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FAHRLEHRERVERBAND
Baden-Württemberg e.V.
und
FSG/TTVA mbH
Zuffenhauser Str. 3
70825 Korntal-Münchingen
Tel. 0711 839875-0
Fax 0711 8380211
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08.11.11 |
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Kurznachrichten
Archiv 2006
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Aus
Dezember
2006:
Aus
FPX 12/2006: Aid-Angel
Weil bei rechtzeitiger Erster Hilfe jedes zehnte Todesopfer von
Verkehrsunfällen zu vermeiden wäre, hat sich Christian Häfner aus Weinstadt im
Remstal Gedanken darüber gemacht, wie aus Unfallzeugen Lebensretter werden
können. Wer zuerst an den Unfallort komme, sei meist auch gewillt zu helfen,
jedoch sei die Angst, etwas falsch zu machen, stark verbreitet. Dabei sei
rasches Eingreifen besonders wichtig, denn bei schweren Verletzungen sinke ohne
sachkundige Hilfe die Überlebenschance in jeder Minute um 10 Prozent. Auf diesen
Überlegungen fußend hat Häfner seinen Rettungsassistenten Aid-Angel entwickelt
und dabei Unterstützung von hoher Hand, nämlich dem Förderprogramm des
Bundeswirtschaftsministeriums erhalten. Aid-Angel ist ein in einem kleinen Gerät
verpacktes interaktives System, das den Helfenden präzise anleitet, in jedem
Moment das Richtige zu tun. „Mit dem ‚Kleinen Mann’ im Ohr muss niemand mehr
Angst haben, etwas falsch zu machen“, meint der Erfinder, der an der
Fachhochschule Esslingen Mikrosystemtechnik studiert. Wer mehr darüber wissen
will, geht zu
www.aid-angel.com. GLH
Aus
FPX 12/2006: Warnwesten-Plunder
Nach einer Mitteilung der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und
Verbraucherschutz, erfüllen 95% der geprüften Warnwesten in den Kriterien
Leuchtdichtefaktor und Reflexionseigenschaften nicht die festgelegten
lichttechnischen Anforderungen. Zu diesem Ergebnis kamen die
Marktüberwachungsbehörden der Länder Berlin, Sachsen und Niedersachsen bei einem
gemeinsam in diesem Jahr durchgeführten Kontrollprojekt. Die Prüfergebnisse
gingen an die Hersteller und Importeure mit der Aufforderung zur
Mängelbeseitigung. Der weitere Verkauf der mangelhaften Warnwesten ist
untersagt. Bisher ist in Deutschland das Mitführen bzw. Tragen einer Warnweste
im Straßenverkehr nur im gewerblichen Bereich Pflicht. Unfallexperten empfehlen
dringend, Warnwesten auch im Privatfahrzeug mitzuführen und sie bei Unfall oder
Panne auch bei Tag unbedingt anzulegen. In einigen EU-Ländern, z.B. Österreich,
Italien oder Spanien müssen Pkw-Fahrer Warnwesten dabei haben. Mehr dazu unter
http://www.berlin.de/sen/gesundheit/
arbeitsschutz/index.html. GLH/ARCD
Aus
FPX 12/2006: Unfallverhütung: Europa kommt voran
Jacques Barrot, EU-Kommissar für Verkehr, eröffnete in Verona die vierte
europäische Ministerkonferenz zur Verkehrssicherheit mit guten Nachrichten:
Zwischen Herbst 2005 und Herbst 2006 ist die Anzahl der Verkehrstoten in Europa
nach vorläufigen Zahlen um 8% auf 37.691 zurückgegangen. Dies ist ein fast
doppelt so großer Fortschritt wie in den vorangegangenen Jahren und bestätigt
die Kommission in ihrer Politik der zahlreichen kleinen Schritte, um in ganz
Europa das Bewusstsein für Verkehrssicherheit zu schärfen sowie die notwendigen
Modernisierungen an Fahrzeugen und Infrastruktur voranzutreiben. Der Trend
zeigt, dass das anspruchsvolle Ziel, die Anzahl der Verkehrstoten europaweit bis
2010 um die Hälfte zu senken (auf 25.000), möglich ist. Barrot hob ausdrücklich
die Wirksamkeit der europäischen Charta der Verkehrssicherheit,
der mittlerweile 600 Personen, Unternehmen und Dachverbände, darunter auch die
Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V., beigetreten sind. „Die Charta ist
ein bürgernahes Instrument, das es uns ermöglicht, die Idee der ‚geteilten
Verantwortung’ in die Praxis umzusetzen,“ führte Barrot aus. Die erfreuliche
Trendwende, so der EU-Verkehrskommissar, sei vor allem beträchtlichen
Fortschritten in den neuen Mitgliedsländern zu verdanken. In Tschechien und
Zypern war ein Rückgang der Verkehrstoten um 25% zu verzeichnen, in Litauen,
einem der gefährlichsten Pflaster Europas, waren es 27%. Portugal meldete 24%,
Finnland 23% und Österreich 26% weniger Verkehrstote. Am 27. April 2007 findet
erstmals der Tag der europäischen Verkehrssicherheit statt. Die
Premiere des internationalen Aktionstages steht 2007 unter dem Motto „Junge
Fahrer“. GLH/ARCD
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Aus
November
2006:
Aus
FPX 11/2006: Wo ist der Straßenverkehr am sichersten?
Nach einer Meldung des ARCD hält
Nordrhein-Westfalen bei der Verkehrssicherheit eine Spitzenposition in Europa.
