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FAHRLEHRERVERBAND
Baden-Württemberg e.V.
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Tel. 0711 839875-0
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08.11.11 |
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Kurznachrichten
Archiv 2009
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Aus
Dezember
2009:
Aus FPX 12/2009
HU und AU: Ab Januar nur noch eine Plakette
Ab 1. Januar 2010 wird die Abgasuntersuchung (AU) eigenständiger Teil der
Hauptuntersuchung (HU). Für beide gibt es dann nur noch eine Plakette. Die
elektronischen Sicherheitssysteme und die Abgaswerte werden - das entspricht der
EU-Richtlinie 2009/40/ EG - zeitgleich unter die Lupe genommen. Für viele
Autofahrer sei die Zusammenlegung der Haupt- und der Abgasuntersuchung ohnehin
nichts Neues, weil sie schon immer Technik und Umweltfreundlichkeit gemeinsam
hätten prüfen lassen, kommentiert der TÜV SÜD die Neuerung. Bei modernen
Fahrzeugen findet die Kontrolle der abgasrelevanten Systemdaten über die
sogenannte OBD-Schnittstelle statt. Ob die Abgasuntersuchung per
OBD-Schnittstelle oder mit Auspuffschlauch erfolgt, hängt vom Tag der
Erstzulassung ab. Bei Fahrzeugen, die ab Januar 2006 zugelassen wurden, wird
ausgelesen, die älteren kommen an den Schlauch. Auch anerkannte Fachwerkstätten
können ab 1.1.2010 die AU durchführen. Sie bescheinigen in Zukunft die
Abgasuntersuchung auf einem Nachweisdokument, das vor Beginn der HU dem
Sachverständigen vorliegen muss. Sind AU und HU bescheinigt, gibt es die
Plakette auf das hintere Kennzeichen. Die alten AU-Plaketten werden von den
vorderen Nummernschildern entfernt. Für die Kosmetik halten die HU-Prüfer des
TÜV SÜD eigens sogenannte Reparaturplaketten bereit, die dieselbe Farbe haben
wie das Kennzeichen. TÜV SÜD/GLH
Aus FPX 12/2009
Hybridauto besteht Crashtest
Ein unlängst im DEKRA Crash Test Center Neumünster bei Tempo 50 an die Wand
gefahrener Toyota Prius zeigte, dass auch Hybridautos hohe Unfallsicherheit
bieten können. Nach dem von DEKRA und AUTO BILD initiierten Crashtest
attestierten die Unfallforscher dem drei Jahre alten Prius hohe Unfallsicherheit
der elektrischen Anlage. Tritt bei einem solchen Unfall ein Kurzschluss an der
Nickel-Metall-Hydrid-Batterie, der Hybridelektrik oder an den Stromleitungen
auf, besteht für die Insassen und die Rettungskräfte akute Lebensgefahr. Der
Elektroantrieb des Fahrzeuges arbeitet mit Spannungen zwischen 200 und 500 Volt.
Doch die Unfallforscher konnten Entwarnung geben: „Bei der Elektrosicherheit
bietet der drei Jahre alte Prius noch das gleiche Sicherheitsniveau wie ein
neues Fahrzeug“, stellt Unfallforscher Rücker fest. Obwohl die Anprallenergie
vor allem in die linke Front - dort sitzt das Herzstück des Hybridantriebs -
geleitet wurde, trat kein Defekt auf, der die Karosserie unter Strom gesetzt
hätte. Auch das von der Batterie im Heck zum Motor führende Hochvoltkabel blieb
selbst an einer Engstelle zwischen Vorderachse und Karosserie unversehrt. Wie
die Online-Messung der Batteriespannung während des Crashtests zeigte, wird der
mit Crashsensoren gekoppelte Akku im Moment des Anpralls sofort vom Stromnetz
getrennt. Daher stand die Karosserie zu keinem Zeitpunkt des Aufpralls unter
Spannung. Der Crash konnte auch der sicher über der Hinterachse platzierten
Batterie nichts anhaben. Brandgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt. Dieses
Ergebnis bedeutet, dass für die Rettungskräfte bei einem Unfall ein normales
Vorgehen möglich ist. Darüber hinaus bestätigten weitere Crashwerte das
Sicherheitskonzept der Prius-Konstrukteure. Die Limousine steckte den starken
Anprall insgesamt gut weg, sieht man von einem leichten Knick in der A-Säule ab.
Die Verzögerungswerte der Dummys lagen im grünen Bereich, der Überlebensraum in
der Fahrgastzelle blieb beim Crash erhalten. Auch die Türen ließen sich
einwandfrei öffnen und die Sicherheitsgurte problemlos lösen. DEKRA/GLH
Aus FPX 12/2009
USA: Alkohol und Drogen
Unfallursache Nr. 1
In den USA stirbt alle 45 Minuten ein Mensch wegen alkoholisierten oder
unter dem Einfluss von Drogen stehenden Fahrern. Im letzten Jahr forderten die
Rauschmittel nahezu 12.000 Tote im Straßenverkehr. Am 18. November 2009 zog der
Gouverneur des Staates New York, David A. Paterson, die Notbremse und hofft, mit
seinem neuen Gesetz der Vorbeugung und Bestrafung durchgreifende Besserung zu
erreichen und zugleich ein Modell für die anderen 49 Staaten der Union auf den
Weg gebracht zu haben. Wer in New York alkoholisiert am Steuer erwischt wird
(0,8 oder mehr Promille oder entsprechender Dogeneinfluss) und ein Kind bis zum
Alter von 16 Jahren im Auto hat, wird mit bis zu vier Jahren Haft und sofortiger
Entziehung der Fahrerlaubnis bestraft. Wer unter Alkohol oder Drogen den Tod
eines Kindes verursacht, kann bis zu 25 Jahre in den Knast wandern. Darüber
hinaus müssen die Gerichte gegen alle unter Alkohol- oder Drogeneinfluss
angetroffenen Fahrer für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten die Auflage
eines Zündschlosses mit integriertem Alkoholsensor und zugleich das Verbot
anordnen, andere als damit ausgestattete Kraftfahrzeuge zu führen. GLH |
Aus
November
2009:
Aus FPX 11/2009:
Was kostet der Führerschein in der EU?
