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"Weil die Fahrschulen infolge des hohen Wettbewerbsdrucks
schon seit langem äußerst knapp kalkulieren, können sie den enormen
Preisauftrieb beim Sprit nicht schlucken", klagt Peter Tschöpe,
Vorsitzender des Fahrlehrerverbandes Baden Württemberg e. V. An Protestaktionen
à la Frankreich denke der Verband, dem 2000 Fahrlehrer angehören, vorerst
nicht, obzwar eine nicht gerade kleine Zahl von Mitgliedern dafür sei. Er
rechne damit, dass die Preise für Fahrstunden schon bald um durchschnittlich
DM 2 anstiegen. Das bedeute beim Autoführerschein im Schnitt einen
Mehrpreis von 60 bis 70 Mark. Allerdings wirke sich das für die Fahrschulen nur
mit Verzögerung aus, weil Preiserhöhungen für bereits laufende Ausbildungen
auf Grund gesetzlicher Bestimmung frühestens 4 Monate nach Vertragsabschluss
zulässig seien. Die dadurch entstehende Durststrecke werde in vielen Betrieben
zu einer bedrohlichen Ertragsminderung führen.
Wenn der Kostenexplosion beim Kraftstoff nicht bald ein Ende
gesetzt werde und auch noch die nächste Stufe der Öko-Steuer hinzukomme, seien
Anfang kommenden Jahres erhebliche weitere Preiserhöhungen für den
Führerschein zu erwarten, befürchtet Tschöpe.
Gabriele Fiorentino, Pressestelle
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weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Fahrlehrerverband
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0711/839875-0 oder per
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