. Mai tritt die Änderung der StVZO in Kraft, durch die das
Mindestalter für das Führen eines "Mofa 25" von 16 auf 15
Jahre herabgesetzt wird.
Internationales
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Der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V.,
Werner Hilff, wird bei der Delegiertenversammlung des Internationalen
Verbandes für Verkehrsschulung und Verkehrserziehung (IVV) am 13.
November zum Präsidenten gewählt.
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1969 Ereignisse,
Entwicklungen in Baden-Württemberg
-
Auf der Mitgliederversammlung am 26. April in der Stadthalle Heidelberg
stellte der Verband das neue Verbandszeichen "gut betreut -
Verbandsfahrschule" vor. Das neue Zeichen soll für Qualität und
hohes Ausbildungsniveau der Verbandsfahrschulen in der Öffentlichkeit
werben.
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Der Verband organisiert eine dreitägige Fahrt nach Holland mit einem
Werksbesuch bei DAF.
Was
gab's im Bund?
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Der Versicherungsverein bekommt neue Vorstände. Herr Dr. Hermann
Hinderer verließ zum 30. Juni 1968 den Versicherungsverein. Er war seit 1.
Januar 1958 Vorstandsmitglied. Herr Dr. Oskar Helberg, seit 1. Mai 1952
Vorstandsmitglied, beendete am 31. Dezember 1968 seinen aktiven Dienst. Als
Nachfolger werden die Herren Dipl.-Kfm. Joachim Francke und Dr. jur. Hans Vogel per 1. Januar zu ordentlichen Vorstandsmitgliedern bestellt. Außerdem gehört
Herr Ing. Karl Rederer dem Vorstand an.
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Der Bundesrat hat am 11. Juli das Fahrlehrergesetz verabschiedet, das an
die Stelle der Fahrlehrerverordnung von 1957 tritt, die wegen einer
Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes vom 1. Juni 1965 in
wesentlichen Teilen (Fahrschulerlaubnis) nicht gesetzlich gedeckt war.
Das neue Fahrlehrergesetz enthält u.a. folgende Regelungen: Für die
Ausbildung von Fahrlehreranwärtern werden amtlich anerkannte
Ausbildungsstätten vorgesehen; die Fahrschulerlaubnis wird wieder
eingeführt; die tägliche Gesamtdauer des praktischen Fahrunterrichts
wird auf 8 Stunden beschränkt; die Unterrichtsentgelte müssen nach
einem bestimmten Verfahren kalkuliert und durch Aushang veröffentlicht
werden; die Fahrschule muss über den Unterricht und die Fahrstunden
Aufzeichnungen führen; die behördliche Überwachung der Fahrschulen
wird verstärkt.
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Am 1. Juli tritt das Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) mit dem
Verwarnungsgeldkatalog in Kraft.
> nach
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[Quellenhinweis]
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