Es ist noch nicht lange her, da hat sich der Pressedienst des Auto- und
Reiseclubs Deutschland (ARCD) über die angeblich zu hohen Kosten der
Fahrausbildung in Deutschland mokiert. In einer seiner jüngsten
Pressemitteilungen musste der Beamtenclub nun zurückrudern und hat reale Zahlen
genannt. Danach kostet die Fahrausbildung Klasse B in Norwegen mindestens 3.000
€. In den Niederlanden und Island ca. 1.800 €, in Schweden 1.600 €, während
dafür in Deutschland rd. 1.500 € zu zahlen sind. Etwa gleich sind die Kosten in
Dänemark, Irland und Großbritannien. Zirka 1.200 € sind in Österreich, Belgien
und Frankreich zu bezahlen. Einige ehemalige Ostblockländer machen es erheblich
billiger, was mit dem teilweise niedrigeren Lebensstandard und Lohnniveau zu
erklären ist. Der Präsident der Europäischen Fahrlehrer-Assoziation (EFA),
Gerhard von Bressensdorf, führt die erheblichen Preisdifferenzen jedoch nicht
nur auf unterschiedliche Einkommensverhältnisse zurück, sondern sieht bedeutende
qualitative Unterschiede bei den Prüfungsanforderungen. Längst nicht alle neuen
EU-Länder erfüllten die Prüfungsstandards der EU. Das schlage sich in den
betroffenen Ländern leider auch in katastrophalen Unfallstatistiken nieder. Ein
weiteres Grundübel sieht von Bressensdorf in der dort weit verbreiteten
Korruption: „Mancherorts werden Führerscheine einfach gekauft.“ Norwegen
hingegen könne und wolle es sich leisten, „in die Zukunft seiner Jugend zu
investieren“. Norwegens Ausbildungsqualität und -umfang sowie die Kompetenz der
Fahrlehrer seien in Europa unübertroffen. Negativbeispiele gebe es aber auch im
Westen: „Belgien hat als letztes der ‚alten’ EU-Länder die Führerscheinprüfung
eingeführt und den Rückstand bis heute nicht aufgeholt.“ GLH
Aus FPX 11/2009:
Einfädelungsstreifen
Die in der Fachwelt mit Spannung erwartete „Reform“ der StVO erfülle nicht
einmal annähernd die in sie gesetzten Erwartungen. „Der Elefant kreißte und
gebar eine Maus“, sagte unlängst ein Kenner der Materie. Man habe neben
substantiellen rechtlichen auch textliche Verbesserungen und Vereinfachungen
sowie eine übersichtlichere Struktur der Verordnung erwartet. Herausgekommen
seien nach jahrelangem Brüten die Verlagerung der Verkehrszeichen in Anlagen,
die Bewahrung des Schilderwaldes bis zum St. Nimmerleinstag und Wortmonster wie
Ein- und Ausfädelungsstreifen. „Dieses ‚Reformwerk’ spiegelt die in den letzten
Jahren laue Führung des Bundesverkehrsministeriums wider und ist ein
Paradebeispiel administrativer Ineffizienz. Die für die missglückte „Reform“
aufgewendeten Kosten sind immens und sollten dringend zu einem Thema des
Bundesrechnungshofes gemacht werden“, schloss der Experte seine Philippika. Ist
es wirklich so schlimm bestellt um das „Volksgesetz“, wie Georg Leber,
Bundesverkehrsminister von 1966 bis 1972, die StVO einmal nannte? Hier ist die
Meinung der Praktiker gefragt.
Bitte schreiben Sie Ihre Erfahrungen per E-Mail oder per Post direkt an die
Redaktion ... M.S.
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Aus
Oktober
2009:
Aus FPX 10/2009:
Brennstoffzelle im Vormarsch
Nach einer Verlautbarung der Daimler AG haben am 9. September 2009 namhafte
Automobilhersteller eine gemeinsame Erklärung zur Entwicklung und
Markteinführung von Elektro-Fahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieb
unterzeichnet. Neben Daimler haben Ford, General Motors, Honda, Hyundai, Kia,
Renault, Nissan und Toyota das Papier unterschrieben. Weil diese Unternehmen
über beachtliches Knowhow in der Brennstoffzellentechnik verfügen, ist mit
dieser Erklärung die Serienproduktion solcher im Betrieb emissionsfreier
Fahrzeuge ein gutes Stück näher gerückt. Danach soll ab 2015 eine „nennenswerte
Anzahl“ von Brennstoffzellenfahrzeugen auf dem Markt angeboten werden können.
Weltweit wird von einigen hunderttausend Stück ausgegangen. Nach Auffassung der
Unterzeichner des Papiers sind Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb
besonders gut geeignet, ehrgeizige Ziele der Minderung des CO2-Ausstoßes zu
erreichen. Voraussetzung für die Markteinführung des Brennstoffzellen-Autos ist
der Aufbau eines ausreichend engmaschigen Wasserstoff-Tankstellennetzes, das
nach dem Willen der Unterzeichner bis 2015 in seinen wesentlichen Strukturen
stehen soll. Dabei soll Deutschland Startmarkt für den Aufbau einer europaweiten
Wasserstoff-Infrastruktur sein.
Aus FPX 10/2009:
Cash for Clunkers
So hieß die Abwrackprämie in den USA (Clunker = Schrottlaube). Die
dem deutschen Modell nachempfundene Aktion zur Stützung der Konjunktur
begann am 1. Juli 2009 und lief am 24. August 2009 aus. Einer
Pressemitteilung der US-Regierung zufolge konnten dank Cash for Clunkers
690114 alte Spritfresser durch emissionsgünstigere Neuwagen ersetzt
werden. US-Verkehrminister Raymond H. LaHood pries das Programm als
fantastischen Erfolg. Insgesamt hat der amerikanische Staat 2,877 Mrd.
Dollar an Steuergeldern für das Abwrackprogramm ausgegeben. Gemessen an
den in Deutschland aufgewandten 5 Mrd. € (rd. 7,1 Mrd. US-Dollar) und
dem um mehr als das Vierfache größeren Pkw-Bestand in den USA ist das
eine eher bescheidene Summe. Trotzdem stieß das Programm bei vielen
US-Ökonomen und anderen Wirtschaftszweigen der USA auf harsche
Ablehnung. Gefragt waren - wie auch in Deutschland - vorwiegend
kleinere, verbrauchsärmere Autos. Am meisten profitierten Toyota 19.4%,
gefolgt von General Motors 17,6%, Ford 14,4%, Honda 13,0%, Nissan 8,7%,
Hyundai 7,2%. Chrysler war nur mit 6,6% beteiligt, Volkswagen bekam
immerhin 2,0% ab, und der erst vor kurzem in den USA eingeführte Smart
erzielte mit 0,2% einen Achtungserfolg.

Das ist kein US-Verkehrszeichen, sondern das Symbol für Altautos, deren Besitz
zur Teilnahme am Cash for Clunkers Programm berechtigte. Es handelt sich dabei
um Fahrzeuge mit einem Normverbrauch von mehr als einer Gallone Kraftstoff
(3,7854 Liter) auf 18 Meilen (rd. 29 km); umgerechnet sind das rd. 13 Liter auf
100 km. Dabei richtete sich die Höhe der Prämie nach dem Unterschied des
Normverbrauchs zwischen Alt- und Neuwagen. Wenn der Neuwagen mindestens 4 Meilen
pro Gallone mehr leistet als der Altwagen, gab es 3.500 Dollar vom Staat; bei 10
oder mehr Meilen Unterschied pro Gallone betrug die Prämie 4.500 Dollar. Eine
intelligente Lösung, die auch den Neukauf von etwas größeren Familienkutschen
mit besseren Verbrauchswerten berücksichtigte. GLH |
Aus
September
2009:
Aus FPX 09/2009:
Aufwecker Rüttelstreifen
Ermüdung des Fahrers ist ein häufiger Grund für Unfälle infolge
Abkommens von der Fahrbahn. Eine Untersuchung der Bundesanstalt für
Straßenwesen (BASt) ist der Frage nachgegangen, ob durch Rüttelstreifen
am rechten Fahrbahnrand die Aufmerksamkeit wiederhergestellt werden kann
und so die Unfallzahlen gesenkt werden können. Während in Nordamerika
Rüttelstreifen schon seit einigen Jahren zum Standard gehören, wurden in
Deutschland bislang nur vereinzelt profilierte Randmarkierungen
eingesetzt, die jedoch beim Überfahren mit Lkw keine deutlichen Zeichen
geben.