Diese Gegenüberstellung ist neu, denn bisher ging es bei europäischen
Vergleichen nach Staaten, nicht aber nach deren Regionen. Danach lagen im Jahr
2004 innerhalb der EU die Niederlande, Schweden und Großbritannien auf den
ersten Plätzen. Modus der Berechnung ist die Anzahl der Verkehrstoten pro
100.000 Einwohner (Niederlande 5,0, Schweden 5,4 und Großbritannien 5,6).
Deutschland folgt mit 7,1 Verkehrstoten je 100.000 Einwohner mit deutlichem
Abstand auf Platz vier. In einer Vergleichsrechnung will Prof. Egon Stephan von
der Universität Köln nun herausgefunden haben, dass der erste Platz in Europa
eigentlich dem deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen gebührt. Das Land sei
unter Berücksichtigung von Bevölkerungszahl, Fläche und Verkehrsdichte durchaus
mit EU-Staaten vergleichbar. Mit nur 4,7 Verkehrstoten je 100.000 Einwohner
liege NRW in Europa an der Spitze, wenn man Malta (3,3) als Inselstaat und die
deutschen Stadtstaaten Bremen (1,1), Berlin (2,1) und Hamburg (2,7) beiseite
lasse. Über dem allgemeinen Durchschnitt in Deutschland liegen noch
Baden-Württemberg (6,5) und Hessen (6,9). Hingegen weisen Mecklenburg-Vorpommern
(11,9), Brandenburg (10,9) und Sachsen-Anhalt mit 10,3 Verkehrstoten die meisten
Verkehrstoten je 100.000 Einwohner auf. Bleibt freilich die Frage, ob dieser auf
relativ einfachen statistischen Werten beruhende Vergleich, in den
beispielsweise besonders starke Belastungen durch den Transitverkehr nicht
eingehen, für Unterschiede im 1- bis 2-Prozentbereich wirklich aussagekräftig
ist. In Europa schneiden Lettland (22,0), Litauen (21,6), Zypern (15,4) und
Griechenland (15,3) besonders schlecht ab. Gründe für Nordrhein-Westfalens
Erfolg sieht Prof. Stephan vor allem in guter Präventionsarbeit und effizienten
Kontrollstrategien gegen zu hohe Geschwindigkeit und Alkohol am Steuer. Von
entscheidender Bedeutung sei, dass die Polizei durch verschärfte Kontrollen die
große Mehrheit der positiv beeinflussbaren Bürger von Verkehrsverstößen
abschreckt und gegen hartnäckige Verkehrssünder mit Maßnahmen wie Begutachtung,
Schulung, Therapie und gegebenenfalls dem Entzug der Fahrerlaubnis besonders
konsequent vorgehe. ARCD/GLH
Aus
FPX 11/2006: Dritte EG-Führerscheinrichtlinie kurz vor
Verabschiedung?
Wenn man den Brüsseler Auguren glauben darf, wird der Ministerrat noch in diesem
Jahr die Dritte EG-Führerscheinrichtlinie verabschieden. Zuvor allerdings wird
es noch eine zweite Lesung im Europäischen Parlament geben, von der jedoch keine
wesentlichen Einwendungen gegen den auf dem bereits erzielten „gemeinsamen
Standpunkt“ beruhenden Entwurf der Kommission erwartet werden. Die dritte
Richtlinie über den Führerschein ist notwendig, weil trotz der erzielten
Harmonisierungsfortschritte nach wie vor erhebliche Unterschiede in den
Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten bestehen. Dies und die Tatsache, dass die
Richtlinie von 1991 mehrfach geändert wurde, legt „im Sinne größerer Klarheit“
die Neufassung der Richtlinie nahe. Wesentlicher Inhalt wird neben einer
Vorschrift gegen den Führerscheintourismus der obligatorische Umtausch aller
Papierführerscheine und der alten Plastikführerscheine sein, freilich mit langen
Übergangsfristen. Bei der Einteilung der Führerscheinklassen wird es, abgesehen
von der Einführung der Klasse AM für das Moped, keine grundsätzlichen
Änderungen, aber eine Reihe von Vereinfachungen geben. So soll die Bezeichnung
der bisherigen Klasse A (beschränkt) in Klasse A2 geändert und zugleich die
zulässige Nennleistung des sog. „Einstiegmotorrads“ von jetzt 25 kW auf 35 kW
erhöht werden. Und für das Mitführen von Anhängern hinter Kraftwagen soll nicht
mehr das Verhältnis der zulässigen Gesamtmasse des Anhängers zur Leermasse des
ziehenden Fahrzeugs, sondern nur noch der für die jeweilige Fahrzeugkombination
zulässige Grenzwert maßgebend sein. Die Veröffentlichung der Richtlinie im
Europäischen Amtsblatt ist Anfang nächsten Jahres zu erwarten. Bis wann die
Umsetzung in nationales Recht zu erfolgen hat, war bei Redaktionsschluss noch
offen. GLH
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Aus
Oktober
2006:
Aus
FPX 10/2006: Lkw-Giganten jetzt auch im Ländle
Nach dem vor einigen Monaten in Niedersachsen
gestarteten Versuch sind seit 21. September auch auf Straßen im Großraum
Stuttgart 60-Tonner unterwegs. Es geht dabei um Transporte zwischen den
DaimlerChrysler-Werken im Neckartal und dem Logistikzentrum des Werks
Sindelfingen. Während die anderen Nutzfahrzeughersteller die Riesenbrummis auf
der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover als „EuroCombi“ vorstellten, heißt der 25,25
Meter lange Gigant bei DaimlerChrysler „Ecocombi“. Nach der von DaimlerChrysler
zu Beginn des zweijährigen Pilottests herausgegebenen Meldung steht „Eco“ sowohl
für Ökonomie als auch für Ökologie. Der vom Innenministerium Baden-Württemberg
genehmigte Versuch wird durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt)
wissenschaftlich begleitet. GLH
Aus
FPX 10/2006: Sardinien Total - Motorradevent der
Superlative
In diesem Frühjahr hatte der Fahrlehrerverband
Baden-Württemberg e.V. zum 24. Mal das Langstreckentraining Motorrad Total
angekündigt. Nahezu eine Hundertschaft begeisterter Biker beiderlei Geschlechts
folgte der Einladung, Mitte September für eine Woche auf der Sonneninsel
Sardinien neue Erkenntnisse über sicheres Motorradfahren zu gewinnen und in die
Praxis umzusetzen. Eine erste Bilanz ergab hohe Zufriedenheit aller Teilnehmer
mit der Organisation, den Inhalten der Fortbildung, dem Hotel und vor allem mit
der leichten, weil verkehrsarmen Anfahrt zu den Strecken des Realverkehrs. Bei
Ankunft der Fähre in Genua war wieder eine Woche voller zweirädriger Glanzpunkte
zu Ende. Davon beschwingt, gab es den vielfach wiederholten Abschiedsschwur, man
werde im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein. Dabei schwangen immer
ganz stark die Neugier auf den nächsten Austragungsort und auch die Frage mit:
Lässt sich das auf Sardinien Erlebte im Jubiläumsjahr wohl noch steigern? GLH
Aus
FPX 10/2006: Fahrlehrerverband: Logo in neuem Design
| Nach über 30 Jahren bekam das
„Markenzeichen“ des Fahrlehrerverbandes Baden-Württemberg e.V., der auf der
Spitze stehende Rhombus, ein leichtes Facelifting. Schriftbild und
Hintergrund wurden modernisiert. Anstelle des grauen Schattens steht jetzt
eine „Schale“, die die umfassende Betreuung und den Service des Verbandes
symbolisiert. |
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Die Geschichte des roten Parallelogramms
geht auf das Jahr 1956 zurück. Damals gab es in Stuttgart noch zahlreiche
durch Schupos geregelte Kreuzungen. Um ungeschickte Fahrschüler nicht deren
Zorn auszusetzen, vereinbarten die Stuttgarter Verbandsfahrlehrer mit den
Ordnungshütern, als Erkennungszeichen die Windschutzscheibe ihrer Autos mit
einem 10 x 10 cm großen signalroten Rhombus zu schmücken. Das half.
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| Und 1968, als der Verband die
Wortmarke „Gut betreut – Verbandsfahrschule“ kreierte, lag nichts näher, als
den Rhombus zu verwenden. Wenig später war er auch das Grundmotiv für das
Verbandslogo. GLH |
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Aus
September
2006:
Aus
FPX 09/2006: Landstraßen haben´s in sich
Obwohl die Anzahl der getöteten
Verkehrsteilnehmer auf Landstraßen im Jahr 2005 um fast 12% abgenommen hat,
haben sich rund 60% aller tödlichen Verkehrsunfälle auf diesen Straßen ereignet.
