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Pressemitteilung
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Bundesvereinigung
der
Fahrlehrerverbände e.V. |
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Zusammenschluss von
Fahrlehrerverbänden im Bundesgebiet
17.09.2010
Bestehensquote bei den Führerscheinprüfungen regional
stark unterschiedlich
Die Bestehensquote bei den
Fahrerlaubnisprüfungen ist nicht nur von Land zu Land und Kreis zu Kreis
verschieden sondern auch von Fahrschule zu Fahrschule. Letzteres hängt nicht
immer nur von der Qualität der Ausbildung ab sondern auch von der
Zusammensetzung des Kundenstamms der einzelnen Fahrschule. Außerdem spielt bei
der praktischen Prüfung die Verkehrsdichte des Prüfortes eine nicht unerhebliche
Rolle. Alle diese Ursachen können aber die teilweise sehr unterschiedlichen
Bestehensquoten in den einzelnen Bundesländern nicht befriedigend erklären.
Deshalb hat die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V. zusammen mit den
Technischen Prüfstellen die Universität Dresden als eine unabhängige Institution
beauftragt, auf wissenschaftlicher Basis die Ursachen für diese Diskrepanz zu
untersuchen.
Alle bisherigen Erklärungsversuche haben die Qualität von Kaffeesatzleserei.
Vorschnelle Schuldzuweisungen sind unseriös. Die Unterstellung, Fahrschulen und
Prüforganisationen würden Fahranfänger bewusst abzocken, sind infame
Unterstellungen. Bei dieser Argumentation wird außerdem außer Acht gelassen,
dass Führerscheinbewerber zusammen mit ihrer Fahrschule entscheiden, ob und wann
sie zur Prüfung angemeldet werden.
Sobald die wissenschaftlichen Ergebnisse vorliegen, werden zuverlässige und
belastbare Antworten vorliegen. Bis dahin sollte sich auch der ACE mit
vorschnellen und rein gefühlsmäßigen Beurteilungen zurückhalten.
Berlin, 17. September 2010
Pressestelle der Bundesvereinigung der
Fahrlehrerverbände e.V.
E-Mail:
info@bvf-deutschland.de
Internet:
www.fahrlehrerverbaende.de
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