Eingefräster Rüttelstreifen
(Foto: BASt-Pressestelle)
Ein im Jahr 2003 auf der Bundesautobahn
Hamburg-Berlin (A24) zwischen den Anschlussstellen Herzsprung und
Fehrbellin (36 km) in den Seitenstreifen eingefräster Rüttelstreifen (40
cm breit, 13 Millimeter tief) war Grundlage des Versuchs. In einem
Vorher-Nachher-Vergleich mit einer Kontrollstrecke wurde untersucht, ob
das Signal spür- und hörbar und somit geeignet ist, die Aufmerksamkeit
der Fahrer wiederherzustellen. Das Ergebnis ist ermutigend. Immerhin
nahm die Anzahl der Unfälle durch „Abkommen von der Fahrbahn nach
rechts“ um 43 Prozent und die Unfälle infolge „anderer Fehler“ - in der
Regel wegen Unaufmerksamkeit - um 34 Prozent ab. Die Unfälle mit
Getöteten und Schwerverletzten gingen im Untersuchungszeitraum um 15
Prozent gegenüber dem Zeitraum zuvor zurück. Fazit der BASt: Durch
Rüttelstreifen reduziert sich die Anzahl von Unfällen wegen Abkommens
von der Fahrbahn nach rechts und infolge Unaufmerksamkeit erheblich. Das
und die geringen Investitionskosten sowie das große Einsparpotenzial bei
unfallbedingten volkswirtschaftlichen Kosten sprechen für den
Rüttelstreifen.
In einem weiteren Forschungsprojekt wird die BASt nun untersuchen, ob
Rüttelstreifen auch zu einer Verbesserung der Verkehrssicherheit auf
Landstraßen beitragen können. BASt/GLH
Aus FPX 09/2009:
E-Mobilität - aber sicher
Der TÜV SÜD ist in diesem Jahr erstmals als Aussteller auf der
Internationalen Automobil- Ausstellung (IAA) in Frankfurt/Main (17. bis
27. September) vertreten. Unter dem Slogan „Vielfalt entdecken -
Effizienz steigern“ präsentiert der TÜV SÜD seine umfangreichen
Dienstleistungen aus dem Bereich Mobilität. Der Schritt nach Frankfurt
erfolgt ganz bewusst in dieser für die Automobilindustrie schwierigen
Zeit. Thematisch steht die Sicherheit der Elektro-Mobilität im
Mittelpunkt. Der TÜV SÜD fordert hier die Setzung internationaler
Standards beim Zulassungsverfahren von Elektro-Fahrzeugen. Wo bei der
Elektro-Mobilität Sicherheitslücken bestehen und wie diese geschlossen
werden können, ist ein besonderes Anliegen des TÜV SÜD, über das
Vorstandsvorsitzender Dr. Stepken aus Anlass der Eröffnung der IAA die
Öffentlichkeit informieren wird. TÜV SÜD/GLH
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Aus
August
2009:
Aus FPX 08/2009:
Weniger Verkehrstote und Verletzte
2008 verunglückten auf Deutschlands Straßen insgesamt 4.477 Menschen
tödlich. Im Vorjahr waren es noch 472 oder 9,5% mehr. Kein Grund zur Euphorie,
aber erneut ein beachtlicher Erfolg, vor allem bei der Erinnerung an das Jahr
1970, in dem in Gesamtdeutschland 21.332 Verkehrstote zu beklagen waren. Die
Anzahl der Schwerverletzten (- 6,4%) und die der Leichtverletzten (- 4,9%) hat
ebenfalls abgenommen. Bei den meisten der 2,29 Mio. von der Polizei
registrierten Verkehrsunfällen (- 1,8%) entstand ausschließlich Sachschaden
(86%), bei jedem siebten Unfall kamen Menschen zu Schaden. 69% aller Unfälle mit
Personenschaden geschahen innerhalb geschlossener Ortschaften, 25% auf
Landstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften und 5,7% auf Autobahnen. Im
Vergleich zu 2007 gab es auf Autobahnen mit 18% den stärksten Rückgang bei den
Getöteten. Häufigste Ursachen bei Unfällen mit Personenschaden waren Fahrfehler
beim
-
Abbiegen, Wenden, Rückwärtsfahren, Ein- und Anfahren (16%),
-
Missachtung der Vorfahrt (15%),
-
nicht angepasste Geschwindigkeit (14%).
Zu schnelles Fahren steht damit zum ersten Mal nicht mehr an erster Stelle.
Jedoch ist die Verletzungsgefahr bei zu hohem Tempo besonders hoch. Letztes Jahr
verloren 1.703 Personen oder zwei von fünf Getöteten aus diesem Grund ihr Leben.
Die Gruppe der Fahranfänger im Alter von 18 bis 24 Jahren ist weiterhin die am
meisten gefährdete. Im Vergleich zu 2007 sieht die Bilanz für Kinder wiederum
besser aus. 2008 wurden 6,4% weniger Kinder verletzt und 8,1% weniger getötet.
In konkreten Zahlen: 102 Kinder wurden bei Verkehrsunfällen getötet und 31.648
(!) verletzt. Damit verunglückte in Deutschland alle 17 Minuten ein Kind unter
15 Jahren. Diese Zahlen zeigen, dass es auf diesem Gebiet wie auch bei den
Fahranfängern noch besonders viel zu tun gibt. Destatis / GLH
Aus FPX 08/2009:
Mietwagen im Ausland: Bei Mängeln ein anderes Auto verlangen
Wer im Urlaub ein Auto mietet, sollte vor allem auf Sicherheit achten. Der erste
Blick gilt dem Allgemeinzustand des Fahrzeugs. Es sollte auf jeden Fall gepflegt
und gut gewartet sein. Ist das Auto innen sauber und unbeschädigt (Sitze!)?
Riecht es nach Benzin, Öl oder sonst wie muffig? Funktionieren Armaturen und
Beleuchtung? Rubbelnde Kupplung oder andere fremde Geräusche? Reifen abgefahren
oder beschädigt? Hat das Auto Dellen oder Kratzer? Falls Sie Mängel entdecken,
verlangen Sie ein anderes Auto oder gehen Sie zur Konkurrenz. Prüfen Sie auch
das: Welche Regelung gilt bei der Rückgabe für die Tankbefüllung? Ist das Auto
Vollkasko versichert? Wie hoch ist die Selbstbeteiligung? Wie hoch die
Deckungssumme der Haftpflichtversicherung für Personenschäden? Haben Sie vor
Ihrer Abreise an die Mallorca-Police, eine Zusatzversicherung mit höherer
Deckungssumme für alle EU-Staaten, gedacht? Ist das Auto gegen Diebstahl
versichert? Und denken Sie auch an das Kleingedruckte:
-
Gibt es eine Kilometerbegrenzung?
