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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 11.03.04

 

Kurznachrichten

Archiv 2002

Aus Dezember 2002:

FPX 12/2002: Gefahrbremsung intus:
1487 baden-württembergische Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer und 242 Prüfer waren mit Begeisterung dabei, als ihnen zwischen dem 9. September und dem 4. November in insgesamt 21 Gruppen an 7 verschiedenen Orten und Tagen die neue Grundfahraufgabe "Gefahrbremsung" nahe gebracht wurde. Zu der überwältigenden Akzeptanz der Veranstaltungen trug zweifellos das informative Rahmenprogramm der Mercedes-Niederlassungen bei, auf deren Gelände die Einweisungen stattfanden. Hohe fachliche Zustimmung und großes Lob erhielt ein dazu vom Fahrlehrerverband Baden-Württemberg initiierter Videoclip, der die neue Aufgabe in allen faktischen und rechtlichen Einzelheiten erläutert und realistisch darstellt. Dank spontaner, generöser Zusammenarbeit von DaimlerChrysler, Fahrlehrerverband und Verlag Heinrich Vogel, München, kann der inzwischen stark nachgefragte Streifen in Kürze den Fahrschulen zur Verfügung gestellt werden. (XE)

FPX 12/2002: Kundenzeitung: Zuverlässige Quelle der Information

Die zwei Mal im Jahr erscheinende Kundenzeitung der Fahrlehrerversicherung hebt sich angenehm von ähnlichen Gazetten ab. Wenig bis gar kein selbstlobender werblicher Schnickschnack, dafür aber zeichnen aktuelle Informationen ohne Versicherungs-Kauderwelsch das Ende Oktober zum sechsten Mal erschienene Blättchen aus. Die Ausgabe enthält u. a. einen leicht verständlichen Beitrag über das neue Schadenersatz-Recht, der ziemlich genau umreißt, was auch angehende Kraftfahrer darüber wissen sollten. Prädikat: Besonders lesenswert! (GLH)

FPX 12/2002: Nachtfahrbrillen nur in der Werbung gut?
Folgt man der Werbung, gibt es Brillen mit speziellen Filtergläsern, die bei schlechten Lichtverhältnissen das individuelle Sehvermögen verbessern. Wissenschaftler der Universitäts-Augenklinik Tübingen untersuchten, was davon zu halten ist. Ergebnis: Die Gelbfilterbrillen verbessern weder die Dämmerungssehschärfe noch wirken sie der Blendempfindlichkeit entgegen. Manche Exemplare verschlechterten mitunter sogar die Sicht. Rat des Auto- u. Reiseclub Deutschland (ARCD): Bei Sehproblemen lieber den Augenarzt aufsuchen als zweifelhaften Versprechungen über Sehfilter glauben. (ARCD/GLH) 

FPX 12/2002: 15 Prozent der Autobahnen sind ausbaubedürftig
Eine Untersuchung der notorischen Engpässe durch den Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat erbracht, dass etwa 15 Prozent des deutschen Autobahnnetzes, das insgesamt 11.712 Kilometer umfasst, um einen Fahrstreifen erweitert werden müssten, um das erheblich gestiegene und immer noch zunehmende Verkehrsaufkommen bewältigen zu können. Von Engpässen ist immer dann auszugehen, wenn die durchschnittlichen täglichen Verkehrsstärken die Schwellenwerte von 60.000 Fahrzeugen auf Autobahnen mit 2 oder von 90.000 Fahrzeugen auf Autobahnen mit 3 Fahrstreifen für jede Richtung deutlich übersteigen. (ARCD/GLH)

FPX 12/2002: Das neue Aral Verkehrstaschenbuch ist da
Die 45. Auflage des auch bei Fahrlehrern seit vielen Jahren sehr beliebten Nachschlagewerkes ist soeben erschienen. Auf rund 400 Seiten bietet die Ausgabe für 2002/2003 wiederum geballte Informationen rund ums Auto und den Straßenverkehr. Was kosten zehn km/h zu viel auf dem Tacho? Welche Automodelle werden am häufigsten zugelassen? Wie setzt sich der Benzinpreis zusammen? Auf diese und viele andere Fragen gibt das Werk präzise Antworten. Das Handbuch gehört seit Jahren zum Arbeitsalltag von Forschungseinrichtungen, Medien und branchennahen Unternehmen. Auch wissensdurstige Fahrlehrer werden die Vielzahl an überarbeiteten und aktualisierten Statistiken, Zahlen und Gesetzesauszügen rund um die Themen Verkehr, Straßenwesen, Automobil und Mineralölindustrie sehr interessieren. Wer sich vorab ein Bild von dem fast 400 Seiten starken Nachschlagwerk machen möchte, kann dies Online unter www.verkehrstaschenbuch.de tun. Dort werden das Inhaltsverzeichnis, Leseproben sowie Links zu Institutionen mit weiterführenden Informationen vorgestellt. Erhältlich ist der praktische Helfer im DIN A6-Format unverändert zum Preis von 6 Euro bei Aral über die Faxnummer: 0234/315-3838, telefonisch unter: 0234/315-2555 oder mittels Formular unter www.verkehrstaschenbuch.de (PND/GLH)

