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Mit ihrer Arbeit haben die
Fahrlehrer einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Unfallzahlen geleistet,
sagte Staatssekretär Kozlowski aus dem nordrhein-westfälischen
Verkehrsministerium bei der Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung
der Fahrlehrerverbände e.V. am 15.06.2007 in Köln. Er kündigte an, dass
Anfang Juli im Bundesrat über das vom Bundestag bereits beschlossene
Gesetz über ein generelles Alkoholverbot für Fahranfänger
abgestimmt wird.
Zur gleichen Feststellung war
der Vorsitzende der BVF, Gerhard von Bressensdorf, bereits in seinem
Geschäftsbericht bei der Auswertung der Unfallzahlen gekommen, die
bei den jungen Fahrerinnen und Fahrern deutlich stärker zurückgegangen
sind, als bei den anderen Altersgruppen. Dieser Rückgang sei sicher auf
die engagierte Arbeit der Fahrlehrer zurückzuführen. Er forderte die
Delegierten auf, die Kolleginnen und Kollegen zu motivieren, in ihren
Bemühungen um die Verbesserung der Verkehrssicherheit nicht nachzulassen.
In einer einstimmig
verabschiedeten
Resolution forderten die Delegierten
„Null
Toleranz bei Betrügereien in den Führerscheinprüfungen“.
Die Manipulationen, die bei Führerscheinprüfungen wiederkehrend aufgedeckt
wurden, letztmalig in großen Umfang in Berlin, gaben hierzu den Anlass.
Die Fahrlehrer wollen durch eine qualitativ hochwertige Ausbildung ihren
Beitrag zur Hebung der Verkehrssicherheit leisten. Betrügereien bei den
Prüfungen schaden der Verkehrssicherheit und den ordentlichen Betrieben.
Die Fahrlehrer stehen der
Einführung einer PC-gestützten Theorieprüfung offen gegenüber,
betonte von Bressensdorf. Allerdings dürfen Fahrschüler und ihre Eltern
durch diese Umstellung nicht über Gebühr belastet werden, weder durch
unverhältnismäßig steigende Kosten, noch durch den Wegfall von Prüforten.
An allen Orten, an denen heute Prüfungen stattfinden, muss dies auch nach
der Einführung der PC-Prüfung möglich sein, so die Forderung der
organisierten Fahrlehrerschaft. Mit der Einführung der PC-Prüfung werde
auch ein wichtiger Beitrag geleistet, um Manipulationen bei der
Führerscheinprüfung entgegenzuwirken.
Der Vorsitzende forderte die
Bundesregierung und die Bundesländer auf, endlich die seit Jahren
überfällige Verordnung zur Anerkennung eines Qualitätssicherungssystems
für Fahrschulen zu verabschieden. Der Berufsstand habe sich bei der
Entwicklung eines Qualitätssicherungssystems für Fahrschulen in hohem Maße
auch finanziell engagiert. Nun müsse der Gesetzgeber endlich die immer
noch ausstehenden Rahmenbedingungen schaffen. Die in dieser Verordnung zu
treffenden Anforderungen müssten aber deutlich über das hinausgehen, was
in der staatlichen Fahrschulüberwachung kontrolliert wird. Wer tatsächlich
Qualität will, muss auch adäquate Standards vorgeben, so die von den
Delegierten mit Beifall unterstrichene Forderung des Bundesvorsitzenden.
15.
Juni 2007
Weitere Informationen
zum Thema gerne via Pressestelle der Bundesvereinigung der
Fahrlehrerverbände e.V.
E-Mail:
info@bvf-deutschland.de
Internet:
www.fahrlehrerverbaende.de
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