-
Ist der Mietpreis inklusive Mehrwertsteuer angegeben?
-
Kosten Kindersitze extra?
-
Fallen Steuern für die Anmietung am Flughafen oder Bahnhof an?
-
Ist für einen zweiten Fahrer eine zusätzliche Gebühr fällig?
-
Fallen Reinigungskosten an?
-
Wird Ihre Kreditkarte mit einer Kaution belastet?
Tipp: Mieten Sie das Auto vor dem Urlaub über Ihren Auto-Club oder bei einem
internationalen Autovermieter. TÜV SÜD/GLH
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Aus
Juli
2009:
Aus FPX 07/2009:
Pkw in Deutschland am teuersten In 23 der
27 EU-Mitgliedstaaten sind die Preise für neue Autos zwischen Januar 2008 und
Januar 2009 gesunken. Deutschland hat erstmals die höchsten Listenpreise im
EU-Vergleich, wie die EU-Kommission am 9. Juni in ihrem jährlichen
Auto-Preisvergleich bekannt gab. Der Preisindex für Pkw fiel demnach EU-weit um
1,3 Prozentpunkte, während der allgemeine Warenindex in diesem Zeitraum um 1,8%
zunahm. Inflationsbereinigt ergibt dies einen realen Preisnachlass auf Autos von
durchschnittlich 3,1%. Laut Kommission lagen die deutschen Listenpreise um 5,5%
über dem Durchschnitt der Nettopreise in den Ländern der Euro-Zone und waren
damit europaweit am höchsten, gefolgt von Frankreich und Belgien. ARCD/GLH
Aus FPX 07/2009:
Kombinierter Gas-Benzin-Betrieb auch für
Fahrschulen immer interessanter TÜV SÜD Auto Service begleitet als Gutachter die
Pilotphase zur Nachrüstung von Mercedes-Modellen auf Flüssiggas. Die Nachrüstung
auf LPG (Liquefied Petroleum Gas) wurde von GasDrive Technologies speziell für
Mercedes-Benz-Fahrzeuge konzipiert und soll in der A-, B-, C- und E-Klasse zum
Einsatz kommen. Zentrale Maßnahme der technischen Umbauten auf den Gasbetrieb
ist dabei der Einsatz eines gasfesten Zylinderkopfes. Mit diesem soll die
Langlebigkeit des Motors erheblich gesteigert werden. Im Rahmen der
gutachterlichen Tätigkeit führte TÜV SÜD eine Langstreckenverbrauchsfahrt unter
Alltagsbedingungen mit einem nachgerüsteten Mercedes E 200 durch. Dabei kam die
E-Klasse auf die herausragende Reichweite von 1.650 Kilometern. Die Fahrleistung
von 1.650 Kilometern beim umgerüsteten Mercedes entsteht durch den kombinierten
Verbrauch: Das 184 PS starke Fahrzeug hat zwei Tanks, einen für Gas und einen
für Benzin. Der Fahrer kann per Knopfdruck entscheiden, wann er welchen
Treibstoff verwenden will. Wenn ein Tank leer ist, schaltet das Fahrzeug
automatisch auf die andere Treibstoffart um. Das Fahrzeug wurde vor Fahrtbeginn
voll betankt mit 80 Litern Benzin und 62 Litern LPG. Dabei ergaben sich folgende
Werte des Durchschnittsverbrauchs pro 100 Kilometer: bei Benzinbetrieb 7,87
Liter, bei Gasbetrieb 9,79 Liter. Bei Redaktionsschluss kostete ein Liter
Flüssiggas rd. 60 Cent. TÜV SÜD/GLH
Aus FPX 07/2009:
ADAC fordert Rettungskarte Bei der Rettung
eines Menschenlebens zählt oft jede Sekunde. Bei schweren Autounfällen ist oft
schon die Identifizierung des Fahrzeugmodells schwierig. Die ist jedoch
Voraussetzung für eine schnelle und sichere Rettung des Unfallopfers. Die
Rettungskräfte müssen wissen, wo sich Airbags, Batterien sowie Versteifungen und
Steuergeräte befinden. Der ADAC fordert daher die Einführung einer
standardisierten Rettungskarte, die den Rettungskräften diese wichtigen
Informationen zur Verfügung stellt. Durch einen Zeitgewinn bei der technischen
Rettung könnten in Europa bis zu 2.500 Menschenleben jährlich gerettet werden.
Die Rettungskarte, griffbereit unter der Sonnenblende angebracht, gibt Auskunft
über alle notwendigen Informationen des Fahrzeugs. Neben den genauen
Schnittpositionen sowie den Druckpunkten zur Erweiterung des Fußraums enthält
die Karte die Positionen der Airbags, Batterien, Gasgeneratoren, Kraftstofftank,
Versteifungen und Steuergeräte. Diese Informationen dienen der
schnellstmöglichen Befreiung des Opfers und steigern die Chancen für eine
schonende Rettung der Verunglückten. Die Rettungskarte stellt somit eine
einfache, kostengünstige Verbesserung der Rettung dar. Einige Hersteller haben
bereits Rettungskarten entwickelt, wobei die Standardisierung sowie deren
Verbreitung fehlen. Der ADAC fordert Politiker, Hersteller und Rettungskräfte
auf, hier an einem Strang zu ziehen. ADAC/GLH |
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Aus
Juni
2009:
Aus FPX 06/2009:
Elektromobilität kommt in Fahrt
Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt,
Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität zu entwickeln: Etwa eine Million
Elektroautos sollen nach Angaben des Bundesumweltministeriums bis 2020 auf den
Markt kommen. Für die Entwicklung der neuen Antriebstechnologie spendiert der
Bund der Branche rund 500 Millionen Euro Fördermittel. Zudem beschlossen
Bundeskanzlerin Merkel und der französische Staatspräsident Sarkozy beim
Deutsch-Französischen Ministerrat im März die Gründung einer gemeinsamen
Arbeitsgruppe. Unter Leitung der für Industriepolitik zuständigen
Staatssekretäre Jochen Homann und Luc Chatel fand unlängst im Berliner
Wirtschaftsministerium die erste Sitzung statt. An ihr nahmen auf beiden Seiten
rund 20 Vertreter von großen Fahrzeugherstellern, Zulieferern und
Energiekonzernen teil. Expertengruppen sollen nun in mehreren Treffen bis
November Vorschläge zu Fragen der Standardisierung und Normung erarbeiten. Allen
Beteiligten ist klar, dass der Systemwechsel vom Verbrennungs- zum Elektromotor
althergebrachte Strukturen der gesamten Automobilbranche durcheinander wirbeln
wird. Bevor sich private Autokäufer in größerer Zahl für ein Elektroauto
entscheiden, müsse das Aufladen der Batterien ähnlich einfach und flächendeckend