Da sei, so der Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), Prof.
Manfred Bandmann, „noch viel Potenzial für die Verbesserung der
Verkehrssicherheit“. Junge Fahrerinnen und Fahrer zwischen 18 und 25 sind auf
Landstraßen besonders gefährdet. Ihr Anteil an schweren Verkehrsunfällen ist
nach wie vor sehr hoch: 20% der im letzten Jahr im Straßenverkehr zu Tode
gekommenen Fahrzeuginsassen gehörten dieser Altersgruppe an. Geringe
Fahrerfahrung, Selbstüberschätzung und ein Hang zu hoher Geschwindigkeit, aber
auch Alkohol- und Drogenkonsum spielen hierbei eine Rolle. Das höre man
gebetsmühlenartig seit vielen Jahren, sagen Kritiker, aber es passiere nichts.
Das jedoch ist falsch, denn die Verkehrssicherheitsarbeit zeigt Früchte. So sind
in Deutschland im letzten Jahr 8,2% weniger Menschen als in 2004 im
Straßenverkehr umgekommen, was sich auch in den Zahlen der verunglückten
Fahrerinnen und Fahrer der kritischen Altersgruppe positiv niedergeschlagen hat.
Zugleich war im Jahr 2005 die Anzahl der Verkehrstoten mit insgesamt 5.361
niedriger als jemals zuvor. Der erfreuliche Trend hält auch in diesem Jahr an.
Apropos Landstraße: Experten sind der
Auffassung, dass die während der Fahrausbildung zu absolvierenden Überland- und
Nachtfahrten hinsichtlich Erfahrungsbildung, Risikoverhalten und
Geschwindigkeitsbewusstsein für die Fahranfänger von großer Wichtigkeit sind.
Deshalb komme es darauf an, diese Ausbildungsfahrten inhaltlich sehr sorgfältig
zu strukturieren und besonders auch auf die Erkenntnisse der Unfallforschung
abzustimmen. GLH
Aus
FPX 09/2006: MPU nahmen in 2005 ab
Nach Mitteilung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) haben die
Begutachtungsstellen für Fahreignung im letzten Jahr 104.325
medizinisch-psychologische Untersuchungen durchgeführt. Das waren gut 6% weniger
als im Jahr 2004. Hauptgrund für eine Untersuchung war wie in den Vorjahren die
Alkoholauffälligkeit von Straßenverkehrsteilnehmern (61%). Dabei fiel der größte
Anteil der zu begutachtenden Personen (35%) erstmalig mit Alkohol auf. Mit
großem Abstand folgte die Auffälligkeit aufgrund von Drogen- und
Medikamenten-Einnahme (17%). Entsprechend der rückläufigen Zahl aller
Untersuchungen zeigte sich der stetige Abwärtstrend auch bei den
Alkoholauffälligen: Bei den erstmalig Auffälligen waren es rund 12% weniger als
2004. Die Anzahl der wiederholt Alkoholauffälligen verringerte sich um etwa 9%.
Entgegen dem Trend ist die Anzahl der Drogen- und Medikamentenauffälligen um
rund 8% gestiegen.
Der Rückgang der Alkoholauffälligkeiten bei
gleichzeitigem Anstieg der Drogen- und Medikamentenauffälligkeiten ist jedoch
nicht allein auf Verhaltensänderungen der Verkehrsteilnehmer zurückzuführen,
sondern auch mit der Veränderung der Überwachungstätigkeit der Polizei zu
erklären, die ihre Aktivitäten zunehmend auf die Drogenerkennung fokussiert.
BASt/GLH
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Aus
August
2006:Aus
FPX 08/2006: Führerscheintourismus: Tschechien macht
ernst
Tschechien hat am 1. Juli dieses Jahres ein
weiteres Schlupfloch des Führerscheintourismus dicht gemacht. Nur wer dort
nachweislich seinen festen Wohnsitz hat, darf in der tschechischen Republik
einen Führerschein erwerben. Vor diesem Zeitpunkt rechtmäßig ausgestellte
Führerscheine behalten jedoch ihre Gültigkeit. Laut einer Meldung von dpa haben
allein im letzten Jahr 7144 deutsche Staatsbürger in Tschechien erfolgreich eine
Führerscheinprüfung abgelegt. Dabei handelte es sich nicht vorwiegend um
Fahranfänger, sondern um Personen, denen in Deutschland die Fahrerlaubnis
entzogen worden war. Einen durchgreifenden Stopp des Führerscheintourismus wird
es nach Auffassung der Experten aber erst mit Inkrafttreten der Dritten
EU-Führerrichtlinie geben. Die darüber hinaus angestrebte Vernetzung der
nationalen Register soll langfristig dem Erwerb eines „Ersatzführerscheins” in
einem anderen EU-Staat endgültig einen Riegel vorschieben. Der europäische
Verkehrssicherheitsrat ETSC drängt deshalb die verantwortlichen EU-Politiker, ab
sofort die Schaffung des Netzwerks und den Informationsaustausch voranzutreiben
und keinesfalls bis zur vollen Umsetzung der Führerscheinrichtlinie (also in
rund 20 Jahren!) zu warten. In Tschechien tritt übrigens, wie auch in Spanien,
ab 1. Juli ein Führerschein-Punktesystem nach deutschem Muster in Kraft. In
Tschechien ist überdies Fahren mit Abblendlicht bei Tag ab diesem Zeitpunkt
Pflicht. ARCD/GLH
Aus
FPX 08/2006: Hybridantrieb im Vormarsch
Der Hybridantrieb, diese „Kreuzung“ aus
Verbrennungs- und Elektromotor, macht immer mehr von sich reden. Die großen
Hersteller wie DaimlerChrysler, General Motors und Ford hecheln dabei den
erfolgreichen Toyotas hinterher. Nach wie vor aber herrschen unter Fachleuten
große Zweifel über den nachhaltigen Nutzen dieser Technologie. Viele glauben,
dass der Hybridantrieb nur eine kurzlebige Zwischenlösung auf dem Weg zu neuen,
von fossilen Energien weitgehend unabhängigen Antriebssystemen ist.
Nichtsdestotrotz hat Toyota seit Anfang dieses Jahres schon mehr als 400 Pkw des
Typs Lexus mit Benzin-Hybrid-Antrieb in Deutschland verkauft, 280 davon waren
SUV RX 400 (Geländewagen). Der Toyota Prius war 1997 das weltweit erste
Serienfahrzeug mit einem Benzin/Elektro-Hybridantrieb. In den USA hat das Auto
längst Kultstatus und verkauft sich wie warme Semmeln. Seit März dieses Jahres
verkauft Toyota den technologisch weiter optimierten Prius auch in Europa mit
wachsendem Erfolg. Das Auto ist u.a. mit einer automatisch lenkenden
Einparkhilfe (IPA) erhältlich. Als Fahrschulauto wird der Prius vorerst keine
große Verbreitung finden, denn er ist nur mit Automatikgetriebe erhältlich.
