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Profilierung durch Differenzierung
Trotz des Modells
Begleitetes Fahren mit 17 (BF 17) waren in Baden-Württemberg
auch 2008 die Fahrschulkapazitäten nicht annähernd voll ausgelastet.
Der Wettbewerb war und ist entsprechend harsch. Wollen
Fahrschulunternehmer nicht auf der Strecke bleiben, müssen sie sich
durch ein interessantes Angebot und individuelle Leistungen
gegenüber ihren Mitbewerbern profilieren.
Joachim Bullermann,
Hauptredner des Vormittags, hat sich als Marketingexperte auf den
Mittelstand spezialisiert. Ihm gelingt es, seine Zuhörer mit
einprägsamen Leitsätzen und Formulierungen zu überzeugen. Viele
seiner Thesen sind nicht unbedingt neu. Es gibt aber nur wenige
Redner, die wie er ihr Publikum zu packen verstehen und die Zuhörer
veranlassen, ihr unternehmerisches Handeln kritisch zu reflektieren
und die angebotenen Lösungen eingehend zu überdenken. Seine Thesen
fasst er in seinem „Erfolgs ABC“ zusammen: Anders als die
Anderen, Besser als die Anderen, Cleverer als die Anderen.
Dabei zeigt er an
Beispielen aus der Praxis, dass Unternehmer, die sich ihrer Stärken
bewusst sind und diese auch den Kunden deutlich machen, „zum Erfolg
verdammt“ sind.
PC-Prüfung
Ende des Jahres 2009
werden in Baden-Württemberg alle Prüfstellen des TÜV mit PCs
ausgestattet sein. Spätestens zum Jahresbeginn 2010 wird die
theoretische Führerscheinprüfung nicht mehr mit Fragebogen, sondern
am PC abgenommen. In einem kritischen Dialog setzten sich die
Mitglieder mit den geplanten Umsetzungsmodalitäten auseinander.
Strittig diskutiert wurde die Absicht des TÜV, die Theorieprüfung
künftig nicht mehr in den Fahrschulen, sondern nur noch in neutralen
Räumen durchzuführen.
Verbandsvorsitzender
Peter Tschöpe begrüßte die Einführung der PC-Prüfung, die
Manipulationen deutlich erschwert und oberflächlichem
Auswendiglernen entgegengewirkt. Als einen Wermutstropfen werden die
Fahrschüler die Erhöhung der amtlichen Prüfgebühr um 8,20 €
empfinden. Auf die Ausbildungskosten schlägt die elektronische
Prüfung allenfalls geringfügig durch.
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