möglich sein wie das heutige Auftanken an der Zapfsäule. ARCD/GLH
Aus FPX 06/2009:
Mautwucher in Slowenien
Wie der Kraftfahrer-Schutz (KS) unlängst
mitteilte, hat Slowenien die EU in punkto Autobahnmaut ausgetrickst. Urlauber,
die nach Kroatien, anderen ehemaligen jugoslawischen Ländern oder Griechenland
unterwegs sind, treffe die überteuerte Maut besonders. Nach monatelangen
Verhandlungen über die Einführung einer Kurzzeitvignette hatten sich die
Slowenen zunächst bereit erklärt, statt einer Jahres- eine Halbjahresvignette
zum Preis von 35 Euro anzubieten. Daran hatte auch EU-Kommissar Antonio Tajani
Kritik geübt. Jetzt gibt sich Ljubljana den Anschein einzulenken: Es soll eine
Monatsvignette geben, die aber genau so viel kostet, nämlich 35 Euro. Außerdem
bietet man ein Wochenpickerl zum Preis von 15 Euro an, was nach Ansicht des KS
reiner Mautwucher ist. Slowenien hat 349 Kilometer Autobahnen und
Schnellstraßen. Zum Vergleich: Österreich verlangt auf seinem 2.100 Kilometer
langen Autobahnnetz für eine 10-Tage-Vignette 7,70 Euro, für eine
Zwei-Monat-Vignette 22,20 Euro und für die Korridorvignette 2 Euro pro Strecke
(für die 23 Kilometer auf der Rheintalautobahn A14 zwischen Hörbranz und
Hohenems). KS/GLH
Aus FPX 06/2009:
Deutscher Verkehrssicherheitsrat unter
neuer Führung
Der unlängst vom DVR-Gesamtvorstand einstimmig zum
Präsidenten gewählte Dr. Walter Eichendorf übernimmt ab 1. Juli 2009 das Steuer
des nationalen Dachverbandes für Verkehrssicherheit. Eichendorf folgt Professor
Manfred Bandmann, der seit 1998 die Geschicke des DVR leitet. Bandmann,
Vorsitzender der Geschäftsführung der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft,
wurde dreimal in sein Amt gewählt und hat nun - ein Jahr vor Ablauf seiner
regulären Amtszeit - die Weichen für die Zukunft gestellt. Für sein
ehrenamtliches Engagement im Dienste der Verkehrssicherheit zeichnete ihn
Bundespräsident Köhler im Jahr 2006 mit dem Bundesverdienstkreuz aus.
Rückblickend zeigt sich Bandmann zufrieden mit dem positiven Trend stetig
sinkender Zahlen bei den Unfallopfern. Zugleich wies er darauf hin, dass es
„auch künftig großer materieller und ideeller Anstrengungen“ bedürfe, „diese
positive Entwicklung konstant zu halten und sogar noch zu steigern. Gerade die
hohe Zahl der Schwerverletzten macht uns große Sorgen“.
Verkehrssicherheitsarbeit bleibe eine Daueraufgabe. Voraussetzung dafür sei nach
wie vor ein solides finanzielles Fundament. Dr. Eichendorf, stellvertretender
Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV),
dankte seinem Vorgänger und erklärte: „Der DVR hat herausragende Leistungen
erbracht und zusammen mit seinen Mitgliedern große Erfolge erzielt, auf die
Professor Bandmann sehr stolz sein kann. Der DVR müsse weiterhin kontinuierlich
national wie international nach neuen innovativen Ansätzen suchen, um den Stand
der Verkehrssicherheit in Deutschland weiter zu verbessern. DVR/GLH |
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Aus
Mai
2009:
Aus FPX 05/2009:
Neuer Bußgeldkatalog zeigt Wirkung
Folgt man einer Umfrage des Portals
www.auto.de, zeigt der am 1. Februar 2009 in
Kraft gesetzte neue Bußgeldkatalog erste Wirkungen zum Besseren. Danach halten
sich 29 Prozent der Befragten seit Verschärfung der Sanktionen mehr als zuvor an
die Verkehrsregeln. Die Angst, erwischt zu werden, veranlasst viele zu mehr
Vorsicht. Von den neuen Bußgelddrohungen unbeeinflusst zeigten sich 50 Prozent
der befragten Fahrer. Sie gaben an, sich auch schon vor Einführung des neuen
Bußgeldkatalogs rücksichtsvoll verhalten zu haben und auch weiterhin die Regeln
der Straßenverkehrsordnung zu beachten. Im Gegensatz dazu fahren sieben Prozent
der Befragten trotz der Androhung hoher Bußgelder und Fahrverbot nach ihren
eigenen Regeln auf deutschen Straßen. Was für viele dieser Fahrer nach schierem
Abzocken aussieht, ist für das Bundesministerium für Verkehr eine Reaktion auf
die trotz rückläufiger Tendenz noch immer zu vielen Verkehrsunfälle mit Toten
und Verletzten. Mit der drastischen Verschärfung des Bußgeldes seit Februar 2009
will das Bundesministerium einen weiteren Rückgang der Unfälle bewirken. Neben
erhöhtem Bußgeld sollen vor allem auch verstärkte Polizeikontrollen die
Verkehrssünder zur Einsicht bringen. GLH
Aus FPX 05/2009:
Bei Stau Standstreifen frei?
Die von der Bundesregierung geplanten Erleichterungen beim Abbau überflüssiger
Verkehrsschilder will der Bundesrat nach seinem Beschluss vom 3. April 2009 zu
weiteren Vereinfachungen der Straßenverkehrsordnung nutzen. Doch das
Länderparlament knüpft die Zustimmung zu der Verordnung an einige Bedingungen.
So soll es künftig zulässig sein, Autobahnen bei stockendem Verkehr mit mäßiger
Geschwindigkeit auf dem Standstreifen zu verlassen. Außerdem erfordere der
Schutz der Wohnbevölkerung nach Ansicht der Länder Tempo-30-Zonen auch bei
erhöhten Abgas- oder Lärmwerten. Diese Zonen dürften deshalb nicht nur bei einer
Gefahrenlage angeordnet werden können. In einer weiteren Entschließung tritt der
Bundesrat dafür ein, dass die Bundesregierung die Ausweisung von speziellen
Car-Sharing-Stationen ähnlich wie bei Taxi-Ständen zügig regelt. Dadurch ließe
sich das Potential dieser „umweltfreundlichen Autovermietung“ deutlich erhöhen
und den Parkraumbedarf in den Innenstädten reduzieren. Bundesverkehrsminister
Wolfgang Tiefensee will zudem rund 22 Verkehrsschilder komplett abschaffen.
Unter den Streichkandidaten finden sich die vor Schnee und Eis warnende
„Schneeflocke“, das „Ufer“-Warnschild und das Zeichen „Vorsicht Steinschlag“.