Aus November 2002:

FPX 11/2002: Verjüngter Beirat
Die diesjährigen Wahlen zum Beirat brachten eine beachtliche Verjüngung des nach der Mitgliederversammlung höchsten Gremiums des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg e.V., weil eine ganze Reihe Kreisvorsitzender aus Altersgründen auf eine erneute Kandidatur verzichtete. Sieht man von zwei Kreisvereinen, die noch nicht gewählt haben, ab, so sind es gegenüber der Zusammensetzung des Gremiums nach der Wahl von vor vier Jahren 14 Newcomer - das ist mehr als ein Drittel. Entsprechend gewürzt von frischen Beiträgen und neuen Ideen verlief die konstituierende Sitzung am 12. Oktober 02 in Bietigheim. Vor allem zu Sachthemen gab es anregende, fruchtbringende Diskussionen. So wurde zu Gunsten der kleineren Kreisvereine ein horizontaler Finanzausgleich beschlossen, daneben wurden Themen bezogene Arbeitskreise eingerichtet. Überdies fanden sich TP-Leiter Marcellus Kaup und sein FE-Verantwortlicher Josef Madeia zu einem offenen Meinungsaustausch mit den Chefs der Kreisvereine ein. Auch Personelles wurde erledigt: Als Motorradreferent wurde Theodor Heinemann aus Schwenningen gewählt. Bestätigt im Amt wurden Rudi Gäbelein aus Külsheim als Umweltreferent und Herbert Bühler aus Bad Wildbad als Behindertenreferent. Alterspräsident des Beirats ist nach wie vor Emil Veser aus Pforzheim. (XE)

FPX 11/2002: Wo rastet man am besten?
Der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) hat mit seinem alle zwei Jahre stattfindenden Wettbewerb um "Das Goldene R", in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal in Deutschland und zum vierten Mal in Österreich die beliebtesten Raststätten ermittelt. Bei dem Test während der Hauptreisezeit im Sommer, wurden die teilnehmenden Häuser - in Deutschland 186 von 327, in Österreich 47 von 82 - erneut auf eine harte Probe gestellt. Und zwar von den Gästen selbst, die während zwei Monaten die Raststätten bewerteten. Nach der Auszählung von rund 128 000 gültigen Stimmkarten mit über 500.000 Einzelbewertungen steht nunmehr das Ergebnis fest: In Deutschland belegte in der Kategorie "Restaurant mit Bedienung" die Raststätte "Spessart Süd" (A3 Frankfurt-Würzburg) den ersten Platz, gefolgt von "Remscheid Ost" (A1 Köln-Dortmund) und "Riedener Wald West" (A7 Kassel-Ulm). In der Kategorie "Selbstbedienungsrestaurant" führt, wie bereits beim vergangenen Wettbewerb, "Lonetal Ost" (A7 Ulm-Würzburg), dicht gefolgt von "Bayerischer Wald Nord" (A3 Passau-Regens-burg) und "Kraichgau Nord" (A6 Heilbronn- Mannheim). Bei den "Motels/Hotels" kam "Leipheim Süd" (A8 Ulm-München) auf den ersten Platz, dicht gefolgt von "Baden-Baden" (A5 Karlsruhe-Freiburg). In Österreich setzte sich in der Kategorie "Restaurant mit Bedienung" die Raststätte "Pack" (A2 Südautobahn) an die erste Stelle, gefolgt von "Golling Ost" (A10 Tauernautobahn) und "Loipersdorf" (A2 Südautobahn). In der Sparte "Selbstbedienungsrestaurant" siegte "Ybbs/Bergland" vor "Strengberg" und "Ansfelden Süd" (jeweils A1 Westautobahn). Bei den "Motels" kamen "St. Valentin" (A1 Westautobahn) und "Göttlesbrunn" (A4 Ostautobahn) aufs Podest. (ARCD/GLH)

FPX 11/2002: Tempobegrenzer für leichte Lkw ab 3,5 Tonnen und Kleinbusse
In absehbarer Zeit ist für leichte Lkw ab 3,5 t und Kleinbusse mit der gesetzlichen Einführung von Geschwindigkeitsbegrenzern zu rechnen. Dem Inkrafttreten einer entsprechenden EU-Richtlinie steht jedenfalls nichts mehr im Wege, denn der Regional- und Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments hat unlängst in zweiter Lesung ohne Änderungsanträge einen dem gemein-samen Standpunkt des EU-Verkehrsministerrates entsprechenden Entwurf verabschiedet. Danach müssen alle neuen leichten Nutzfahrzeuge und Kleinbusse ab neun Sitzplätzen außer dem Fahrersitz zwei Jahre nach Inkrafttreten der Richtlinie mit Geschwindigkeitsbegrenzern ausgerüstet werden. Mit der Veröffentlichung der Richtlinie wird noch vor Ende des Jahres gerechnet, so dass Tempobegrenzer in leichten Lkw voraussichtlich ab 2005 Pflicht werden dürften. Die Nachrüstung bleibt auf Fahrzeuge beschränkt, die nach dem 1. Oktober 2001 zugelassen wurden und die Euro-3-Norm erfüllen. Der Tempobegrenzer soll automatisch eingreifen, wenn der Fahrer dauerhaft zu schnell fährt. An den zulässigen Höchstgeschwindigkeiten wird die Richtlinie nichts ändern. Um in Gefahrensituationen oder bei Überholmanövern eine Reserve zu besitzen, sollen die Begrenzer bei leichten Lkw bzw. bei Kleinbussen auf eine Höchstgeschwindigkeit von 90 bzw. 100 km/h eingestellt werden. Für Lkw ab 12 Tonnen und Busse ab 10 Tonnen ist ein solches Gerät bereits seit 1992 EU-weit Pflicht. (ARCD/GLH)