Schade eigentlich, denn im innerstädtischen Verkehr ist die Schadstoffemission
dank E-Motor gleich null und der Kraftstoffverbrauch ist, verglichen mit Autos
ähnlicher Größe und Leistung, um bis zu 30 Prozent geringer. GLH
Aus
FPX 08/2006: Lebensgefährliche Mini-Motorräder
Mini-Motorräder, auch Pocketbikes genannt,
machen Europas Parkplätze, Gehwege und Straßen unsicher. Sie sehen aus wie
Spielzeug, sind aber mit echten Verbrennungsmotoren ausgestattete Zwergversionen
ihrer großen Brüder. Nachdem bei der EU-Kommission aus mehreren Ländern Berichte
über schwere Unfälle mit teils tödlichem Ausgang eingegangen sind, schlägt
Brüssel nun Alarm: „Diese Pocketbikes erfüllen nicht die erforderlichen
Sicherheitsnormen und werden als äußerst schwer manövrierbar angesehen“, heißt
es im Statement der Kommission. Der für Gesundheit und Verbraucherschutz
zuständige Kommissar Markos Kyprianou warnte eindringlich: „Durch ihre geringe
Größe und Geschwindigkeit wirken sie auf Kinder sehr ansprechend, sie sind
jedoch kein Spielzeug! Ich fordere die Mitgliedsstaaten dringend dazu auf, die
Verbraucher auf die Gefahren dieser Mini-Motorräder aufmerksam zu machen, mehr
Pocketbikes zu überprüfen und die Rücknahme unsicherer Produkte vom Markt zu
gewährleisten.“ ARCD/GLH
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Aus
Juli
2006:
Aus
FPX 07/2006: Was ist der Komparativ von Handy?
Etwa handyer oder vielleicht handier? Weit gefehlt! Die Steigerungsstufe von
Handy heißt BlackBerry oder, wenn nicht in Computerorthographie geschrieben,
einfach Blackberry. Wer jetzt seine Englischkenntnisse bemüht, kommt nicht weit.
Denn eine Brombeere ist es nicht. Es ist, wenn man das einmal laienhaft
ausdrücken darf, ein online-gieriger Miniatur-Laptop, von dem die Werbung
schwärmt: „BlackBerry verbindet Sie jederzeit drahtlos mit der ganzen Welt –
Blackberry ist der ultimative mobile Zugriff auf Telefon, Internet und Ihre
E-Mails.“ Toll, was? Oder vielleicht doch nicht? Das Blackberry findet
jedenfalls nicht nur Zustimmung. Klagen über wegen im „Briefkasten“ stöbernder,
E-Mails beantwortender und deshalb nicht bei der Sache seiender Konferenz- und
Sitzungsteilnehmer mehren sich. Vom Blackberry infiziert sollen selbst
Top-Manager und höhere Beamte sein, die zuvor die Verbannung des Mobiltelefons
aus Meetings mit fast religiösem Eifer betrieben hätten.
Wenn der Herr Fahrlehrer nun so ein Ding besitzt,
kann er telefonieren, aber auch lautlos seine E-Mails und sein Bankkonto
checken. Allerdings sollte man auch hier aus der Geschichte, einer wahren
nämlich, zu lernen versuchen: In einer größeren schwäbischen Stadt gab es in den
60ern des letzten Jahrhunderts einen Fahrpädagogen, der morgens nebenher immer
Zeitung las. Kollegen, die sich darüber mokierten, „weil er damit die ganze
Zunft in Verruf bringe“, wiegelte er mit dem Bemerken ab, das sei allein seine
Sache. Als es dann eines gar nicht so schönen Tages richtig schlimm gekracht
hatte und der Fahrschüler vor Gericht die Lesegewohnheiten seines Fahrlehrers
preisgab, war damit und auch sonst Schluss. Blackberry auf Fahrlehrers Lap?
Immer total informiert - genial! Freilich nicht über die paar Meter Straße, auf
die es momentan ankommt. GLH
Aus
FPX 07/2006: Keine Warnweste dabei? - Im Ausland drohen
saftige Bußen
Wer mit seinem Auto ins Ausland reist, sollte an die Warnweste denken. In vielen
Ländern ist das Tragen der Warnweste Pflicht, wenn man auf Straßen außerhalb von
Ortschaften wegen Panne oder Unfall aussteigt. In manchen Ländern ist sogar das
Nichtmitführen der vorgeschriebenen Warnweste, die gelb oder orangefarben sein
und das europäische Kontrollzeichen EN 471 tragen muss, bereits mit Bußgeld
bedroht. So kostet Nichtmitführen des farbigen Wams in Portugal mindestens 60 €.
Wer seine Weste bei Pannen und Unfällen nicht anlegt, zahlt dort sogar zwischen
120 und 600 €. In Deutschland besteht bislang keine entsprechende Pflicht.
Hamburg brachte jetzt im Bundesrat einen Verordnungsantrag ein, nachdem künftig
sogar das Mitführen von zwei (!) Warnwesten im Fahrzeug vorgeschrieben werden
soll. Der Antrag wurde zur Beratung in die Ausschüsse überwiesen.
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee zeigte sich von dem Plan der Hanseaten
wenig begeistert. Sein knapper Kommentar dazu: „Überregulierung“. Ganz abgesehen
davon, dass Fahrschulwagen aus versicherungsrechtlichen Gründen ohnehin damit
ausgestattet sein müssen, rät die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V.
allen Autofahrern dringend, Warnwesten im Fahrzeug (nicht im Kofferraum!)
mitzuführen, denn sie dienen vor allem bei Nacht der eigenen Sicherheit. ARCD/GLH
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Aus
Juni
2006:Aus
FPX 06/2006: Bußgelderhöhung auf der Kippe?
Werden die Pläne von Verkehrsminister Tiefensee,
die Bußgelder für Raser, Drängler und Alkohol- oder Drogenbenebelte drastisch zu
erhöhen, am Veto der Länder scheitern? Bayerns Innenstaatssekretär Georg Schmid
jedenfalls dementierte die Meldung, wonach die Länder das Vorhaben der
Bundesregierung uneingeschränkt unterstützen. Schmid: „Bei der Sitzung der
Verkehrsminister am 17. Mai ist Tiefensee von Länderkollegen massiv für seinen
nicht abgestimmten Alleingang kritisiert worden.“ Nach Schmid sind Bußgelder
kein Allheil-mittel, um die Zahl der Verkehrstoten nachhaltig zu verringern.