Letzteres sei irreführend, da es den falschen Eindruck wecke, der Autofahrer
müsse hauptsächlich auf Steine von oben statt auf Hindernisse auf der Fahrbahn
achten. ARCD/GLH
Aus FPX 05/2009:
HU: Autoelektronik im Visier der Prüfer
Die „wuchernden“ Elektroniknetze der modernen Autos sind für mindestens jede
zweite Panne verantwortlich. Deshalb geht es bei der Hauptuntersuchung (HU) seit
1. April 2009 nicht mehr nur um Bremsen, Fahrwerk, Licht, Rost und Reifen,
sondern auch um die Sicherheitselektronik der Autos. Betroffen sind nach Angaben
der Prüforganisation DEKRA zwischen drei und vier Millionen Autos, die drei
Jahre nach der Neuzulassung jetzt erstmals zur HU müssen. Mit der im Jahr 2006
eingeführten erweiterten HU will der Gesetzgeber sicherstellen, dass wichtige
elektronisch gesteuerte Sicherheitssysteme auch nach Jahren einwandfrei
funktionieren. Dafür müssen die Fahrzeughersteller technische Verbaudaten und
Identifizierungsmerkmale preisgeben, die die eigens gegründete und von den
wichtigsten deutschen Prüforganisationen getragene Gesellschaft für
Fahrzeugsystemdaten (FSD) sammelt und aufbereitet. Geprüft werden nach
DEKRA-Angaben Bordsysteme aus acht Bereichen: Bremse, Lenkung, Scheinwerfer,
Rückhalteinrichtungen, Airbag, Überrollschutz, fahrdynamische Systeme mit
Eingriff in die Bremsanlagen und Geschwindigkeitsregler. Der Prüfer
identifiziert das Fahrzeug anhand der Identnummer, ruft aus der FSD-Datenbank
Informationen über die elektronische Fahrzeugausstattung ab und führt die
vorgegebenen Prüfschritte durch. ARCD/GLH |
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Aus
April
2009:
Aus FPX 04/2009:
TÜV SÜD bei Autofahrern ganz vorn
Viele Menschen haben den TÜV noch als strenge Obrigkeit in Erinnerung, mit
der man möglichst wenig zu tun haben wollte. Notwendiges Übel, unfreundliche
Monopolisten, so und ähnlich dachten und sprachen die Kunden, die sich als
solche nicht fühlten, wenn sie beim alten TÜV in langer Schlange der oft
übertrieben pedantischen HU harrten. Die Transformation von einer wenig
geliebten Prüfungsinstanz zum kundenfreundlichen Dienstleister begann dank
Deregulierung der HU vor rund 20 Jahren. Das hat dem TÜV so gut getan, dass die
Leser des renommierten Fachmagazins auto motor und sport ihn unlängst zum
dritten Mal an die Spitze der deutschen Kraftfahrzeug-Prüforganisationen gewählt
haben. In 340 Service-Centern führt der TÜV SÜD bundesweit pro Jahr fünf
Millionen Hauptuntersuchungen durch und ist damit der größte deutsche Auto-TÜV.
Das hohe Lob der ams-Leser quittierte Horst Schneider, Sprecher der
Geschäftsführung TÜV SÜD Auto Service, mit Freude und dem Versprechen, nicht
nachzulassen: „Das ist für uns eine schöne Bestätigung und zugleich Motivation,
unseren Kunden weiterhin höchste Qualität und besten Service rund um die
Autountersuchungen zu bieten.“ GLH
Aus FPX 04/2009:
Besucherrekord bei Retro Classics
„Statt in Aktien habe ich in Oldtimer investiert und bin damit gut
gefahren.“ Der das sagte, war einer der 57.000 Besucher, die bei der Stuttgarter
Oldtimer-Messe vom 13. bis 15. März 2009 ihrer Liebhaberei für historische und
klassische Fahrzeuge frönten. Die Finanz- und Wirtschaftskrise konnte der
neunten Retro Classics nichts anhaben. Im Gegenteil, die Besucherzahl stieg
gegenüber dem Vorjahr um stolze 15 Prozent, die der Aussteller aus 15
europäischen und überseeischen Ländern von 820 auf 1050. Wer schöne oder auch
skurrile alte Autos liebt, kam voll auf seine Kosten. Zufrieden waren auch die
Verkäufer und Käufer der meist sorgsam gepflegten und restaurierten alten
Karossen. Die Verkaufsbörse, zum ersten Mal in eigener Halle, florierte. Können
Oldtimer wirklich Renditeobjekte sein? Auf der Messe wurden glaubwürdige Zahlen
genannt, die mehr als überzeugend waren. Dabei darf nicht übersehen werden, dass
diese Art der Investition hohen Sachverstand verlangt. Ein Porsche 356 A Carrera
Coupé 1954 Targa Florio ist, um nur ein Beispiel zu nennen, bei gleich gutem
Zustand und Originalität weit wertvoller als ein schlichtes 356 Coupé des
gleichen Baujahres. Angesichts der Preise hörte man oft den Satz: Oh hätte ich
bloß meinen alten Brezelkäfer (oder welches Auto auch immer) damals nicht
verkauft! Muss man sich daran erinnern, bevor man seinen Golf in Zahlung gibt?
Nichts gegen den Golf, aber wann wird der wohl das Zwanzigfache des Neupreises
wert sein? XE
Aus FPX 04/2009:
ESP und Reifendruck-Kontrollsysteme ab 2011
Pflicht?
Als Teil des EU-Sicherheits- und Klimapakets hat das EU-Parlament am 10.
März 2009 in erster Lesung die serienmäßige Ausrüstung aller Neuwagen mit einem
elektronischen Fahrstabilisierungssystem (wie ESP) und einem automatischen
Reifendruck-Kontrollsystem beschlossen. Damit soll die Verkehrssicherheit
verbessert und die Umweltverträglichkeit erhöht werden. Nach Schätzungen der
EU-Kommission fährt etwa die Hälfte aller Pkw in Europa mit zu geringem
Reifendruck. Das ist gefährlich und wirkt sich zudem nachteilig auf den
Spritverbrauch und den Schadstoffausstoß aus. Mit einer weiteren Vorschrift will
die EU den Rollwiderstand der Reifen bis 2016 um ein Fünftel verringern. Das
soll den Verbrauch um bis zu drei Prozent dezimieren und die Lärmbelastung
dämpfen. Lkw-Reifen als Hauptverursacher von Abrollgeräuschen sollen von den
neuen Regelungen, denen freilich der Rat der EU noch zustimmen muss, nicht
betroffen sein. ARCD / GLH |
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Aus
März
2009:
Aus FPX 03/2009:
Auf der Zielgeraden?