Aus Oktober 2002:

FPX 10/2002: Kommt das 42-Volt-Bordnetz?
Das Öl fließt zäh, die Scheiben blühen, die Ledersitze sind Eisblöcke, denn draußen herrschen 10 Grad minus. Jetzt soll die Batterie in kurzer Zeit alles möglichst schnell ins Mollige bringen. Sitzheizung, Gebläse und was es sonst noch alles gibt, nuckeln kräftig am Akku, den zuvor der Hauptstrommotor Anlasser schon gewaltig strapaziert hat. Da kommt es schon mal zur plötzlichen Totalentladung, und dann ist's nur noch kalt. Helfen könnte die von Experten viel gepriesene 42-Volt-Batterie. Ein paar Tausend Japaner haben sie bereits, aber der große Durchbruch lässt voraussichtlich noch etwas auf sich warten. Denn die Kosten sind hoch, und technisch ist auch noch nicht alles in trockenen Tüchern. Als günstigere Zwischenlösung könnte ein duales System in Frage kommen: Für besonders hungrige Verbraucher wie elektrische Bremse, Lenkung usw. 42 Volt, für den Rest ein verbessertes 14-Volt-Netz. (GLH)

 

FPX 10/2002: In Baden-Württemberg leben Kinder am sichersten
2001 verunglückten in Deutschland 42.805 Kinder im Alter bis 15 im Straßenverkehr. 213 Kinder wurden getötet. Das waren rd. 4 Prozent weniger als im Vorjahr. Jungs sind stärker gefährdet als Mädchen (57 zu 43 Prozent). Es ist dies die niedrigste Zahl seit 1953. Sie ist nichtsdestoweniger schrecklich, berechtigt aber auch zu der Hoffnung, dass bei Intensivierung der Anstrengungen ein weiteres Zurückdrängen der Kinderunfälle möglich ist. Misst man die Zahl der verunglückten Kinder an der Gesamtzahl der bis zu 15 Jahre alten Kinder, so verunglückten von jeweils 100.000 im Bundesdurchschnitt 335 Kinder, in Brandenburg waren es 461, in Baden-Württemberg 272. (Destatis/GLH)

 

FPX 10/2002: Saisonkennzeichen immer beliebter
Nicht ganzjährig genutzte Fahrzeuge können seit 1997 mit einem Saisonkennzeichen ausgestattet werden. Im Jahr der Einführung entschieden sich 273000 Halter für die saisonale Zulassung. Seitdem stieg die Zahl ständig an, sodass heute über 1 Mio. Fahrzeuge mit saisonaler Zulassung registriert sind. Den größten Anteil bilden 625543 Krafträder mit 59,2 Prozent, gefolgt von 307209 Pkw mit 29,1 Prozent. Allein in Baden-Württemberg sind 142 483 Fahrzeuge, darunter auch Busse, Lkw, zahlreiche Wohnanhänger und Wohnmobile und rd. 1500 Traktoren, saisonal unterwegs. (KBA/GLH)

 

FPX 10/2002: Tranzparent: Die schwarzen Punkte aus Flensburg
Wer sich über seinen Flensburger Kontostand informieren will, erhält die Auskunft kostenlos vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Und das geht so: Man kopiert seinen Personalausweis oder Reisepass beidseitig und schickt die Kopie mit einem formlosen Antrag ("Ich bitte um Mitteilung der über mich registrierten Entscheidungen und eingetragenen Punkte...") an das Kraftfahrt-Bundesamt, Verkehrszentralregister, 24932 Flensburg. Die Vereinfachung der Einholung von Auskünften über die eigene Person kam mit der jüngsten Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung und gilt seit dem 1. September 02. (GLH) 

 

FPX 10/2002: Neue Yamaha FZS 1000 Fazer: Nichts als Power?
Der Vierzylinder mit seinen 20 Ventilen und 105 kW (143 PS) treibt die neue Fazer von Yamaha so gewaltig an, dass die Fachzeitschrift "Motorrad" sie mit dem Prädikat "Schnellstes Serienmotorrad der Welt" adelte. Das Motorrad bietet eine verhältnismäßig bequeme Sitzfläche, und die knappe Verkleidung schützt erstaunlich gut gegen Wind. Fahrgestell und Bremsen sind Spitze, aber das Kraftstoff-Luftgemisch wird auf althergebrachte Art mit zwei Vergasern hergestellt, was nicht gerade zur Optimierung des Verbrauchs beiträgt. Auf die Schärfe dieses Renners andeutenden Schnickschnack wurde verzichtet, aber leider auch auf Kat und ABS. Das Motorrad hat was, ohne Zweifel, zumal es für weniger als € 10.000 zu haben ist. Hätte es Kat und ABS, könnte man es Fahrlehrern als Begleitfahrzeug empfehlen, so aber muss man zum Boykott aufrufen. (GLH)