Auch Thüringens Verkehrsminister Andreas Trautvetter (CDU) sagte, Tiefensee
könne sich bei seinen Plänen nicht auf die Unterstützung der Länder berufen. Man
brauche hingegen mehr Kontrollen des rollenden Verkehrs und eine konsequente
Anwendung des vorhandenen Strafrahmens durch die Gerichte. Tiefensee war am
Vortag der Verkehrsministerkonferenz mit dem Vorstoß für doppelte
Höchst-Bußgelder für Rowdys an die Öffentlichkeit gegangen. Bei Vorsatz solle es
eine Erhöhung auf 2.000 Euro für Raser und Drängler und auf 3.000 Euro für unter
Alkohol oder Drogen stehende Autofahrer geben. Der Deutsche
Verkehrssicherheitsrat (DVR) und die Deutsche Verkehrswacht begrüßten das
Vorhaben von Tiefensee, sofern die zusätzlich eingenommenen Mittel direkt für
die Verkehrssicherheitsarbeit eingesetzt würden. Die Auto-Clubs aber äußerten
unisono erhebliche Zweifel, dass höhere Bußgelder Rowdys nachhaltig abschrecken
können. Untersuchungen zeigten immer wieder: Autofahrer fürchten den Entzug der
Fahrerlaubnis weit mehr als hohe Buß- oder Strafgelder. Der Auto- und Reiseclub
Deutschland (ARCD) schließt sich Forderungen für eine höhere Kontrolldichte auf
unseren Straßen und für eine konsequentere Ahndung von rüpelhaften
Verkehrsverstößen an. Darunter falle aber auch mutwilliges, anhaltendes
„Blockieren“ der Überholfahrstreifen auf Autobahnen durch langsamer fahrende
Verkehrsteilnehmer, denn erst dies rufe bei manchen Autofahrern Drängelei und
rücksichtsloses Fahren hervor. ARCD/GLH
Aus
FPX 06/2006: Weltrekord im Fahren ohne Führerschein
Ist es eine Ente oder eine Tartarenmeldung? Was
auch immer, jedenfalls sollen in Frankreich laut Nachrichtenmagazin Marianne 1,5
Millionen Autofahrer ohne Führerschein unterwegs sein. In den vergangenen drei
Jahren habe das Fahren ohne Führerschein in Frankreich um 1000 (Eintausend)
Prozent zugenommen. 2005 seien bei Kontrollen 33.000 Autofahrer ohne
Führerschein angetroffen worden. Experten der Universität Paris II und des
Opferfonds für Unfallgeschädigte schätzen die Gesamtzahl der Fahrer ohne
Fahrberechtigung auf 1,5 bis 2 Millionen (von insgesamt 36 Mio. Autofahrern)
ein. Grund seien die Kosten für Fahrschule und -prüfung, die sich immer weniger
junge Franzosen leisten könnten oder wollten. Eine hohe Durchfallrate (46
Prozent) bei der Führerscheinprüfung tue ein Übriges. Ein weiterer Grund sei der
sprunghafte Anstieg der Anzahl von Fahrern, die ihr Punkte-Konto aufgebraucht
haben und damit zu einer neuen Prüfung antreten müssten. Häufigste Ursache für
den Punkteschwund sind Geschwindigkeitsübertretungen, die seit der Einführung
automatischer Radarkontrollen 2003 strenger und lückenloser geahndet werden.
Diese Kontrollen haben sich sehr positiv auf Frankreichs Unfallstatistiken
ausgewirkt (30 Prozent weniger Unfalltote in drei Jahren). Führerscheinlose
Lenker, so heißt es weiter, trügen paradoxerweise nicht zur Verschlechterung der
Unfallstatistik bei, da sie unauffällig und vorsichtiger fahren, um nicht
kontrolliert oder in einen Unfall verwickelt zu werden. (Anmerkung der
Redaktion: Eine Bestätigung dieser Meldung von offizieller Seite liegt bisher
nicht vor.) GLH
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Aus
Mai
2006:Aus
FPX 05/2006: Gelbes Tagfahrlicht für Motorräder?
Nach Auswertung der europäischen Unfallstatistiken des Zeitraums von 2001 bis
2004 ergibt sich für Motorradfahrer eine alarmierende Bilanz: Die Anzahl der
tödlichen Unfälle zeigt steigende Tendenz. In den alten Mitgliedstaaten der
Union nahm der Anteil der tödlich verunglückten Motorradfahrer an der Gesamtzahl
der im Straßenverkehr Getöteten von 12 auf 14 Prozent zu. Nur Dänemark und
Finnland kommen - nicht zuletzt wegen der längeren Winter - besser weg. Über dem
EU-Durchschnitt lagen Griechenland (19 Prozent), Großbritannien (17 Prozent),
Italien (15,5 Prozent), Frankreich, Deutschland, Irland und Portugal (14 - 15
Prozent). Bei weiterer deutlicher Abnahme der Anzahl der Verkehrstoten bis 2010
ist die Zunahme des Anteils der getöteten Motorradfahrer von derzeit einem
Sechstel auf ein Drittel zu befürchten. Ob das freiwillige Abkommen der
Motorradhersteller mit der EU-Kommission, wonach bis 2010 die Hälfte aller neuen
Motorräder mit ABS ausgestattet werden soll, diese beängstigende Entwicklung
stoppen kann, ist fraglich. In diesem Kontext drängt sich ernsthaft die Frage
auf: Wird der im jüngsten Entwurf der Dritten EU-Führerscheinrichtlinie
beabsichtigte Leistungszuwachs des Einsteigermotorrads von jetzt 25 auf 35 kW
dem schlimmen Unfalltrend weiteren Boden bereiten? Viele Motorradfahrer sehen im
Übrigen in dem von Brüssel gewünschten und in einer Reihe von Mitgliedstaaten
schon eingeführten Tagfahrlicht für alle Kraftfahrzeuge erhebliche Nachteile für
ihre Sicherheit. Die rechtzeitige Erkennbarkeit der Motorräder werde damit stark
herabgesetzt, was zu einer Vermehrung der Unfälle vor allem mit nach links
abbiegenden Pkw führe. Um diesen Nachteil zu kompensieren, will die
EU-Kommission noch in diesem Jahr die Einführung von bernsteinfarbenen
Tagfahrleuchten für Motorräder vorschlagen. GLH / ARCD
Aus
FPX 05/2006: Neuer Stern am Motorradhimmel
In diesen Maitagen bringt BMW - für die Saison ein wenig spät - seine neuen
Zweizylinder zu den Händlern. Eine bemerkenswerte Konstruktion, die auf den
ersten Blick an nichts erinnert, was man bisher von mehrzylindrigen Maschinen
des Hauses BMW kennt. Es ist ein Zweizylinder-Reihenmotor - auch Parallel-Twin
genannt - Hubraum 798 cm3, mit dem BMW in die Mittelklasse vorstößt oder, wie
manche meinen, sogar die neue Mitte des Motorrads kreiert. Der Vierventiler gibt
bei 8000 min-1 62,5 KW (80 PS) ab. Fahrfertig wiegt die Maschine 200 kg und ist
damit ein echtes Leichtgewicht unter den Zweizylindern. Zur Gewichtseinsparung
tragen ganz wesentlich der Alurahmen und der Zahnriemenantrieb bei. Die Neue
kommt in zwei Versionen, als sportliche F 800 S und in etwas zahmerer Anmutung
als tourentaugliche F 800 ST.