So titelte das manager magazin Ende Januar 2009. Gemeint war das
Elektroauto als Serienprodukt. Das Magazin hob dabei auf das 9. Internationale
Car Symposium (27. bis 29. Januar 2009) in Bochum ab. Rennfahrer Heinz-Harald
Frentzen war voll Optimismus für das Elektromobil („... das sind keine
Müsli-Autos!“) und pries bei einer der Podiumsdiskussionen vor allem die
Leistungsentwicklung bei Elektromotoren, „die Spaß macht“. Für die in Bochum
versammelten Repräsentanten von Daimler, RWE, Lithium-Ionen-Batteriehersteller
Johnson Controls-Saft, Better Place, Bosch, Deutsche BP, Evonik und Volkswagen
stellen Hybrid- und Elektroautos in naher Zukunft ein erhebliches
Wachstumspotential für die momentan von der Krise gebeutelte Automobilindustrie
dar. Mit ziemlicher Sicherheit wird 2010 auch in Deutschland die
Serienproduktion von Pkw mit Elektro- und Hybridantrieb beginnen. Das sollte für
die Fahrschulen ein wichtiges Signal sein, den unausweichlichen Wandel
wahrzunehmen und sich beizeiten darauf einzustellen. GLH
Aus FPX 03/2009:
Neuer Bußgeldkatalog
Allein, mir fehlt der Glaube ...
Am 9. Juni 2008 erklärte
Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee: "Die Sicherheit im Straßenverkehr hat
für mich allerhöchste Priorität. Deswegen kommt für mich ein Aufweichen des im
Kabinett und mit den Ländern abgesprochenen Bußgeldkatalogs nicht in Frage.“ Und
weiter: „Für Verkehrsrowdies darf es auf unseren Straßen keinen Freifahrtschein
geben." Nun ist er da, der neue Bußgeldkatalog. Die zum Teil drastisch erhöhten
Bußgeldsätze sollen es richten. Rasern, Dränglern und Rowdies soll es richtig an
den Geldbeutel gehen. Fix addierende Punkte, Fahrverbot und Führerscheinentzug
komplettieren die Drohkulisse. Sapperlot, damit sollte die Zähmung der
Verkehrswilden doch glücken! Die Botschaft hör’ ich wohl, allein, mir fehlt der
Glaube! Denn angesichts der dünnen Kontrollen nützt die Verschärfung der
Sanktionen wenig. Wie oft kann einer in Deutschland rasen oder drängeln ohne
erwischt zu werden? Seriöse Hochrechnungen kommen da auf astronomische Zahlen.
Fazit: Der neue Bußgeldkatalog wird zur
Sicherheit des deutschen Straßenverkehrs nichts oder nur wenig beitragen, es sei
denn - Frankreich hat es eindrucksvoll vorgemacht -, die Verkehrsüberwachung
wird spürbar verstärkt. XE
Aus FPX 03/2009:
US-Teenager: Verkehrsunfall häufigste
Todesursache
In den USA sind Verkehrunfälle mit Kraftfahrzeugen die häufigste Todesursache
der 15- bis 20-Jährigen. Laut US Department of Transportation
(Bundesverkehrsministerium) starben im Jahr 2006 3.490 Fahrerinnen und Fahrer
dieser Altersgruppe an den Folgen von Kraftfahrzeugunfällen und weitere 272.000
wurden verletzt. Fahrerinnen und Fahrer der genannten Altersgruppe waren mit
12,9 Prozent an allen Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang und an 16 Prozent
aller polizeilich erfassten Verkehrsunfälle beteiligt. 25 Prozent der tödlich
verunglückten jungen Fahrerinnen und Fahrer standen unter Einfluss von Alkohol
oder Drogen. Im Jahr 2006, aus dem die neuesten verfügbaren Daten stammen,
betrugen nach einer Analyse der American Automobile Association (AAA) die Kosten
für die von 15- bis 17-Jährigen verursachten Verkehrsunfälle bundesweit mehr als
34 Milliarden US-Dollar. Die 15- bis 20-jährigen Führerscheininhaber sind
dreimal häufiger an tödlichen Unfällen beteiligt als die Altersgruppe der 65-
bis 69-jährigen Fahrer. GLH
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Aus
Februar
2009:
Aus FPX 02/2009:
Detroit Motorshow: Sehr verhaltener Optimismus
Wenn diese Zeilen in Druck gehen, ist die Detroit Motorshow fast schon
vergessen. Noch im letzten Jahr als richtungweisendes Auto-Ereignis bejubelt,
war die Stimmung an den Ständen in diesem Januar mehr als gedämpft. Ein Zitat
von Daimler-Chef Dieter Zetsche umreißt die Befindlichkeit der Autogiganten:
„Wir werden im Hinblick auf das erste Halbjahr 2009 noch an die gute alte Zeit
denken.“ Aber auch: „Ich denke, dass einige Autohersteller gute Zukunftschancen
haben. Und Mercedes gehört dazu.“ Zetsche sagte auch, es werde dem Automarkt
voraussichtlich noch schlechter gehen, bevor es wieder besser werde.
Nichtsdestotrotz prophezeite Zetsche innovativen Herstellern „eine strahlende
Zukunft“. Dass Mercedes dazugehören wird, machte Zetsche am Forschungsetat fest,
der einer der größten der Branche sei und nicht gekürzt werde. Mercedes werde
sich im Gegenteil durch Investitionen in neue Antriebsarten Wettbewerbsvorteile
verschaffen. Der Beobachter der Detroiter Messe konnte sich auch diesmal der
Faszination der stilvollen Karossen und der Zukunftsvisionen nicht entziehen.
Doch der gewohnte Glanz und Glamour fehlte ebenso wie handfeste Zuversicht.
Darüber konnten auch die „grünen“ Autos (oder was dafür gehalten werden sollte)
und bestellte Beschwörer kommender Wunderautos nicht hinwegtäuschen. GLH
Aus FPX 02/2009:
2008 - Wieder weniger Verkehrstote in
Deutschland
Einer Mitteilung der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zufolge hat die
Anzahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen in Deutschland im Jahr 2008
erneut abgenommen und ist damit so niedrig wie nie zuvor. Mit annähernd 4.500
Getöteten sind dies nach Schätzungen neun Prozent weniger als im Vorjahr
(4.949). Auch Baden-Württemberg meldete kurz vor Jahresende einen deutlichen
Rückgang der im Straßenverkehr tödlich Verletzten auf voraussichtlich weniger
als 600. Die Anzahl der im Südwesten Schwer- und Leichtverletzten ging ebenfalls
voraussichtlich unter die Zahlen des Vorjahres zurück. Jedoch wird die Anzahl
der von der Polizei in Baden-Württemberg registrierten Unfälle mit rd. 250.000
nicht wesentlich geringer sein als im Vorjahr. Als Gründe für die günstigere
Entwicklung gegenüber dem Vorjahr sieht die Landesregierung die verstärkte
Verkehrsüberwachung - vor allem im Bereich der Geschwindigkeitskontrollen -,
Witterungseinflüsse und eine tendenziell leicht gesunkene Jahresfahrleistung.
