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18.02.2011
ADAC lässt bei Fahrschul-Test Qualität
und Service außen vor
In einer jüngsten Pressemitteilung informiert
der ADAC über die Kosten der Fahrausbildung in Deutschland. Die der
Pressemitteilung zugrunde liegende Untersuchung zielt einseitig auf
Entgelte und lässt die sonst bei ADAC-Tests übliche Qualitätsbewertung
völlig außer Acht. Beim „Fahrschultest“ wurde über den Daumen gepeilt. So
fielen unterschiedliche Gestehungskosten durch höhere Fahrleistungen in
den ländlichen Räumen, ausgeprägter Kundenservice wie z. B. Abholung zur
Fahrstunde, zeitaufwendige Erledigung von Antrags- und
Prüfungsformalitäten und vieles andere unter den Tisch. Ein seriöser
Vergleich müsste auch die in den Regionen seit eh und je sehr
unterschiedlichen Lohn- und Lebenshaltungskosten berücksichtigen. Das
Leben im Süden Deutschlands ist nun einmal deutlich teurer als im Osten.
Die Forderung des ADAC schließlich,
Fahrschulen sollten sämtliche Kosten detailliert darstellen, um angehenden
Fahrschülern einen fairen Preisvergleich zu ermöglichen, ist seit 45
Jahren gesetzliche Pflicht jeder Fahrschule. Angehende Fahrschüler üben
sich auf den medialen Plattformen und auch sonst ausgiebig in
Preisvergleichen. Geradezu naiv und marktfern mutet die vom ADAC
vertretene Auffassung an, Grundpreise und Anmeldung zur Prüfung ließen
sich bundesweit vereinheitlichen.
Der Fahrlehrerverband Baden-Württemberg e.V.
empfiehlt seinen Mitgliedsfahrschulen, unbeeindruckt vom reißerischen
ADAC-Test weiterhin seriös zu kalkulieren und im Übrigen als
ADAC-Mitglieder bei jeder Gelegenheit für mehr Seriosität von Tests
einzutreten.
FAHRLEHRERVERBAND
Baden-Württemberg e.V.
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