BMW F 800 S
Bild: BMW-Presse
Das neuartige (abschaltbare) ABS ist im
Listenpreis von 8450 € nicht enthalten, dafür kommen 690 € hinzu. Für
Fahrschulen könnte die ST eine gute Wahl sein, die aber erst ab September zu
haben sein wird. Vorerst gibt es also nur die F 800 S. In ihrer
Grundcharakteristik liegen der Sportler und der Tourer jedoch nicht weit
auseinander: Beide zeichnen sich durch ausgefeilte ergonomische Eigenschaften
und ein geradezu sanftmütiges Lastwechselverhalten aus. Die Liste des
werksseitig lieferbaren Zubehörs ist lang und lässt kaum Wünsche offen. Für
klein gewachsene Fahrschüler kann die Sitzhöhe von 820 mm auf 790 mm reduziert
werden. Leistungsdrosselung auf 25 kW ist möglich, sodass die Maschine für die
Ausbildung der Klasse A (leistungsbeschränkt) verwendet werden kann. Nach
Inkrafttreten der 3. EU-Führerscheinrichtlinie wird sich nach derzeitigem Stand
insofern nichts ändern, als für Ausbildungs- und Prüfungsfahrzeuge der Klasse A
2 - so wird A (beschränkt) dann heißen - als Mindestleistung 25 kW beibehalten
werden sollen. GLH |
Aus
April
2006:Aus
FPX 04/2006: Motorrad: Frauen erobern den Lenker
Nach Schätzung des Industrie-Verband Motorrad Deutschland e. V. werden in
Deutschland etwa 1 Million Motorräder – kleine, große und Roller zusammengezählt
– von Frauen gefahren. Es sei, so der Verband, unübersehbar, dass immer mehr
Frauen Spaß am Bike haben. Häufig werde die Freude am Motorrad durch Mitfahren
auf dem Sozius geweckt. Wie viele Sozias es gibt, weiß man nicht, aber Tatsache
ist, dass von den über 500.000 im vergangenen Jahr neu zugelassenen oder
umgeschriebenen Motorrädern mehr als 15 Prozent Frauen gehören. In dieser Zahl,
so heißt es in der Pressemitteilung des Verbandes weiter, seien die Fahrerinnen
nicht mitgezählt, die ihr Motorrad aus Gründen einer günstigeren
Versicherungsprämie als Zweitfahrzeug auf ihren Partner zugelassen hätten. Ein
typisches Frauen-Motorrad gebe es zwar nicht, aber das Angebot sei heute
vielseitig genug, um das Richtige zu finden, erklärte die Ex-Sozia und
frischgebackene Enduro-Fahrerin Antje Düsberg gegenüber dem Verband. GLH
Aus FPX 04/2006:
Tiefensee gegen Führerscheintourismus
Bei einem informellen Treffen des Ministerrates äußerte sich der österreichische
Ratsvorsitzende Hubert Gorbach zuversichtlich, die EU-Verkehrsminister könnten
bis Juni einen Kompromiss für ein europaweit einheitliches Führerscheinmodell
finden. Gegenwärtig gibt es mindestens 111 verschiedene Führerscheinvarianten in
Europa, von denen viele – besonders im grenzüberschreitenden Verkehr – den
kontrollierenden Beamten Rätsel aufgeben. Noch immer strittig ist die
Umtauschpflicht, gegen die sich bisher vor allem Deutschland und Österreich
wehrten. Ein Vorstoß von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee könnte jedoch
auf ein Einlenken der deutschen Delegation in dieser Frage beim nächsten
EU-Verkehrsministergipfel hindeuten, vorausgesetzt, man nimmt sich in Brüssel
der Sorgen Deutschlands an. Mit einer einheitlichen Plastikkarte sei nämlich das
Problem des Führerscheintourismus noch nicht gelöst, beklagte Tiefensee in
Berlin. Wir wissen, dass in Deutschland mehr als 2800 Personen einen
Führerschein im benachbarten Ausland erworben haben. Man müsse sogar von einer
wesentlich höheren Zahl ausgehen. Nach Tiefensee handelt es sich überwiegend um
Personen, denen in Deutschland wegen Fahrens unter dem Einfluss von Alkohol oder
Drogen der Führerschein entzogen worden war. Entgegen bestehender EU-Regelungen
werde Deutschen ohne festen Wohnsitz in diesen Ländern der Führerschein erteilt.
Bisher hätten bilaterale Vereinbarungen nichts genutzt, so Tiefensee. Zudem
verbiete ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs Deutschland seit kurzem, diese
zu Unrecht ausgestellten Führerscheine einzuziehen. Der Minister fordert nunmehr
eine europäische Lösung, um zu verhindern, dass Verkehrssünder unter Umgehung
deutschen Rechts weiter am Straßenverkehr teilnehmen können. ARCD/GLH
Aus FPX 04/2006:
Die Monopole schwinden
In seiner Sitzung vom 10. Februar 2006 beschloss der Bundesrat wichtige
Änderungen der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO). So soll es künftig kein
Monopol mehr für Prüforganisationen bei der Begutachtung von Oldtimern zur
Erteilung des begehrten H-Kennzeichens geben. Nunmehr können alle zugelassenen
Überwachungsorganisationen begutachten, ob ein Fahrzeug als Oldtimer eingestuft
werden darf. Das Oldtimer-Kennzeichen H (wie historisch) erhalten Fahrzeuge, die
mindestens 30 Jahre alt sind und als kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut gelten;
für sie gelten günstigere Kfz-Steuertarife. Veteranen wie der Schneewittchensarg
von Volvo, der Heckflossen-Daimler, der DKW 1000 S oder der BMW V 8 dürfen mit
H-Kennzeichen ohne Einschränkung im öffentlichen Verkehr genutzt werden. Keine
Benachteiligungen soll es mehr bei der Prüfung von Fahrzeugen geben, die länger
als 18 Monate abgemeldet waren. Bisher war davon z.B. die
Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Sachverständiger (KÜS)
ausgeschlossen. In der neuen Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) wird der
unterschiedliche Modus zwischen vorübergehender Stilllegung und endgültiger
Außerbetriebsetzung weitgehend aufgehoben. Für die Wiederzulassung nach einer
längeren Pause reicht eine beanstandungsfreie Hauptuntersuchung aus.