Verkehrsunfälle mit alkoholisierten Fahrern gingen von Januar bis September 2008
um rd. 5 Prozent zurück. Im gleichen Zeitraum sank die Anzahl der tödlichen
unter Alkoholeinfluss verursachten Unfälle um 11 Prozent. In den ersten 9
Monaten des Jahres verloren 11 Kinder unter 15 Jahren bei
Straßenverkehrsunfällen ihr Leben, das waren 12 Kinder weniger als im
entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dagegen nahm die Anzahl der Unfallopfer in der
Altersgruppe der über 75? Jährigen zu. Vermutlich infolge der geringeren
Schönwetterperioden ging die Anzahl der bei Motorradunfällen Getöteten in 2008
um 23 Prozent zurück. GLH
Aus FPX 02/2009:
Der Spion, der im eigenen Auto sitzt
Kurz vor Weihnachten geisterte eine für Fahranfänger interessante Meldung durch
die Presse, die an George Orwells Roman „1984“ erinnert. Danach wird im Land
Brandenburg 2009 ein „bundesweit einmaliges" Pilotprojekt gestartet, das die
Verkehrssicherheit von jungen Fahrern erhöhen soll. Die Rede ist von einem
elektronischen Begleiter, den 500 freiwillige Teilnehmer zwischen 18 und 24
Jahren in ihr Auto installieren sollen. Das Gerät zeichnet im Minutentakt
Position, Strecke und Geschwindigkeit des Fahrzeugs auf und speichert die
gewonnenen Daten. Die passwortgeschützten Daten sind später via Internet
abrufbar und sollen so den jungen Fahrern Einblick in ihr Fahrverhalten geben.
Datenschutz sei gewährleistet, behauptet das zuständige Ministerium, doch die
Staatsanwaltschaft könne nach Verkehrsverstößen auf die Daten zurückgreifen. Das
riecht nach Pflicht zur Selbstanzeige, die es in Deutschland nicht gibt. Die
Brandenburger Verkehrspolitiker hoffen, damit die Anzahl der Unfälle mindern zu
können, man rechne mit einer „Selbstdisziplinierung der jungen Fahrer“. Nach
zwei Jahren soll Bilanz gezogen werden. Und was, wenn das Ergebnis positiv ist?
Soll dann der gesetzlich vorgeschriebene Spion für alle Fahranfänger kommen?
Apropos, wer als Fahrneuling den Modellversuch mitmacht, muss für das Gerät aus
eigener Tasche 400 € berappen. Der Zulauf wird kaum zu stoppen sein. Diese
toporiginelle Idee lässt nur noch eine Frage offen: Erreicht man damit endlich
auch angeborene Raser und Konsorten? GLH
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Aus
Januar
2009:
Aus FPX 01/2009:
Motorräder, die Marktführer in den
Fahrschulen
Noch ist es in der freien Natur etwas
ungemütlich, besonders auf dem Motorrad. Aber oft schon im Februar regt sich die
Sehnsucht nach dem einzigartigen Glücksgefühl, das einspurig verwertete PS auf
gewundenen Routen hervorzuzaubern vermögen. Allen Unkenrufen zum Trotz werden
sich hierzulande auch in der kommenden Saison viele Tausend Menschen
entschließen, durch Erwerb des Führerscheins der Faszination Motorrad
näherzutreten. Diesen Eleven steht in den deutschen Fahrschulen ein formidabler
Park von rd. 28.000 Motorrädern (erfasst ab 20 kW aufwärts) zur Verfügung. Ganz
vorne Honda mit 22,8 Prozent, gefolgt von Kawasaki (21,5%), BMW (18,4%), Suzuki
(15,9%) und Yamaha (13,3%). Die restlichen 8,1 Prozent verteilen sich in
Größenordnungen von meistens unterhalb 300 Einheiten auf andere, teils
„exotische“ Hersteller. Die Angaben basieren auf aktuellen, der Redaktion
freundlicherweise von der Fahrlehrerversicherung VaG zur Verfügung gestellten
Zahlen. GLH
Aus FPX 01/2009:
Radarkontrollen:
Frankreich rüstet auf
Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn auf
der Autobahn nur 120 km/h erlaubt sind und Sie dauernd mit 140 und mehr überholt
werden? Bekommen Sie Angst, die Drängler könnten einen Unfall heraufbeschwören?
Bleiben Sie gelassen und denken: Lass’ sie rasen, eines schönen Tags wird es sie
erwischen! Oder regen Sie sich auf und fragen: Warum ist hier weit und breit
keine Polizei? Werden Sie gar grantig und wünschen den Rasern Knast und
Führerscheinentzug? Jawohl, die besten Gesetze taugen nichts, wenn sie nicht
konsequent vollzogen werden. Diese Erkenntnis hat den französischen
Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy, als er noch Innenminister war, bewogen, auf
Frankreichs Straßen häufiger und intensiver nach Temposündern Ausschau halten zu
lassen. Die Wirkung war enorm: Zwischen 2003 und 2007 sank in Frankreich laut
Unfallstatistik die Anzahl der Verkehrstoten um 43 Prozent; die
durchschnittliche Geschwindigkeit verringerte sich um 10 km/h. Von diesem Erfolg
beflügelt, will Frankreich von zurzeit 2.300 bis zum Jahr 2012 um weitere 1.700
Radargeräte aufrüsten. Überdies werden weitere 300 ampelgeregelte Kreuzungen
radargesteuerte Kameras erhalten, die Rotlichtfahrern den Spaß verderben sollen.
Eine weitere radargestützte Schwerpunktmaßnahme wird die Abstandskontrolle sein.
Und hierzulande? Zu Anfang dieses Jahres trat in Deutschland eine umfassende
Änderung des Bußgeldkatalogs u.a. mit zum Teil wesentlich erhöhten Sanktionen
für zu schnelles Fahren und zu geringen Abstand in Kraft. Schön und gut. Aber
was nützt das, wenn dem rechtstreuen Autofahrer auch künftig nur die Wahl
zwischen Angst und Zorn bleibt, weil auch die schärferen Gesetze mangels
Kontrollen nicht greifen? AFP/GLH
Aus FPX 01/2009:
Umweltschutz als Verkaufsargument immer wichtiger
Umweltverträglichkeit wird in
Deutschland zunehmend ein wichtiges Kriterium beim Kauf neuer Autos. Das ergab
eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts Maritz Research im Herbst 2008
bei 1000 Neuwagenbesitzern. 76 Prozent sagten, dass für sie der Umweltschutz
mitentscheidend für den Kauf war; bei Frauen waren es sogar 80 Prozent. Wichtig
für den Kaufentscheid bleiben laut Maritz-Untersuchung Fahrzeugsicherheit
(97 %), Qualität (94 %), Kraftstoffverbrauch (92 %), Preis (91 %) und die Höhe
der Unterhaltskosten (87 %). Auf den hinteren Plätzen landeten Design (60 %) und
Markenimage (33 %). „Deutsche Autofahrer haben ein zunehmend pragmatisches
Verhältnis zu ihrem Fahrzeug“, kommentiert Christian Vorwerck von Maritz
Research die Ergebnisse. „Preis und Qualität siegen über emotionale Gründe wie
Aussehen und Marke“. ARCD/GLH |
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