Aus September 2002:

FPX 09/2002: Vereinte Kranken bald Allianz

Zu Beginn des nächsten Jahres wird aus der altehrwürdigen Vereinte Krankenversicherung die Allianz Private Krankenversicherung AG. Auch alle anderen Vereinte-Gesellschaften gehen vollständig in der Allianz auf. Damit geht eine der ältesten Marken der deutschen Assekuranz unter. Die Kunden, so wird beschwörend versichert, hätten durch die Fusion, die faktisch längst vollzogen ist, keinerlei Nachteile zu erwarten. Das Gegenteil sei richtig, denn speziell in der privaten Krankenversicherung verheiße der Name Allianz höhere Abschlussbereitschaft und somit weiteres gesundes Wachstum, das nicht zuletzt die Leistungsfähigkeit wesentlich mitbestimme. (GLH)

 

FPX 09/2002: Großer Zapfenstreich für Heinz Knobloch

Heinz Knobloch und Rolf Martin bildeten während 30 Jahren die Spitze des Kreisvereins Waldshut im Fahrlehrerverband Baden-Württemberg e.V. Jetzt gab es für das bewährte Duo, das in diesem Frühjahr den Stab an Jüngere übergeben hatte, einen stilvollen Abschied im Hirschen in Birndorf. Die Elogen der zahlreichen Offiziellen waren überzeugend und setzten Maßstäbe. Sie machten zugleich deutlich, wie sehr die Spitzen der regionalen Behörden und des TÜV intakte, gut geführte Kreisvereine zu schätzen wissen. (X.E.)

 

FPX 09/2002: Neuer Mercedes Actros auf der IAA

Auf der IAA für Nutzfahrzeuge (12. bis 19. Sept. 2002 in Hannover) zeigt Mercedes seine neue ActrosFamilie. Sie löst die 1996 eingeführten SchwerLkw ab, von denen seitdem mehr als 230 000 Fahrzeuge produziert und in 98 Ländern der Erde verkauft wurden. Die neuen Actros versprechen noch arbeitsgerechtere Kabinen und erheblich verbesserte Rentabilität. Die Markteinführung erfolgt ab Anfang 2003. (X.E.)

 

FPX 09/2002: Alte Filme auf Video

Da gibt es wunderschöne Super-8-Filme, auf denen die Familie anno 60 und jünger den Urlaub durchlebt. Ganz hinten liegen aber auch nostalgische Lehrfilme und Triggers - alles pädagogisch wertvoll, aber leider auf Zelluloid. Doch wo ist der (funktionierende) Projektor?
Hilfe kommt aus Hamburg. Dort gibt es eine Company, die die alten Streifen aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt, indem sie sie auf Video-Band (VHS) oder DVD überspielt. Kostengünstig sei es überdies, schreibt uns die Presseabteilung des Hamburger Video-Service. Zu erreichen unter www.film-video-transfer.de oder (040) 273348. (GLH)

 

FPX 09/2002: Neuer Ford Fiesta als Prüfungsfahrzeug zugelassen

Der Kleine von Ford, der mehr Platz bietet, als es auf den ersten Blick scheint, ist jetzt auch prüfungstauglich. Ab sofort werden die Fahrzeuge auch mit Fahrschulpaket (Veigel-Doppelpedale) ausgeliefert. Auch für den Fiesta gilt das Fahrschul-Leasingprogramm "easyLeasing“ (Ford/GLH)

 

FPX 09/2002: Neues Schadenersatzrecht in Kraft

Jetzt heißt es für Fahrlehrer umlernen, denn am 1. August hat sich das deutsche Schadenersatzrecht erheblich verändert, und zwar zu Gunsten der Geschädigten.
Schmerzensgeld gibt's jetzt auch in Fällen von Gefährdungshaftung, und Kinder können für Schaden stiftenden Unfug im Straßenverkehr nicht mehr ab dem 7., sondern erst ab 10. Lebensjahr haftbar gemacht werden. Der Haftungseinwand unabwendbares Ereignis wurde abgeschafft. Nur höhere Gewalt (Force majeure) gilt jetzt noch als ein die Haftung ausschließendes Ereignis. Lesen Sie Näheres und mehr darüber auf Seite 478 dieser Ausgabe. (GLH)

Aus August 2002:

FPX 08/2002: Reparaturverordnung verabschiedet
Am 12. Juli 2002 hat der Bundesrat die sog. Reparaturverordnung, ein umfangreiches Bündel von Bestimmungen zur Änderung (und Aktualisierung!) der Fahrerlaubnisverordnung (FeV) und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften, verabschiedet. Für die Fahrlehrer enthält die Artikelverordnung eine Reihe von Verbesserungen, so z.B. die, dass der theoretische Unterricht auch in Einzelstunden (45 Min.) zulässig ist und Tagesnachweise auch als Ausdruck einer Datenverarbeitungsanlage erstellt werden können. Die wesentlichen Teile der Verordnung sind am 1. August 2002 in Kraft getreten. (X.E.)