Voraussetzung ist, dass die Stilllegung nicht länger als sieben Jahre gedauert
hat. ARCD/GLH
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Aus
März
2006:Aus FPX
03/2006: Motorradsaison 2006
Bald beginnt wieder die Jahreszeit des
Motorrads. Nach dem relativ strengen Winter, der uns noch immer in den Knochen
hängt, ist die Sehnsucht nach warmem Fahrtwind, nach den unverwechselbaren
Gerüchen sprossender Felder, kurz nach dem nur auf dem balanceabhängigen Vehikel
entstehenden einzigartigen Sucht- und Lustgefühl übermächtig. Wenn die
Voraussagen der Auguren nicht ganz daneben liegen, könnte 2006 ein guter
Motorradjahrgang werden. Zum ersten wird das Motorrad bei den so genannten
Pflichtfahrten wieder eine stärkere Rolle spielen. Denn bei den hohen und
wahrscheinlich weiter steigenden Spritpreisen sind sparsame Motorräder /
Motorroller für die Fahrt zur Arbeit eine echte Alternative zum Pkw. Zum Zweiten
wird nach der Stagnation der letzten Jahre das Interesse der 20- bis 30-Jährigen
am Motorrad wieder zunehmen. In diesem Alterssegment gibt es schon jetzt einen
nicht zu übersehenden Nachholbedarf. Der Markt des motorisierten Zweirades wird
sich deutlich beleben, zumal mehr neue Modelle mit ABS Anreiz bieten, auf
sicherere Motorräder umzusteigen. Auch die Fahrschulen werden von dem erwarteten
Trend profitieren. Kommt es dann noch zu dem von den Wirtschaftsgurus
vorhergesagten Wirtschaftsaufschwung und spielt auch das Wetter noch mit, steht
für 2006 einer deutlichen Aufmunterung der Motorradszene nichts mehr im Wege.
GLH
Aus FPX 03/2006: Keine Extrawurst für Ernst August
Die Meldung ging 2003 durch viele deutsche Medien: Prinz Ernst August von
Hannover war auf einer französischen Autobahn statt mit erlaubten 130 km/h mit
Tempo 211 unterwegs gewesen. Dafür verhängte ein französisches Gericht einen
Monat Fahrverbot. Zum Missfallen des hohen Herrn erschien das alles samt Bild in
vielen Zeitungen. Dagegen klagte der Prinz. Er verlangte Unterlassung von Wort-
und Bildberichterstattung durch eine Zeitung, die sich nicht an ein zuvor zu
seinen Gunsten ergangenes Urteil hielt. Nach zwei widersprüchlichen Urteilen von
Land- und Kammergericht entschied der Bundesgerichtshof nun wegen der
grundsätzlichen Bedeutung des Falles, die Presse dürfe über einen
schwerwiegenden Verkehrsverstoß einer in der Öffentlichkeit bekannten Person mit
Namensnennung und Abbildung berichten (Az.: VI ZR 286/04). Durch die
individualisierende Berichterstattung über die Verkehrsverfehlung werde zwar das
allgemeine Persönlichkeitsrecht des Klägers beeinträchtigt. Er habe diesen
Eingriff aber hinzunehmen, da die Interessen der Presse jene des Klägers
überwiegten. Einschränkungen der Berichterstattungsfreiheit seien nicht geboten,
da die vom Kläger unbestrittene Verfehlung nur die Sozial- und nicht seine
Privatsphäre betreffe, urteilten die Bundesrichter. Der Gesetzesverstoß stelle
jedenfalls allein wegen der hohen Geschwindigkeit eine abstrakte Gefährdung der
Allgemeinheit dar. In einem solchen Fall genieße die aktuelle Berichterstattung,
auch wegen der Wächterfunktion der Presse, Vorrang vor den Interessen des
Betroffenen.
ARCD / GLH
Aus FPX 03/2006: Mehr Licht, mehr Sicht, mehr Sicherheit
Was der altbekannte Slogan verspricht, will das neue Intelligent Light System
von Mercedes besser erfüllen als jedes Autolicht zuvor. Wer künftig seinen
Daimler mit Bi-Xenon-Scheinwerfer kauft, bekommt die intelligenten neuen
Scheinwerfer, die das Licht je nach Wetter- und Verkehrssituation dahin leiten,
wo es der Fahrer am dringendsten braucht. Das Intelligent Light System erweitert
das Sichtfeld, was zu einer Verringerung der Dämmerungs- und Nachtunfälle
beitragen kann. Die neuen Scheinwerfer machen das Abblendlicht zum
Landstraßenlicht, das den linken Fahrbahnrand heller und weiträumiger
ausleuchtet als bisher, wodurch der Fahrer ein um 10 Meter größeres Sichtfeld
erhält. Wird das Auto schneller als 90 km/h, geht das System automatisch in den
Autobahnmodus über. Die Leistung der Xenon-Lampen erhöht sich dabei von 35 auf
38 Watt. Ab etwa 110 km/h verändert eine drehbare Walze im Scheinwerfer den
Lichtverlauf, wodurch die Reichweite des fahrbahninneren Scheinwerfers deutlich
gesteigert wird. Auch bei Nebel soll das intelligente Lichtsystem, das ab Sommer
2006 zunächst für die E-Klasse bestellt werden kann, eine bessere Ausleuchtung
der Fahrbahn bringen. DC / GLH
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Aus
Februar
2006:
Aus FPX 02/2006:
Unfallbilanz 2005
Noch sind die Statistiker am Zählen und Auswerten. Doch schon jetzt ist
ziemlich sicher: Die tödlichen Straßenverkehrsunfälle haben in Deutschland im
Jahr 2005 einen neuen Tiefststand erreicht. Schon Ende Oktober rechnete das
Statistische Bundesamt mit einem Rückgang der Verkehrstoten gegenüber 2004 um 8
Prozent auf etwa 5 400. Wenn die beiden letzten Monate des Jahres nicht noch
einen unerwartet dicken Strich durch die Hochrechnung gemacht haben, wäre dies
nur noch ein Viertel der Todesopfer, die im katastrophalen Jahr 1970 zu beklagen
waren. Und das, obwohl der Fahrzeugbestand seitdem auf fast das Dreifache
gestiegen ist. Hingegen hat die Anzahl der im Straßenverkehr Verletzten und die
der polizeilich erfassten Unfälle nur um 1 Prozent abgenommen. Auch Österreich
meldet für 2005 eine signifikante Abnahme der Verkehrstoten auf insgesamt 764.
