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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 08.11.11

 

Presse-Information der

Bundesvereinigung der
Fahrlehrerverbände e.V.

 

Zusammenschluss von Fahrlehrerverbänden im Bundesgebiet

    Juni 2007

Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände

am 15.06.2007 in Köln

 

Mit ihrer Arbeit haben die Fahrlehrer einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Unfallzahlen geleistet, sagte Staatssekretär Kozlowski aus dem nordrhein-westfälischen Verkehrsministerium bei der Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V. am 15.06.2007 in Köln. Er kündigte an, dass Anfang Juli im Bundesrat über das vom Bundestag bereits beschlossene Gesetz über ein generelles Alkoholverbot für Fahranfänger abgestimmt wird.

Zur gleichen Feststellung war der Vorsitzende der BVF, Gerhard von Bressensdorf, bereits in seinem Geschäftsbericht bei der Auswertung der Unfallzahlen gekommen, die bei den jungen Fahrerinnen und Fahrern deutlich stärker zurückgegangen sind, als bei den anderen Altersgruppen. Dieser Rückgang sei sicher auf die engagierte Arbeit der Fahrlehrer zurückzuführen. Er forderte die Delegierten auf, die Kolleginnen und Kollegen zu motivieren, in ihren Bemühungen um die Verbesserung der Verkehrssicherheit nicht nachzulassen.

In einer einstimmig verabschiedeten Resolution forderten die Delegierten Null Toleranz bei Betrügereien in den Führerscheinprüfungen. Die Manipulationen, die bei Führerscheinprüfungen wiederkehrend aufgedeckt wurden, letztmalig in großen Umfang in Berlin, gaben hierzu den Anlass. Die Fahrlehrer wollen durch eine qualitativ hochwertige Ausbildung ihren Beitrag zur Hebung der Verkehrssicherheit leisten. Betrügereien bei den Prüfungen schaden der Verkehrssicherheit und den ordentlichen Betrieben.

Die Fahrlehrer stehen der Einführung einer PC-gestützten Theorieprüfung offen gegenüber, betonte von Bressensdorf. Allerdings dürfen Fahrschüler und ihre Eltern durch diese Umstellung nicht über Gebühr belastet werden, weder durch unverhältnismäßig steigende Kosten, noch durch den Wegfall von Prüforten. An allen Orten, an denen heute Prüfungen stattfinden, muss dies auch nach der Einführung der PC-Prüfung möglich sein, so die Forderung der organisierten Fahrlehrerschaft. Mit der Einführung der PC-Prüfung werde auch ein wichtiger Beitrag geleistet, um Manipulationen bei der Führerscheinprüfung entgegenzuwirken.

Der Vorsitzende forderte die Bundesregierung und die Bundesländer auf, endlich die seit Jahren überfällige Verordnung zur Anerkennung eines Qualitätssicherungssystems für Fahrschulen zu verabschieden. Der Berufsstand habe sich bei der Entwicklung eines Qualitätssicherungssystems für Fahrschulen in hohem Maße auch finanziell engagiert. Nun müsse der Gesetzgeber endlich die immer noch ausstehenden Rahmenbedingungen schaffen. Die in dieser Verordnung zu treffenden Anforderungen müssten aber deutlich über das hinausgehen, was in der staatlichen Fahrschulüberwachung kontrolliert wird. Wer tatsächlich Qualität will, muss auch adäquate Standards vorgeben, so die von den Delegierten mit Beifall unterstrichene Forderung des Bundesvorsitzenden.

15. Juni 2007

Weitere Informationen zum Thema gerne via Pressestelle der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V.
E-Mail: info@bvf-deutschland.de

Internet: www.fahrlehrerverbaende.de