 

FPX 08/2002: Fahrlehrerverband - Erfolgreicher Internetauftritt
Seit 15. Januar 2000 ist der Fahrlehrerverband Baden-Württemberg e.V. unter www.fahrlehrerverband-bw.de im Internet erreichbar. Bis dato insgesamt 300.000 und wöchentlich 3500 Besuche (Hits) zeigen, wie beliebt dieses Medium als Informationsquelle (geworden) ist. An erster Stelle des täglichen Zugriffs stehen Führerscheininteressenten, die sich auf die Seite "Infos für Fahrschüler" einloggen. Danach konzentriert sich das Interesse auf die Seite "Infos für Fahrlehrer" und auf die Publikumsseite "Führerscheinklassen". Aber auch alle anderen Seiten werden regelmäßig stark frequentiert. Iris S. Wimpff, als Webmaster verantwortlich für Organisation und Edition, führt den grandiosen Erfolg auf die ständige Pflege und somit hohe Aktualität der Domain zurück. Wimpff: "Unser Beispiel der stark frequentierten Publikumsseiten zeigt, dass in der Öffentlichkeit für alle Fragen rund um den Führerschein großer Informationsbedarf besteht." (X.E.)

 

FPX 08/2002: Kreisvereine informationstechnisch gut aufgestellt
Am 30. Juli 02 waren 23 der 39 Kreisvereinsvorsitzenden des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg e.V. per E-Mail erreichbar. Die Quote hat sich in den letzten beiden Jahren erheblich erhöht und verspricht weiter zu wachsen. Alle KV sind per Fax und selbstverständlich telefonisch - viele auch mobil - zu erreichen. Als besonders günstiges Medium rascher Übermittlung und Verständigung hat sich jedoch das E-Mail erwiesen. Die Arbeit der Kreisvereine wird in diesem Jahr mit einem Beitragsrückfluss von insgesamt € 28.500 durch den Gesamtverband unterstützt. (X.E.)

 

FPX 08/2002: Mit Testfahrt den Führerschein bewahren
Das MPI des TÜV Süddeutschland bietet Fahrern, deren Kraftfahreignung in Zweifel geraten ist, neuerdings eine freiwillige Fahrverhaltensbeobachtung an, sofern zuvor die Untersuchung und das psychologische Gespräch eine insgesamt günstige Prognose erbrachten. Dabei können die Probanten zeigen, dass bei ihnen im Praktischen alles in Ordnung ist. Ein Fahrlehrer muss aus rechtlichen Gründen immer mit von der Partie sein, sagt der TÜV-Experte Jürgen Brenner-Hartman, manchmal aber auch, weil zur Vermeidung eines Unfalls gekonnt eingegriffen werden muss. (TÜV/GLH)

 

FPX 08/2002: Zigarette im Bett tabu
Wer kurz vor dem Einschlafen noch eine Zigarette ansteckt, sollte genau wissen, wo er liegt. Ein übermüdeter und leicht angedudelter Lkw-Fahrer war mit brennendem Glimmstängel auf dem Beifahrersitz eingeschlafen und setzte so die Kabine des Lkw in Brand. Weil nicht in der Schlafkoje passiert, stufte das Oberlandesgericht Stuttgart diese Rauchtat nicht als grob fahrlässige Herbeiführung des Brandes ein. Und die Moral von der Geschicht - im Bette besser nicht! (GLH)

Aus Juli 2002:

FPX 07/2002: 50 Jahre Fahrlehrerversicherung

Die Fahrlehrerversicherung VaG hat am 28. Juni in Verbindung mit der jährlichen Mitgliedervertreterversammlung ihr fünfzigjähriges Bestehen gefeiert. Der eigentliche Gründungstag war der 27. Januar 1952, an dem sich bei dem Stuttgarter Notar Wilhelm Reuter neben den Gründungsinitiatoren, den Fahrlehrern Hermann Horlacher, weiland Vorsitzender des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg e.V., und Karl Rederer aus Ulm, weitere 48 Kollegen, davon 25 aus Baden-Württemberg, einfanden, um die Gründungsurkunde zu unterschreiben. Was damals ganz klein begann, ist ein halbes Jahrhundert später als berufseigenes Versicherungsunternehmen zu einer tragenden Säule des Berufsstandes der Fahrlehrer geworden. (GLH)

FPX 07/2002: Elektronisch durch Berlin

Westentaschen-Navigatoren sollen künftig Touristen zu den Berliner Sehenswürdigkeiten führen. Die Geräte können dann im Hotel für zehn Euro pro Tag gemietet werden und weisen Ortsfremden auf einer digitalen Karte den Weg. Viel versprechende Modellversuche laufen bereits in Berlin-Mitte und im Botanischen Garten. Der Clou: Gehen Touristen mit ihrem "Personal Digital Assistant" (PDA) in Restaurants essen, die an der Aktion beteiligt sind, wird ihnen die Leihgebühr automatisch per Funksignal erlassen. (ARCD/GLH)

