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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 08.11.11

 

Pressemitteilung

Bundesvereinigung der
Fahrlehrerverbände e.V.

 

Zusammenschluss von
Fahrlehrerverbänden im Bundesgebiet

    17.09.2010

Bestehensquote bei den Führerscheinprüfungen regional stark unterschiedlich

Die Bestehensquote bei den Fahrerlaubnisprüfungen ist nicht nur von Land zu Land und Kreis zu Kreis verschieden sondern auch von Fahrschule zu Fahrschule. Letzteres hängt nicht immer nur von der Qualität der Ausbildung ab sondern auch von der Zusammensetzung des Kundenstamms der einzelnen Fahrschule. Außerdem spielt bei der praktischen Prüfung die Verkehrsdichte des Prüfortes eine nicht unerhebliche Rolle. Alle diese Ursachen können aber die teilweise sehr unterschiedlichen Bestehensquoten in den einzelnen Bundesländern nicht befriedigend erklären.

Deshalb hat die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V. zusammen mit den Technischen Prüfstellen die Universität Dresden als eine unabhängige Institution beauftragt, auf wissenschaftlicher Basis die Ursachen für diese Diskrepanz zu untersuchen.

Alle bisherigen Erklärungsversuche haben die Qualität von Kaffeesatzleserei. Vorschnelle Schuldzuweisungen sind unseriös. Die Unterstellung, Fahrschulen und Prüforganisationen würden Fahranfänger bewusst abzocken, sind infame Unterstellungen. Bei dieser Argumentation wird außerdem außer Acht gelassen, dass Führerscheinbewerber zusammen mit ihrer Fahrschule entscheiden, ob und wann sie zur Prüfung angemeldet werden.

Sobald die wissenschaftlichen Ergebnisse vorliegen, werden zuverlässige und belastbare Antworten vorliegen. Bis dahin sollte sich auch der ACE mit vorschnellen und rein gefühlsmäßigen Beurteilungen zurückhalten.

Berlin, 17. September 2010

Pressestelle der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände e.V.
E-Mail: info@bvf-deutschland.de
Internet: www.fahrlehrerverbaende.de