Vergleicht man die Zahlen, kommen in Österreich 93, in Deutschland 66 tödlich im
Straßenverkehr verunglückte Personen auf eine Million Einwohner. Das insgesamt
positive Bild wird leider von der nach fünf Jahren erstmals wieder angestiegenen
Anzahl tödlich verunglückter Kinder überschattet. Dabei hat sich die Anzahl der
mit dem Fahrrad verunglückten Kinder fast verdoppelt. GLH
Aus FPX 02/2006:
Familie Jensen rüstet ab
Mrs. Margie Jensen, ihres Zeichens Lehrerin an einer Grundschule, lebt in einem
kleinen Städtchen in Florida. Seit 20 Jahren ist sie im Job, hat auch Freude
daran, aber neuerdings plagen sie die horrend gestiegenen Benzinpreise. Sie
pendelt fünf Mal die Woche und legt dabei täglich 90 km zurück. Das macht 450 km
pro Woche. In Geld gerechnet macht das bei einem Preis von $ 2,25 pro Gallone
(3,785 Liter) und einem Verbrauch von 11l/100 km Normalbenzin summa summarum
etwa 120 Dollar pro Monat. Dabei, so betont sie, fahre sie einen bescheidenen
6-Zylinder Ford Taurus mit 3 l Hubraum, während die meisten ihrer Kolleginnen
und Kollegen mit einem SUV, zu Deutsch Geländewagen, allradgetrieben,
daherkämen. Nun war Mrs. Jensen im letzten Sommer zum ersten Mal in ihrem
45-jährigen Leben in Europa. Ihr Mann, dessen Großeltern mütterlicherseits aus
Italien stammen, hatte ihr diese Reise schon bei der Hochzeit versprochen. Aber
es kam dauernd was dazwischen. So ihre drei Kinder, der Hausbau und damit auch
der eine oder andere finanzielle Engpass. Jetzt aber war es so weit. Ab nach
Rom, und von dort mit einem gemieteten SMART nach Venedig und zu vielen anderen
grandiosen Plätzen Italiens. Mr. und Mrs. Jensen waren begeistert. Die Reise war
ein einziger Traum. Neben dem gastfreundlichen Italien und dessen tausend
Sehenswürdigkeiten beeindruckte sie am meisten das kleine Auto. „Wir haben fast
nie getankt, obwohl wir über 1000 km runter gerissen haben. Der kleine Diesel
würde mir für meine tägliche Fahrt zur Schule vollauf genügen, da könnte ich pro
Monat rd. 80 Dollar sparen, aber leider gibt es den SMART in den USA nicht zu
kaufen“, resümierte Mrs. Jensen. Und Mr. Jensen pflichtet ihr bei: „Wir
Amerikaner müssen umdenken, müssen endlich wahrnehmen, dass Energie etwas
Kostbares ist, das man nicht verschwenden darf. Ohne Auto läuft bei uns gar
nichts, aber es müssen doch nicht die 8-zylindrigen, tonnenschweren
Benzinfresser sein, die hier alle Welt fährt.“ Der SMART-Faktor zeigt Wirkung,
Familie Jensen rüstet ab: Er gibt seinen SUV für einen schmucken 4-Zylinder
Chevy dran und sie bekommt einen kleinen Japaner. „Leider ist es kein Diesel,
denn diese Technik hat sich im Pkw hierzulande noch nicht durchgesetzt“, merkt
Mrs. Jensen etwas frustriert an. GLH
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Aus
Januar
2006:
Aus FPX 01/2006: Dritte EU-Führerscheinrichtlinie
erneut vertagt
Wie an
dieser Stelle schon vor Monaten berichtet, stehen die Chancen für eine baldige
Verabschiedung der Dritten EU-Führerscheinrichtlinie derzeit nicht gut. Bei
seinem Debüt in Brüssel wandte sich Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee deutlich
gegen den von der Kommission geforderten Zwangsumtausch von Alt-Führerscheinen.
50 Millionen Führerscheininhaber in Deutschland, so der Minister, hätten ein
Recht darauf, dass wir die offenen Punkte noch klären, bevor wir der Richtlinie
zustimmen. Österreich, Frankreich, Dänemark und Polen schlossen sich der
deutschen Meinung an, wonach einer ohnedies sehr EU-kritischen Öffentlichkeit
dergleichen administrative Umständlichkeiten und Kosten nicht zuzumuten seien.
Ausgerechnet die Briten, sonst eher Bremser gemeinsamer Regelungen, führten ins
Feld, durch das Veto entstehe ein Aufschub, der das Problem der in Europa
derzeit gültigen 110 verschiedenen Führerscheine mit allen betrügerischen
Begleiterscheinungen verschlimmere. Auch sei zu befürchten, dass die Vertagung
zu einer regelrechten Zerpflückung der Richtlinie führe. Aber wäre ein bisschen
Pflücken so schlecht? Sicher nicht, wenn man an die auf dem Boden der
Motorradlobby kräftig ins Kraut geschossenen Vorstellungen über das
Einsteiger-Motorrad denkt. ARCD/GLH
Aus FPX 01/2006:
Autos für Frauen
Warum
bekommt dieses Thema immer höhere Aktualität? Nun, weil für Frauen beim Autokauf
häufig andere Präferenzen gelten als für Männer. Doch in den Designstudios der
Automobilfabriken wirken vorwiegend Männer. Ihr Design entbehrt, zumal im
Interieur, oft jener femininen Intuition, die funktional Praktisches mit
harmonischer Ästhetik verbunden wissen will. Das weibliche Interesse am Auto ist
längst über Farbe und Sitzbezüge hinausgewachsen. Marktforscher sollten das
wissen. Aber offenbar sind die speziellen Wünsche der Frauen noch nicht
definiert und deshalb auch noch nicht bis zu den Ingenieuren und Designern
durchgedrungen. Das jüngst vom Internet-Gebrauchtwagenmarkt mobile.de unter
Beteiligung namhafter Wissenschaftler veranstaltete Symposium "Auto und Frauen:
Trends und Visionen" erbrachte als Fazit, dass die neue Generation mobiler
Frauen einen grundsätzlichen Wandel im Denken der Autoindustrie erfordert. Das
sollte möglichst bald passieren, denn Schätzungen wollen wissen, dass binnen
zwei Jahrzehnten der Anteil der Frauen als Fahrzeughalter von heute knapp 30 auf
50 Prozent steigt. Auch heute schon sprechen die Frauen bei der Anschaffung der
Familienkutsche ein gewichtiges Wort mit. „Frauen denken und leben anders als
Männer, deshalb erleben sie auch im Auto so manches anders", sagt Prof. Doris
Kortus-Schultes, Leiterin des Kompetenzzentrums Frau und Auto der
Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach. Weil Frauen häufiger einkaufen und
sich mehr um die Kinder und Großeltern kümmern, interessiert sie zum Beispiel
besonders die Gestaltung des Kofferraums und die Verstellbarkeit der Sitze. Auch
die von einem Autotyp ausgehende Anmutung in punkto Sicherheit ist für Frauen
ein gewichtiger Aspekt. Elektronischer Schnickschnack hingegen ist ihnen weit
weniger wichtig als sicherer Stauraum für Wasserkisten und Einkaufstüten. GLH
Aus FPX 01/2006:
EU-Kommission für intelligente Scheinwerfer
Die
Brüsseler Industriepolitiker sprachen sich jüngst für die europaweite Zulassung
von adaptiven Frontlicht-Systemen für Automobile aus. Die intelligenten
Scheinwerfer passen die Lichtverteilung den jeweiligen Straßen- und
Verkehrsverhältnissen an, verbessern die Fahrbahnausleuchtung und verringern die
Blendwirkung. Für adaptive Scheinwerfer ist bislang eine Ausnahmegenehmigung
erforderlich. Doch künftig soll laut Kommission die Typgenehmigung automatisch
erteilt werden. Die neue Technik bringt Autofahrern mehr Komfort und Sicherheit.
Leistungsfähige Sensoren sorgen dafür, dass die Gestalt des Lichtbündels sich
automatisch verändert, je nachdem, ob das Fahrzeug im Stadtbereich, auf der
Landstraße oder auf der Autobahn fährt. Zu den adaptiven Scheinwerfersystemen
zählen auch das so genannte Kurvenlicht sowie Scheinwerfer, die sich an
ungünstige Wetterverhältnisse anpassen. ARCD/GLH
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