FPX 07/2002: TÜV: Weit entfernt von der Quote

Mit einer pompösen Pressemitteilung feierte der TÜV-Süddeutschland unlängst "die erste Führerscheinprüferin im südlichen Württemberg". Diplom-Ingenieurin Margret Beutel (42) räume mit dem gängigen Klischee auf, heißt es da vollmundig, Prüfer sei ein typischer Männerberuf. Gerade mal zwei von 1.321 in Baden-Württemberg tätigen Führerscheinprüfern sind Frauen. Der Jubel über die eine Frau aber wird zur Farce, wenn man den notorischen personellen Engpass bei Fahrprüfungen vor Augen hat. Experten raten längst, vom sog. Ingenieurprinzip als einer im Grundsatz falschen und überdies überzogenen Zugangsvoraussetzung für Führerscheinprüfer abzugehen. Vielleicht könnte so die in der Pressemitteilung festgestellte Freude der weiblichen Prüflinge "über eine weitere Frau an Bord bei der Führerscheinprüfung" noch deutlich gesteigert werden. (X.E.)

Margret Beutel prüft in Südwürttemberg

FPX 07/2002: Scharf auf Führerschein?

Wer den Führerschein im Kopf aber noch nicht in der Tasche hat, sollte autocert.de, das Internetportal von TÜV Süddeutschland und Süddeutscher Zeitung besuchen. Auf einer speziellen Website werden von Antrag über Fahrschule bis Prüfung alle wichtigen Fragen zum Führerscheinerwerb beantwortet. (GLH)

Aus Juni 2002:

FPX 06/2002: Finanzamt muss blechen

Zwei Verfügungen von den Oberfinanzdirektionen München und Nürnberg (O 1057-211 St 311 und S 600-9 St 42) machen dem Steuerzahler Mut. Danach muss das Finanzamt blechen, wenn sich ein Finanzbeamter bei seiner Arbeit nicht an gesetzliche Vorschriften gehalten hat oder höchstrichterliche Entscheidungen außer Acht ließ. Steuerpflichtige können in solchen Fällen die Kosten für Steuerberater und Anwalt, ja selbst Porto und Telefongebühren gegenüber dem Fiskus geltend machen. (GLH)

FPX 06/2002: Viel Auto - wenig Straße

Mitte letzten Jahres, exakte neuere Zahlen liegen noch nicht vor, waren in Baden-Württemberg 6 963 988 Kraftfahrzeuge, davon 288 839 Lastkraftwagen, zum Verkehr zugelassen. Der Bestand dieses Bundeslandes umfasst damit 13,5 Prozent aller in Deutschland zugelassenen Kraftfahrzeuge. Gemessen an den zur Verfügung stehenden Straßen ist dies nach Nordrhein-Westfalen (ausgenommen die Stadtstaaten) die zweithöchste Kfz-Dichte in einem deutschen Bundesland.
(DESTATIS/GLH)

FPX 06/2002: Hilfe fürs Bauen

Wer zu bauen beabsichtigt, sollte die Webseite www.baufoerderer.de besuchen. Hier geben die Verbraucherzentralen und die Kreditanstalt für Wiederaufbau kostenlos wertvolle Informationen und Tipps zum Baurecht und zu Fördermöglichkeiten der einzelnen Bundesländer. Die Internetplattform baufoerderer.de ist absolut kommerzfrei. (GLH)

FPX 06/2002: Rasen doppelt teuer

Das Bayrische Oberste Landesgericht hat unlängst entschieden, dass im verfahrensrechtlichen Sinne mehrere Taten auch dann angenommen werden, wenn bei einer "einheitlichen Fahrt" in unterschiedlichen Verkehrslagen mehrfach gegen Verkehrsvorschriften verstoßen wurde (BayObLG,2 ObOWi 407/01). Auf Normaldeutsch heißt das, wer z.B. auf der Autobahn in einem Baustellenbereich bei erlaubten 80 km/h mit 110 km/h und kurz danach bei Limit 120 km/h mit 150 km/h in eine Radarfalle rauscht, begeht nicht eine, sondern zwei Ordnungswidrigkeiten. Erfolg: Doppeltes Bußgeld - und auch Flensburg im Doppelpack. 

FPX 06/2002: 12 % mehr Verkehrstote im März 2002

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im März 2002 in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 530 Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr getötet, das waren 12 % mehr als im März 2001, aber 2 % weniger als im entsprechenden Monat des Jahres 2000. Weitere 35 800 (- 2 % gegenüber März 2001) Personen wurden verletzt. Die Polizei nahm im März 2002 rund 179 300 Straßenverkehrsunfälle auf, 8 % weniger als im März 2001. Davon waren 26 800 (- 2 %) Unfälle mit Personenschaden und 152 500 (- 9 %) Unfälle, bei denen lediglich Sachschaden entstand. In den Monaten Januar bis März 2002 erfasste die Polizei in Deutschland insgesamt 538 000 Straßenverkehrsunfälle (- 3 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum), davon 73 800 (- 3 %) mit Personenschaden und 464 200 (- 4 %) Unfälle mit nur Sachschaden. 98 400 (- 2 %) Verkehrsteilnehmer wurden verletzt. In den ersten drei Monaten des Jahres 2002 wurden 1.473 Verkehrsteilnehmer getötet, 43 (+ 3 %) mehr als im ersten Quartal 2001, aber 220 (- 13 %) weniger als zwei Jahre zuvor. (DESTATIS)

FPX 06/2002: Baustelleninformation des Bundes und der Länder

Wer vor Fahrtantritt wissen will, wo es wegen Baustellen auf der Autobahn klemmen könnte, ist mit dem Baustellen-Informationssystem des Bundes und der Länder gut beraten, das alle Baumaßnahmen erfasst, die länger als acht Tage dauern. Wie man dran kommt? Ganz einfach: http://www.bmvbw.de, sodann zu Verkehr, und schon liegen alle Baustellen sortiert nach Karte, Autobahnnummern, Bundesländern oder Vollsperrungen offen vor Ihnen.

Aus Mai 2002:

 

FPX 05/2002: Im Januar wieder weniger Verkehrstote in Deutschland

Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist im Januar 2002 weiter zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt (DESTATIS) in Wiesbaden mitteilte, kamen 470 Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Das waren 47 oder 9 Prozent weniger als im Januar 2001. Die Zahl der Verletzten sank um 11 Prozent auf 30.500. Starke Rückgänge bei den Verun-glückten gab es im Saarland (minus 31 Prozent), in Sachsen (minus 30 Prozent) und in Sachsen-Anhalt (minus 27 Prozent). In Bremen stieg die Zahl der im Straßenverkehr verunglückten Menschen dagegen um 2,3 Prozent an. (dpa)

 

FPX 05/2002: Verkehr ideologisch betrachtet

Die Politik nehme es bisher als unumgänglich hin, dass das Verkehrsaufkommen in den nächsten Jahren verheerend steige. 

Umweltorientierte Verkehrspolitik beschränke sich darauf, einen Teil der Verkehrsflut auf die Schiene umzuleiten und die Energie- und Um-weltbelastung der Fahrzeuge zu verbessern. Dies sagte die Bundesvorsitzende des BUND, Dr. Angelika Zahrnt, auf dem SPD-Programm-forum "Mobilität für Deutschland" am 26. Februar in Magdeburg in ihrem Eingangssta-tement. In ihren weiteren vor allem ideologisch bestimmten Ausführungen forderte sie ein radikales Umdenken in der Verkehrspolitik. So bezeichnete Zahrnt die Entfernungspauschale als eine "Zersiedlungsprämie". Zum Transrapid fiel ihr ein, "die Verkehrsplaner sind zu über 90 Prozent technikbegeisterte Männer, die Frauen kommen dabei leicht unter die Räder". (GLH)

 

FPX 05/2002: Vorsicht Eichel

Unter dieser Überschrift warnt map-fax, ein Informationsdienst für die Allfinanz, seine Leser vor den Folgen regelmäßiger kleiner Steuersünden. "Gewerbsmäßige Steuerhinter-ziehung" sei Eichels Zauberwort und zugleich ein Verbrechenstatbestand. Damit könne, so heißt es bei map-fax weiter, der Finanzminister schwere Geschütze gegen das kleine Ver-gehen auffahren. "Da soll wohl wieder mit Kanonen auf Spatzen geschossen werden", kommentiert map-fax abschließend. (GLH)

 

FPX 05/2002: Der perfekte „Spion“

Auf der CEBIT 2000, der größten IT-Messe der Welt, stellte die Firma MAGNATEC den Bordcomputer MFU light vor. Das System vereint Funktelefon, GPS-Navigation und elektronischen Fahrtenschreiber in einem Gerät. Es ermöglicht dem Unternehmer die Fernabfrage der Position des Fahrzeugs, das zyklische Senden von Positionen und das Speichern der einzelnen Ereignisse wie Fahrtbeginn, Ende der Fahrt, Signal am digitalen Eingang, Betreten und Verlassen bestimmter Raum-zonen. Außerdem werden Datum, Uhrzeit, Fahrzeiten, Standzeiten und Kilometerleistung gespeichert und stehen so u.a. als Nachweis für Abrechnungen zur Verfügung. (GLH)
Anmerkung der Redaktion: 
Wir denken, das ist die Zukunft. Und deshalb gerade auch für Fahrschulen sehr interessant. Wer mehr wissen will:

MAGNATEC Technology

Dieselstr. 7

30827 Gabsen

Tel: 05131-476860 

Internet: www.magnatec.de

 

FPX 05/2002: KÜS-Aktion: Fair auf allen Rädern

Fair auf allen Rädern sei ein wichtiger Beitrag für die Verkehrssicherheit in Deutschland, sagte Staatssekretär Ralf Nagel vom BMVBW in Magdeburg bei der Vorstellung der neuen Aktion der Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger (KÜS). Der Bundesverkehrsminister hat die Schirmherrschaft für die bundesweite Aktion übernommen, die sich an Kinder und Jugend-liche, die mit dem Fahrrad am Straßenverkehr teilnehmen, aber auch an Autofahrer richtet. Dabei geht es vor allem um mehr Rücksicht auf unseren Straßen. 

Schwerpunkte des Programms sind:

   - Verbesserung des Verkehrsklimas, 

   - Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer, 

   - Reduzierung der Unfallrisiken für junge Fahrer

 

Aus April 2002:

 

FPX 04/2002: Bremsen Motorradfahrer stümperhaft

Ein Studie aus Österreich schreckt auf: Die Mehrzahl der Motorradfahrer scheint außer Stande zu sein, bei Gefahr die volle Verzögerung ihrer Bremsen auszunutzen. Bei Fahrversuchen unter realistischen Bedingungen mit 110 Teilnehmern eines Motorrad-Sicherheitstrainings, habe der durchschnittliche Ausnutzungsgrad der Bremsen nur 60 Prozent betragen, was einer Verlängerung des Bremsweges um 60 Prozent gleichkomme. Der Verfasser der Studie, Ing. Kurt Vavryn, Wien, tritt u.a. dafür ein, Bremsübungen bei höheren Geschwindigkeiten als 50 km/h in die Fahrausbildung - und prüfung einzubeziehen und die "erreichte Bremsverzögerungstärke zu bewerten"; laut Vavryn könnten Bremsübungen aus 70 km/h zu erheblich besseren Ergebnissen führen. (GLH)

 

FPX 04/2002: Bio-Diesel im Interessen-Clinch?

Die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) wendet sich gegen die unlängst in einem Beitrag des ARD-Politmagazins Panorama aufgestellte Behauptung, Biodiesel werde milliardenschwer mit Steuergeldern subventioniert, obwohl dieser nicht umweltfreundlicher als fossile Kraftstoffe verbrenne und somit nichts oder nur wenig zu einer Verbesserung der CO2-Bilanz beitrage. Auch die von Panorama behauptete erhöhte Lachgas-Emission über Rapsfeldern sei aus der Luft gegriffen; Brachflächen wiesen ähnlich hohe Werte auf, stellt UFOP klar. UFOP verweist u. a. auf eine Studie des Umweltbundesamts (UBA), wonach sich in der CO2-Bilanz "im Saldo ein eindeutiger Vorteil für Rapsmethylester (RME) bzw. Rapsöl ergibt". Weil derzeit auf europäischer Ebene die Weichen für eine nachhaltige Zukunft des Biodiesels gestellt würden, so mutmaßt UFOP, zögen einige Interessengruppen alle Register der Stimmungsmache gegen die erneuerbare Energie vom Acker. (UFOP/GLH)

 

FPX 04/2002: Kein Kraut gegen Marder?

Gegen Marder scheint außer einer dichten Garage kein Kraut gewachsen zu sein. Geruchssprays, Hundehaare und Chlorsteine sind keine nachhaltigen Barrieren gegen die scharfzahnigen Liebhaber von Gummi- und Plastikteilen an Autos. Selbst Ultraschallsender bringen wenig. Bislang ist nicht erforscht, was an diesem synthetischen Zeug für die flinken Nager so appetitanregend wirkt. Aber wie dem auch sei, die Folgen der Beiß-Attacken können von ausgetretenem Kühlwasser über Ausfall der elektrischen Anlage bis zu Motorschäden führen. Ein ca. 10 cm hoher, mit Maschendraht bespannter Holzrahmen, den man unter dem Motorraum zwischen die Räder klemmt, soll helfen, weil Marder auf Drahtgeflecht nicht gerne laufen. (KS/GLH)

 

FPX 04/2002: Überwachung des Lkw-Verkehrs wird intensiviert

"Der Kontrolle der Einhaltung technischer Standards, der Vorschriften für die Ladungssicherheit und der Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer kommt eine wesentliche Bedeutung für die Gewährleistung der Verkehrssicherheit auf deutschen Straßen zu." Das sagte Staatssekretär Nagel vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen anlässlich seiner Teilnahme an einer Straßenkontrolle des Bundesamtes für Güterverkehr an der Bundesautobahn A 9 bei Dessau. Auch die Überwachung der Marktordnung im Straßengüterverkehr und insbesondere die Bekämpfung des Einsatzes illegal arbeitenden Fahrpersonals seien wesentliche Gegenstände dieser Kontrollen. "Unternehmer, die sich zu Lasten gesetzestreu arbeitender Wettbewerber ungerechtfertigte Vorteile am Markt verschaffen wollen, gehen ein hohes Risiko ein, entdeckt zu werden", erklärte Nagel. Das Bundesamt habe allein von Januar bis Februar dieses Jahres über 10.000 Fahrer von deutschen und ausländischen Lkw hinsichtlich der Einhaltung der arbeits- und aufenthaltsrechtlichen Vorschriften überprüft. Im Jahre 2000 seien darüber hinaus ca. 670.000 Lastkraftwagen auf Einhaltung der Vorschriften über technische Sicherheit, Gefahrgut- und Abfallbeförderungen sowie auf Entrichtung der Autobahnbenutzungsgebühr kontrolliert worden. Wegen akuter Gefährdung des Straßenverkehrs und der Umwelt hätte hierbei in ca. 11.000 Fällen die Weiterfahrt untersagt werden müssen. (BMVBW/GLH)